Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 5 (1933)
- Date
- 1933-01-01
- Page
- – (sequence 431)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2644300-2644317--2399-2646744- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ben steht:33 „Was in den sieben Tagen der Weihe übrig geblieben ob Fleisch ob Brot, verbrennen sollet ihr es." Mithin lohnt es gar nicht zu antworten auf den nichtigen Einwurf wegen des Verbrennens von Gesäuertem am Rüsttage des Pessachfestes. Nachdem wir Gesäuertes am Pessach nicht essen dürfen, verbrennen wir es am Rüststage des Pessachfestes. Wenn das Geheiligte verbrannt werden mußte, um wieviel mehr dürfen wir unser Brot verbrennen, dem wir eine Heiligkeit nicht beilegen. So möge denn auch seine Seele verbrennen im ständigen Feuer. Ich aber wollte wandeln in den Bezirken des Lebens und fortleuchten im Lichte des ewigen Lebens. Und siehe, wegen unserer vielen Sünden kam vom Frevler Frevel. Siebenundsiebzig Personen fielen zur Heiligung des göttlichen Namens am Neumondstag Elul im Jahre 160 (1400). Nachher am einundzwanzigsten Tage dieses Monates fanden noch drei Personen den Märtyrertod im Feuer. Der Bösewicht aber werde ausgeschaltet von dieser und von der zukünftigen Welt. Ich nun, der ich ohne mein Verdienst gerettet wurde, ich will Gott loben und preisen. Sein Tun ist ohne Fehl und seine Wege sind Gerechtigkeit. Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn ewig währet seine Gnade. ■nore rnrn»n nach •höA pnn-r ytrp'? 436 8