Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 2 (1901) Heft VIII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 75)
- Language
- German
- Belongs to
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184 VL ן Widduj (Sündenbekenntnis), schlägt man mit der rechten Hand, Rabaussüeben (meine Herren), dreht’s mich um mit dem ponem (Gesicht) zu der Wand. VII. ן Sanft war son6t mein ganzes Leben, Jetzt muss ich mich dem malach-hamowes ergeben. vm. ח Chewra-kadischa (Beerdigungs-Brüderschaft), handelt’s doch bejauscher (gerade) Begrabt’s den Armen so wie den auscher (Reichen)!*) IX. Tate und Mamme, timt nicht um mich klogen, Wenn man mich wird aus der kehillo (Gemeinde) raustrogen. X. י Jehudim glauben an einen einz’gen Gott, Darum lasst mich sagen das letzte Wort ״echod“ (einzig). XL 01^ ב hakkohol hakdauschoh (die ganze heilige Gemeinde) thut’s mich nicht plagen, Den ganzen lieben Tag immerfort die widduj zu sagen. xn. ל Laumde tauro (Schriftgelehrte) brauchen doch kein Geld, Da sie doch hoffen auf eine bessere Welt. XHI. C Meine Füsse fangen an zu kühlen Die kle semorim (Musikanten) fanden schon an zu spielen. J Noschim-zadkoniaus (fromme Frauen), ihr frommen Weiber, Gebet zedokaus (Spenden) um der Gesundheit eurer Leiber. A. Kirschner, Berlin. Speisen und Getränke in Sitte und Satzung. A) I. Sabbat und Feiertage. I. Sabbat. 2. ר״ח und עיוה״ב .3 .ער״ה u. שמחה תורה .5 .סכות .4 .יוח״ב. ß. פורים .8 .שבועות .7 .פסח. — (Christi. Feiertage. Zauberei.) H. Casualien. 9. Geburt, Wachnacht, 10 .ברית. Verlobung und Hochzeit. II. Oeffentliche Bankette. סעודת הח״ק. B) Spezielle Angaben über jüdische Speisen: I. Fische. 2. Suppen, warm und kalt. 3. Fleisch, Rind, Kalb, Schaf, Geflügel — Teile und Zubereitungsarten. 4. Gebäcke und gekochte Mehlspeisen. 5. Gemüse. 6. Gewürze. 7. Milchige Küche. C) Getränke. Wein, Meth, Bier, Branntwein, Surrogate. — Trinksitten. Toast und סי שכרך. J. Löw, Szegedin. Zur Shakespearefrage Heft VII Fragekasten• . . . Die zitierte Strophe ist aus einem sehr hübschen Gedicht des bekannten Lustspieldichters Leopold Feldmann (1802—1882). ״Wer ist der Jude?“, das in Frankl״s Libanon S. 108 sich befindet. Karpeles. J) Ähnlich (nach J. H. Wagner* Berhn) in Südrussland: Chebra kadiSa handelt nur mit joser [rechtlich]! Wenn do Sterbt an oriman, begrobt in wie an oser [Reichen]!