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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1900-01-01 · 1 (1900) · p. Seite 18

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1900
Issue
1 (1900)
Date
1900-01-01
Page
Seite 18 (sequence 18)
Language
German
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18 Brecher Brecher G.. Das Transcendentale . . im Talmud. Wien 1850. Epstein — Epstein A., Zur Gesell. der Kabbala in Deutschland. (Haclioker) Wien 1894. Friedländer Friedländer M., Der vorchristl jüd. Gnosticismus. Gott. 1898. Gmelin Gmelin, apparatus medicaminum. Gott. 1796. Gör res — Görres, Die teutschen Volksbücher. Heidelb. 1807. Grimm M. Grimm J., Deutsche Mythologie. Gott. 1885. Gü de mann Güdemann M., Gesch. des Erziehungswesens. Hai. Ol.1) — Goldstein J.. Halikhotli c01am. Lissa 1848. Hds. Vgl. Mitt. IV. S. 149 u. 182. 1) Approbiert von Eisek Bruck (?) in Bojanowo, Sah Feldblum in Schmiegel, El. Kalischer, Hirsch Abarbanell, Jak. Hamburger, Phöbus Heldenstein (?'). Lipman Goldstein in Lissa, Israel in Krotoschin (früher in Brieg und Witkowo) und Mard. Michael in Hamburg. — I f. 72: ob man in Krankheitsfallen, zumal wenn durch Magie verursacht (!)י zu mag. Mitteln greifen, dürfe. Cit. HG Nachlatb sibh'a 15: Man lasse dem Volke seine Mittel, Diebe oder das Schicksal eines Kranken zu ermitteln; denn eigentl. Magie gab es nur damals, als sie verboten wurde, heut giebt es keine. — 9a: der Brauch, einen Schwerkranken zu verkaufen. Alan geht zu den Eltern und spricht: ..Hier habt Ihr N. X. einen Silberschekel־‘ (oder ,,ein Laib Brot, Fleisch und Wein״), .,damit löse ich Euer Kind N. aus, dass es von nun an mein sein und lebe.“ Hierbei wird das Kind nach dem neuen Vater benannt; denn vielleicht knüpft sich an den Namen des ersten Vaters das Verhängnis. (Vgl. die Namen Merkado [bei Jellinek Konteros, ha-mazkir 10J u. Kaufmann) — 12a: die Gründe iur das Liclitanzünden in der Sterbestunde. — 13 a: man giebt dein Kranken einen anderen Namen, indem man, z. T. abweichend von dem sonst geübten Brauche, zuerst die Psalmen 20, 38 u. 91, und zwar jeden letzten Vers dreimal, Vers um Vers mit dem Chor abwechselnd vorträgt. Es folgt ein kurzes Gebet, worauf man mit einer Torarolle im Arm das Ganze wiederholt und mit einem weiteren Gebet beschliesst. — 25 b: über den Zuruf beim Niesen. — 46 a: man legt dem Toten ein metallenes Gerät auf den Leib, um das Anschwellen zu verhindern. — 46 b: das Verhüllen der Spiegel ausser am Sabbat im Trauerhause, aber auch am Hochzeitstage wegen der Gespenster (<jelifoth). die darin hausen. Deshalb bedienen sich ihrer auch die Totenbeschwörer. (Vgl. Hexenküche im Faust). — 75 b: in Mähren trägt man (nach dem Qiccur sF'oh) über dem Kittel am Jomkippur den Rock. In manchen Gegenden legt man den Kittel auch am Roschhascliana und Hosch. rabba an [sonst nur der Vorbeter], in einigen gar nicht. — 93 ^: in jeder Stadt nahmen die Leichenzüge ihren besonderen Weg. —1 97 b: die Frauen gehen da, wo sie überhaupt am Leichenbegängnis teilnehmen, von den Männern gesondert. Die Söhne gehen ebenso wie Frau und Töchter entweder vorher nach dein Friedhof oder folgen der Bahre in grösserer Entfernung. Im Hause und bevor der Zug den Friedhof betritt, ruft der Synagogen diener: ״[Die Mitglieder des Rabbinates zu N.] lassen [den Söhnen bei Strafe dos Bannes] und [ausdrücklich gebieten], dass die [Söhne] sollen nicht mitgehen bei [dem Leichenzuge], auch sollen sie nicht die Bahre [berühren].“ Hierauf wird mit dem Scliofar geblasen (nach Schröder 565 nur bei Bestattung eines Rabbiners, vgl. über diese Sitte : Nork, Syst. d. Myth. 264). Ihn Bestimmung gilt für die Söhne freilich nur unter gewissen Umständen. — Cit. Benjamin II über jüd. Leichenbeisetzung in Bassora (Basra in Mesopotamien). — 105 b: Mikhael bringt die Seele Gott als Opfer dar, nachdem sie Taliariel, während der Leichnam für die Bestattung gereinigt wurde, geläutert hat. [Vgl. Hermes bei den Griechen.] Aus Anlass dieses Opfers wird bei der Leichenwaschung wie einst beim Opfer Räucherwerk angezündet. [Die Vorstellung der Peinigung nach dem Tode durch den Engel Duma (vgl.

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