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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1934-01-01 · 6 (1934) · page 80

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
6 (1934)
Date
1934-01-01
Page
– (sequence 80)
Language
German
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38 Güdemann III., S. 69 f.; Güdemann, Quellenschriften, S. XXVI, XXVIII, Anm. 2; Lieben, Rabbi Eleasar Fleckeies, JJLG. 10 (1913), S. 11; Adler, Entwicklung des Schulwesens der Juden zu Frankfurt am Main; JJLG. 18 (1927), S. 169; JJLG. 19 (1928), S. 244, 255, 259 f. 39 Man vergleiche dazu die wunderbare, lebenswahre und tief empfundene Schilderung bei David Kaufmann, Gesammelte Schriften, 3. Band, Frankfurt am Main 1915, S. 335. 40 in diesem Sinne wirkte bis in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts besonders die Zensur jüdischer Bücher; vgl. G. Kisch, Die Zensur jüdischer Bücher in Böhmen, JGJC. 2 (1930), S. 460 ff. 41 Näheres bei Güdemann, Quellenschriften, S. XXVI f. 42 Vgl. Güdemann I., S. 115 und die oben in Anm. 19 angeführten Nachweisungen. 43 Leider fehlt zur Zeit noch eine derartige umfassende Arbeit, die natürlich auch das rabbinische Schrifttum ausschöpfen müßte. Nur für die Geschichte einzelner jüdischer Gemeinden finden sich in der Literatur gelegentlich Andeutungen über die geistige Einwirkung des jüdischen Prag; vgl. z. B. Adler, Die Entwicklung des Schulwesens der Juden zu Frankfurt am Main; JJLG. 18 (1927), S. 143 ff., passim. Der polnische Resident Berend Lehmann weist bei seinen Bemühungen und in seinen Gesuchen um die Genehmigung der Errichtung eines Lehrhauses in Halberstadt daraufhin, daß diese Gemeinde „ihre Kinder nach Metz, Prag, Polen und anderer Orten studieren zu lassen und ihr Geld also außer Landes schicken müssen"; Bittschrift vom 23. August 1713 bei Selma Stern, Der preußische Staat und die Juden I., 2, Berlin 1925, Nr. 369, S. 349. 43a Vgl. G. Kisch, Die Rechtsstellung der Wormser Juden im Mittelalter, in der Festschrift zum 900jährigen Bestehen der Synagoge zu Worms, ZGJD. 5 (1934), S. 132 und Anm. 38. 44 Wolf, Studien zur Jubelfeier, S. 15 und Anm.**) behauptet ohne Quellennachweis , die Prager israelitische Gemeinde habe als solche, - also nicht bloß für ihre Talmudhochschule,-versucht, sich den Namen Universität beizulegen. Eine Bestätigung dieser Angabe habe ich nicht gefunden. Sie läßt sich auch aus den weiter unten anzuführenden Hofdekreten, welche der Prager Judengemeinde den Gebrauch des Namens einer Universität verbieten, nicht erbringen. Welchen Sinn und Zweck die Prager Juden überhaupt mit einer solchen Bestrebung verfolgt haben könnten, ist nicht einzusehen. Vermutlich hat Wolf den Wortlaut des erwähnten Hofdekretes und der Gubernialverordnung mißverstanden. 45 Für andere berühmte Jeschiboth ist der Name Universität ebenfalls nachweisbar. So wird die Frankfurter Jeschiba noch 1795 als „eine der vorzüglichsten jüdischen Universitäten" bezeichnet; vgl. Adler, JJLG. 18 (1927), S. 161; für die Regensburger „Judenhochschule" wird die mittelalterliche Bezeichnung für Universität „Studium generale" verwendet; vgl. Carl Theodor Gemeiner, Regensburgische Chronik, 3. Band, Regensburg 1821, S. 617, Anm. 1249, wo folgende Stelle aus einer Urkunde vom Jahre 1478 mitgeteilt ist: „Ipsi eciam judei apud dictam urbem nostram ob sui celebritatem Studium generale, si ita dici meretur, ab antiquo habuerunt apicesque sui erroris ac reliquam supersticionem inibi sollertissime exquisierunt, hincque factum est, ut ipsi reliquorum in natione Germanica judeorum veluti doctores et patres evaserint"; unvollständig angeführt bei Eugen Nübling, Die Judengemeinden des Mittelalters, insbesondere die Judengemeinde der Reichsstadt Ulm, Ulm 1896, S. 36, Anm. 24; daselbst weitere Nachweise. 46 Selma Stern, Der preußische Staat und die Juden I., 2, Nr. 230 (1698), S. 195. 47 G. Kisch, Entwicklung und Verfassung der jüdischen Gemeinde zu Halle, Jahrbuch „Sachsen und Anhalt" 6 (1930), S. 333. 48 Karl Fischer, Gutmeinung über den Talmud der Hebräer, Wien 1883, S. 55 und 58, übersetzt so den auf Prag bezüglichen Ausdruck „res metibta" des hebräischen Wortlauts auf S. 48 und 50. - Über Karl Fischer G. Kisch, Die Zensur jüdischer Bücher in Böhmen, S. 469; Enc. Jud. 6, S. 1022. 75

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