Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 485)
- Language
- German
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Anmerkungen. 1 R. Samuel Wertheimer, der Zweitälteste Sohn Wolf Wertheimers, der als kursächsischer Hofagent und kurpfalzbayrischer Hoffaktor am 22. April 1786 starb. — Wachstein, Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien IL, S. 490 f. 2 Moses Lob, wohl der bei Wachstein a. a. 0. Nr. 908 angeführte, am 1. Juni 1753 verstorbene Moses Löb ben Ahron, obwohl seine jahrzehntelange Tätigkeit als Stadlan in der Grabschrift nicht ausdrücklich hervorgehoben wird. Für die Identität spricht, daß unser M. Löb sich auch in Eisenstadt aufhielt (zeitweilig), vgl. Brief 79. 8 Num. 16, 22. * Philipp Joseph Graf Kinsky, geb. 1700, seit 1738 oberster Kanzler von Böhmen und Konferenzminister. 6 Berach. 5 b. 8 Esther 2, 1. 7 Ps. 20, 3. 8 Baron Diego Aguilar. Alles Wissenswerte über diesen Marannen, der als Finanz mann und Pächter des Tabakmonopols unter Karl VI. Freiherr geworden und sich in aufopferungsvoller Weise stets seiner oft bedrückten Brüder annahm, hat Wachstein a. a. O. H, 312—317 zusammengetragen. 9 Ehre den Arzt, bevor du ihn brauchst. Jer. Taranit, HL 66. 10 Deutsch, Beilage zu 1. 11 Über die Brüder Fränkel vgl. Löwenstein, Gesch. d. Juden in Fürth im Jahrb. d. Jüd. Gesellsch. VI., besonders Stammtafel Bärmann Fränkel, S. 210; Kaufmann, letzte Vertreibung S. 195, Anm. 1, 2. 12 Über diesen Pogrom und seine Opfer vgl. Lieben, Handschr. z. G. d. J. in Prag L, S. 19. f., 66. Weiteres Igereth Machalath i. Jahrb. d. Gesellsch. f. Gesch. d. Jud. in d. Cechosl. Rep. IL, S. 334—339. 13 Bruder der Adressaten, Schwiegersohn des Rabbi Elia Spira (Galed 96) und Vater des Namensträgers seines Vaters Bermann (Galed 105); seine Frau Rebeka (ibid). 14 Samuel Wedeies Spiro, Sohn des Rabbi Elia Spira (Galed 97), also Schwager von Benjamin Wolf Fürth. 15 Feiwel Jeruschalmi, dessen Töchter an R. Sorach Eidlitz verheiratet waren (Hock S. 164, i. a 529). 16 Hirsch Oppenheim, Sohn des Isak Nathan Oppenheim, des Stiefbruders Wolf Wertheimers (Wachstein a. a. O. IL, 247, Anm. 5), Rabbiner in Hildesheimo 17 Der dritte Sohn Wolf Wertheimers, der 1742 beim Tode seiner Mutter als ledig bei seinem Vater in München bezeichnet wird. Er stirbt 1769 als pfälzischer Hofkammerfaktor in Mannheim (Wachstein ibid. S. 272). 18 Rabbiner Feibesch in London, in Breslau geboren, war der erste Oberrabbiner der deutsch-polnischen Gemeinde in London; er wird sonst Uri Phaibul genannt. (Monatschr. 34. Jahrg., S. 261). In Elkan N. Adlers „London" auch Aron Hart oder Aron Feibusch und bekleidete das Londoner Rabbinat von 1722 bis zu seinem Tode 1756. 19 Elias ben Menachem Mendel Oppenheimer, der BTuder von Lea der Frau Wolf Wertheimers (Wachstein a. a. 0. S. 118, 234). 20 Moses Kann, Rabbiner an der Klaus in Frankfurt und Verweser des Rabbinats in Darmstadt, war in erster Ehe mit Sara, der Tochter Samson Wertheimers, verheiratet (Horowitz, Frankfurter Rabbiner, III., 8, 15 f.; Wachstein a. a. 0. S. 143). 21 Meir ben Isachar Cohen (Mayr Berend Salomon), Landrabbiner in Hannover, hatte Dolza, die Tochter Wolf Wertheimers, zur Frau (Wachstein a. a. 0. S. 273). 22 Samuel Levi Laach, Rabbiner der Klaus und Gemeindevorsteher in Prag, starb 1752 (Galed 86). 23 Jeremia 8, 15. 24 Richter 5, 23. 25 Zacharias, der Sohn Salomon Cleves (Gumpertz) in Fürth, starb 1806 im Alter von 96 Jahren (Kaufmann-Freudentbal, Die Familie Gompez, S. 270 f.). 28 Rabbinische Redensart, als Bezeichnung für ein unerwünschte» Ereignis. 474 122