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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 324

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 324)
Language
German
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ANMERKUNGEN I * Dargestellt auf Grund der Verhandlungsschriften, die im Archiv des Ministeriums des Innern in Prag erliegen, und zwar Praesidiale 1806, Sign. 7, Praesidiale 1807-1810, Fasz. 7/1, 15c/155, 16/155. 2 Ugarte an Wallis, 6. Oktober 1806, in Praesidiale 1806, Fasz. 7, wo sich auch die weiteren Verhandlungsakten v. J. 1806 befinden. 3 Vgl. die Akten in Praesidiale 1807-1810, Fasz. 7/1.-4 Sumerau an Wallis, 24. Okt. 1807, und die Bezugsakten in Praesidiale 1807-1810, Fasz. 7/1. 5 Im Praesidiale 1807—1810, Fasz. 7/1 haben sich viel Anweisungen auf Honorarauszahlungen an Fischer erhalten; für einen Bogen Übersetzung aus dem Hebräischen bekam er 2 fl. 20 kr. Es handelte sich meistens um hebräisch geschriebene Privatkorrespondenz aus Paris und Hamburg. Die Briefe aus Paris, deren einige bei den Akten liegen, schrieb Hena Neustadtl an Simon Baruch Mendel in Tabor. 6 Vgl. die Akten in Praesidiale 1807-1810, Fasz. 15c/155. Kolowrats Bericht fehlt — er war aber negativ ausgefallen. 7 Vgl. die Akten in Praesidiale 1807-1810, Fasz. 16/155. - 8 Fischer zitiert hier das hebrjäisch-deutsche Wörterbuch seines Vorgängers P. Leopold Tirsch, S. 131. 9 Vgl. darüber eingehend meine Darstellung in diesem Bande des Jahrbuches: Der Kampf um die „jüdische Universität" und die fremden Bocherim in Prag. ANMERKUNGEN II * Jüdisches Systemalpatent vom 3. August 1797, dem vollen Wortlaute nach abgedruckt von Dr. Simon Adler im V. Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Cechoslovakischen Republik, S. 191 ff. 2 Die Darstellung folgt den Amtsakten des Prager Guberniums, jetzt im Archiv des Ministeriums des Innern in Prag, Publicum 1806—1815, Fasz. 97/95. — Beschwerden gegen jüdische Studenten in Prag waren freilich schon in früherer Zeit laut geworden. So protestierten im September 1692 bei der böhmischen Kammer vier Prager Juden gegen die Anordnung der neuen jüdischen Inspektoren, den fremden, in Prag weilenden Studierenden Unterkunft zu gewähren. Die Beschwerdeführer protestierten dagegen mit Berufung auf ihre Armut und mit dem Hinweis darauf, daß derzeit in Prag weder ein Oberrabbiner noch eine jüdische Schule bestehe, die hier ehedem bestanden hätte, und daß also kein Grund für den Aufenthalt jüdischer Studenten vorhanden sei, zumal es zahlreichen behördlichen Verfügungen zuwiderlaufe, in Prag fremden Juden Unterkunft zu bieten. Die Rekurrenten ersuchten daher die Kammer, die fremden jüdischen Studenten aus Prag abzuschaffen, schon aus dem Grunde, da sie überflüssigerweise zum Ansteigen der Teuerung beitrügen. Die auf uns gekommenen Akten sagen nichts darüber aus, ob dieser Beschwerde stattgegeben wurde (vgl. die Akten in der Sign. P 1/7/15 n. m.). 3 Vgl. die vorangehende Darstellung: Der Widerhall des Pariser Sanhedrins vom Jahre 1806 in Böhmen, in diesem Jahrbuch. 4 Auf dem Gesuche vom 23. Feber 1807 finden sich die Unterschriften der Judenältesten Markus Eydlitz, Wolf Moscheies, Michael Jurist und Markus Dormitzer. 5 Hofrekurs der Judengemeinde vom 26. Feber 1807. Unterschrieben: Eydlitz, Moscheies, Jurist, Dormitzer, außerdem die Oberjuristen der Prager Judengemeinde Eleazar Flekeles, Samuel Landau und Low Melles. 6 In den Akten findet sich das nachstehende Verzeichnis der fremden Bocherim in Prag vom 28. Oktober 1806, verfaßt von der Prager Judengemeinde, welches folgende Rubriken enthält: Haus-Nr. (Konskriptionsnummer der Judenstadt, die letzten 11 Nr. aus der Christenstadt), Hausväter (Haushaltungsvorstand der Familie, in welcher die Bocherim unterrichteten), — Studenten (Bocherim, hier kursiv) — Geburtsort — Vaterland. 313

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