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Der Jüdische Arbeiter · 1933-02-10 · Heft 6 (10.2.1933) · page 4

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 6 (10.2.1933)
Date
1933-02-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 DER JÜDISCHE ÄBBEITER 10. Februar 1933 m. Und wiederum eine eigentümliche Feststellung! Welche Dinge hat man verwirklicht, aus welchem Programm! stammien, die Hilfsrezepte, dliei iwan verwertet? Nun, sie, sind eindeutig zionistischer und vor allem sozialistisch-zionU stfecher, Herkunft. Unsere konkreten Forderungen sind es, die plötzlich in der Rezeptur der Assimilation in „Deutschland auftauchen, anders etikettiert, oft namenlos verwässert und falsch ge^ mischt, in lächerlich kleinen Dosen verabreicht, aber die Grundstoffie sind! unverkennbar, zionistische und sozialistisehe Erkenntnisse. Und sie-wirken. Es Wäre lächerlich zu leugnen, - daß die praktische Arbeit der jüdischen: Gesamtheit in Deutschland gegenüber der Vorkriegs- und der ersten Nachkriegszeit sich unter' unserem Einfluß nicht außerordentlich gewandelt hätte. Es ist sehr vieles geschehen, sehr vieles verbessert und neu begonnen worden, sehr vieles jahrelang auf das Heftigste bekämpft worden, um dann plötzlich, nachdem' es gegen dien Willen und .gegten die Erkenntnis des Assimilamten. sich verwirklichte, als scheinbar legitime Fordeiniing, {bis Werk dieses selben Assimilantentums dazustehen. . Wir erleben einen typischen dialektischen Geschichtsprozeß. Dieses Judentum will weder seinieir Klassenlage noch seiner jüdischen Lage bewußt werden. Diese , Trennung zwischen. Klaissenlage und Klassenbewußtsein ist in einem erstaunlichen' Maße erkennbar, aber die Klassennot und die jüdische Not verlangen gebieterisch, daß. m;ain eingreift. Sie sind die Faktoren, die dieses Judentum zwingen, gegen seine Erkenntnis zu handeln und es wäre ein gefährlicher Trugschluß zu glauben, daß unsere Überredungskuinst dieses . Wunder erzielt hätte. Die Entwicklung war es, die dem! deutschen Judentum das Gesetz des Handelns vorschrieb und nur mit äußerstem Widerstreben läßt es sich unter dem Zwang der Tatsachen dazu herbtai, in immer stärkerem1 Maße g6geini seine Erkenntnis, die man nicht revidieren will, zu handeln* '* Nicht alle feinen diesen Weg* Auch darin wiederholt sich das jüdUcheV'Gesamtschicksal, diaß viele davonlaufen, und ihrem Schicksal zu entrinnen versu-v chen. Der jüdisohie Arbeitgeberj de? dien Juden abbaut und nur Nichtjudieni beschäftigt, der Juden gegenüber die Prozentnorm einführt, wird auch hier zur vertrauten Erscheinung. Der Bourgeois, der, seinem Schicksal durch Anbiederung an den Gegner und durch Verrat am eigenen Volk kriecherisch zu entgehen versucht, tritt immer häutiger auf. Aber auch der Arbeitnehmer, -der zum Kommunismus übergeht, flieht vor der Judenfrage. ■ IV. ] In diesem Augenblick tritt die' Vereinigte soz.-zion. Partei auf den. Kampfplatz und versucht die Aufgaben, die ihr gestellt sind, zu erkennen und zu lösten. Klar u. deutlich sind diese Aufgaben umrissen. Als Wichtigstes hat sie die falte sozialistische Forderung zu erfüllen, ^,zu erkennen, was ist", sich nicht zu scheuen vor noch so bitterer Erkenntnis, sonldjern diese Erkenntnis mutig auszusprechen. Diese Aufgaben sind nicht leicht, denn auf der einen Seite gibt es hier ein :Gesamtinteresse des Judeniturns, d'as''. für den Proletarier genau so gilt wie fürvden Bourgeois. Die Anormalität unserer Lage bedingt eine Anormalität der Klasjsenlage und unseres Klassenikampfs. Es ist leicht, sich mit allgemeinen Redeten-: düngen der Tatsache zu verschließen, daß es hier ein gemeinsames jüdisches Schicksal gibt, aber diese Tatsache zwingt uns, ob wir wollen oder nicht, in weitgehender Form unsere taktische,und prinzipielle. Haltung auf. Auf. der ahde*- ren Seite haben wir die Interessen derjenigen besonders zu vertreten, die für uns den Kern dies jüdischen Volkes repräsentieren, die berufen sind, den; Sozialismius im jüdischen Volk zu verwirklichen, die Arbeitnehmer. Gerade diesem Teil des Judentums die Erkenntnis-" seiner Klassenlage zu verinitteln. ihn zum Klass©nblöwuBtsein; zu erziehen, ist die entscheidende Aufgabe, die auf unsere Schultern gelegt ist. — Und zum dritten untrennbar mit den beiden vorhergehenden Aufgaben verbunden sind unsere Aufgaben als Zionisten. Dem gesamtem Judentum klarzumachien, daß Zionismus die Lösung der Judenfrage bedeutet, diesemi Judentum' und insbesondere den Zionisten klarzumachen, daß wirklicher Zionismus Und sozialistischer Zionismus identisch sinxL ist die schwerste Aufgabe, die uns gestellt ist. Nicht .Demagogie, nicht Phrasenbegeisterung werden uns helfen. Nüchterne klar© Erkenntnis unserer Aufgabe, ruhiges, Verantwortung bewußtes und verantwortungsfreudiges Handeln ist e&, zu dem wir uns erziehen müssen1, von unseren Prinzipien, von unseren Erkenntnissen dürfen wir nie, auch nicht umi des Tageserfolges willen, abweichen, in unserer Taktik müssen wir geschickt und gewandt sein und verstehen, daß ein Vortrupp ohne Gefolgschaft politisch oft wertlos ist; im gesamten jüdischen Leben, in: Gemeinde und Landesverbänden, im Zionismus und in der ungeheuren Frönt der deutschen Arbeiterschaft ist unser Kampfplatz, liegen unsere Aufgaben. durch gedrückte Löhne« und verlängerte Arbeitszeit das einbringen] zu können, was man infolge der Spekulation verlornem hat. Der bevorstehende Kongreß wird eine klar© Front zeigen. Revisionisten. Misrachisten und ein großer Teil des bürgerlichen! Zionismus wird geschlossen für die Fortsetzung des gegenwärtigen Systems der Systemlosigkeit kämpfen. Nach Ansicht dieser Gruppe bedürfen wir keines Kereh ITajessod und keines Keren. Kajemeth, keiner organisierten Arbeiterschaft, ja nach einem Worte von Georg Halpem, einem Führer dieser Gruppe, kann es sehr zweifelhaft sein, ob wir einer Exekutive bedürfen. Vor der Tatsache, daß die Fortführung dieses Arbeitsysteims auch für die Angehörigen dieser Gruppe selbst verhängnisvoll sein muß, daß ein Zusammenbruch und ein neuer schwerer Rückschlag unviea*meidlich sein miuß, verschließt man die Augen. Demgegenüber wird auf dem Kongreß die Arbeiterschaft als. eine ges'duloislsene Gruppe um sich alle diejenigen Elemente der zionistischen Bewegung zu gruppieren haben, die diesen verhängnisvollen Weg nicht mitzumachen gedenken. Mehr als je zuvor ist es heute richtig, daß die 'Arbeiterschaft bei ihrem Kampf in Wahrheit den. Kampf des ganzen Zionismus kämpft. Wir brauchen eine zentrale Leitung des Kolonisationswerkes, die durch die ihr zur Verfügung steheniden finanziellen Mittel, durch die hinter ihr stehenden Gruppen und die sie repräsentierenden PersönUchkeiten im Lahde wieder die Aiitorität ist, die der Leitung zukommt. Diese Exekutive braucht/ nicht nur aus unseren Chawerim zusammengesetzt zu sein. Aber sie darf unter kleinen Umständen ein Sammelsurium von der Art werden, wie es die gegenwärtige Exekutive ist. Locker und Arlosoroff können mit offenen Arbeiterfeinden wie Farbstein und Newman nicht in einer Exekutive sitzen. Für unsere Chawerim gibt es nur zwei Möglichkeiten auf dein Kongreß: entweder eine Koalitionsexekutive mit entscheidender Beteiligung der Arbeiterschaft auf der Grundlage eines nationalen und zentralen Aufbaup'rogramms, das die Wiederaufnahme der Arbeiterkolonisation, den Kampf gegen die .Bodenspekulation durch Schaffung einer Bodenreserve, die Anleitung und Führung auch der mittelständischeh Kolonisation und; den Schutz der sozialen Errungenschaften auf ihre Fahne schreibt oder abereine Exekutive im Sinne Farbstein und Newman mit eindeutiger und scharfer Oppositionsstellung der sozialistischen Zionisten. Es wird sich zeigen, ob der unbedingte Glaube an unseren Sieg, der unsere Ohawerim in Palästina immer Wieder zu überraschenden Erfolgen beflügelt hat, auch stark ge/iug sein wird, um auf diesem Kongreß den fortschrittlich gesinnten Teil des bürgerlichen Zionismus mit sich fortzureißen und im Zusammenwirken mit ihm die zionistische Bewegung wieder anzufachen. Es ist ein verhängnisvoller Irrtum zu glauben, daß die Zionistische Organisation durch Mittel organisatorischer Technik wieder belebt werden kann. Es ist nicht entscheidend, ob sich, die Zionistische Organisation aus einheitlichen Landesverbänden wie in Deutschland oder aus Territorialverbänden; zusammensetzt und es kann sehr wohl möglich sein, daß in Polen auch; das letztere bis iauf Weiteres nicht möglich ist. Was wir brauchen, ist eine Erneuerung der Zionistischen Organisation und ihrer Menschen, eine Erneuerung, die nach Lage der Dinge nur von uns und der uns nahestehenden chaluzischen Jugend kommen kann. Wer daran glaubt, daß der Aufbau der nationalen Heimstätte in Palästina und die Schaffung einer arbeitenden jüdischen Gesellschaft im Lande nur das . Werk der in der Zionistischen Organisation .zu-, sammengeschlossenon jüdischen Massen sein kann, wer versteht, daß auf der Einwanderung der Arbeiter, ihrer Ansiedlung und den dazu, erforderlichen finanziellen Grundlagen* Keren Häjessod und Keren Kajemeth, die Hoffnung unserer Bewegung beruht, den haben wir zu erfassen, Um mit ihm und seinen Gesinnungsgenossen die Front dey sozialistischen Arbeiterschaft auf dem Kongreß zu verstärken. S OEBEN ERSCHI ENEN 1. Jakob Lestschinsky: Das wirtschaftliche Schicksal des deutschen Judentums: Aufstieg — Krise — Wandlung — Ausblick 160 Seiten Preis M 3 50 : '. ''■ 2. - Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-1933 herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden (Jüdiacho Gemeindevorwaltang, Wohlfahrtspflege und Schulwesen, Jüdische Bildungs- und kulturelle Einrichtungen, Jugendbewegung und Jugendpflege, Reichsorganisation, Interterritoriale Organisation) Das Buch ist unentbehrlich für alle Organisationen u. Gemeinden, aber auch für jeden am jüd. Gemeinde- und. Wohlfahrtsleben Interessierten 600 Seiten Preis EM 6-— brosch., RM 7-— geb. , . 3 Jüdische Wohlfahrtspflege u. Sozialpolitik herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden und der Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge Dio einzige monatliche Zeitschrift für jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik Bezugspreis RM 8-— jährlich Zu beziehen durch: ZEHTHHSSTELIE M DEUTMKEI JUDElf BERLIN-CHARLOTTENBURG 2, KANTSTR. 158 'fugend Jüdische Sozialistische Arbeiterjugend1, Berlin. Vor mehr als 150 werktätigen jüdischen Jugendlichen sprach Marcel Lew in einer öffentlichen Veranstaltung am 28. Jänner über das Thema: „Darf ein jüdischer Sozialist ion O.-V. sein?" Lew wies in einer soziologisch - politischen Analyse treffend nach, daß der C.-V. die Standesorganisation des 'bürgerlich-assimilatorischen Judentums in Deutschland sei, daß er die Jud'enfrago in ihrer Totalität leugne, in ihr nur eine poHt.-Jkulturele in Deutschland sehe und darum glaube, daß ihre Lösung nur vom politischen Reifegrad der Nichtjuden abhänge und durch Aufklärung, Veraammlungen und Broschüren gelöst werden könne. Die wirtschaftliche Entwicklung der Juden in Deutschland und dio politische iml allgemeinen beweise das Gegenteil. Im übrigen fehlt dem C.-V. jede reale Vorstellung von der Zukunft des jüdischen Volkes. Daher richte sich seine Politik lediglich nach den jeweiligen Tagesinteressen des jüdisch.-assiimiliatorischen Bürgertums. So verweigern C.-V.-Liberale den Ostjuden das gleiche Wahlrecht — private „Demokraten" gehen mit bürgerl.-reaktionären Gruppen bei jeder Gelegenheit, zusammen. Es sei daher klar, daß ein jüdischer Sozialist im C.-V. nichts zu suchen hat. Heinz Cohn (C.-V.)' versuchte Lews Ausführungen damit zu entkräften, daß die soziale Zusammensetzung des C.-V. eine Wandlung durchmache, die es einem Sozialisten ermöglicht, im C.-V. sozialistisch zu wirken. In der Diskussion wurden allgemein H. Os.- Ansichten widerlegt, F. Leipzig (Jüdisch - sozialistische Arbeiterjugend). Es ist kaum acht Monate seit der Gründung der Jüdj j s c h - s o z i a 1 i s t i-, sehen Arbeiterjugend verstrichen. Wir haben in der ersten Zeit folgende Arbeitsgemeinschaften veranstaltet: 1. Jüdische Geschichte. 2. Materialistische Geschichtsauffassung. 3. Eoale-Zionismus. Zu allen diesen Themen wurden von den einzelnen Chawerim einführende Referate gehalten, die auf den Heimabenden eingehend behandelt wurden. Einige Abende waren ferner der Besprechung übthr das Wesen der Kwuzah sowie übe* Aufgaben und Ziele des ttatiidnalfonds gewidmet. Um den Chawerim das Selbststudium der jüdisch-sözialistiseheh Literatur und Presse, die zum großen Teil in jüdischer Sprache geschrieben sind, zu ermöglichen, wurde ein Blitzkuraus zur Erlernung von JidViischschreiben und -lesen eingerichtet. Nach diesen Vorbefeitüngsärbeiten konnten wir daran gehen, eine Funktionärprüfung abzuhalten, zu der sich neun Chawerim und Chaweroth meldeten. Nun wurden Wesen und Ziel der einzelnen jüdischen Parteien innerhalb der Funktionärkurse besprochen. Alle vierzehn Tage wurdle ein Literarischer Nachmittag veranstaltet, wo das Leben und Wirken jüdischer und nichtjüdischer sozialistischer Schriftsteller behandelt wurde. Sonntagsfahrten und größere Touren stärkten'das Gemeinsamkeitsgefühl und das Zusammenleben dter Gruppe. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Erlernung jüdischer und allgemein proletarischer Kampflieder gelegt. Die J. S. A. J. beschränkte aber ihre Aufklärungsarbeit nicht hur auf ihre Chawerim, vielmehr versuchte sie durch Öffentliche Versammlungen der breiten jüdischen Öffentlichkeit ihren Standpunkt kundzutun. Unsere Veranstaltungen fanden stets eine gute Resonanz. Zurzeit findet eine Arbeitsgemeinschaft über B. Borochöws Werk: „Klasse und Nation!', ferner ein Funktionärkursus über die Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung, geleitet von Elieser Schächter, statt. Für die Chaweroth wird eine Arbeitsgemeinschaft über „Die Frau und der Sozialismus" an Hand dies gleichnamigen Werkes von Bebel, geleitet von Vora Katzenellenbogen, abgehalten. Des weiteren planen wir noch eine Arbeitsgemeinschaft der Chaweroth über ,,Die Frau in Palästina", die Eröffnung von Sprachkursen in Jiddisch und Hebräisch für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Heimabende der Gesamtgruppe ^findjen im Jugendheim, Elstersöaße 7, jeden Montagabend H9 Uhr statt, die Arbeitsgemeinschaft der Chaweroth jeden zweiten Mittwoch, ebenso der Kursus für Funktionäre. Über die Eröffnung der Sprachkurse werden wir noch demnächst Mitteilung machen. X Außenhandel auch weiter passiv. Der Import nach Palästina belief sich in der Zeit von Jänner bis September 1932 auf 5*3 Millionen Pfund, der Export auf 175 Millionen. X Wirtschaftslage. Ein ausführlicher Bericht über die Lage der Palästina- Wirtschaft erscheint L dieser 3?age in_ Buchform. Als Autoreh zeichnen Walter Preuss und M. Niemiro vski:; X Neuer Kibbuz. In Ness Ziona hat sich ein heuer Kibbuz des Haschomer Hazair aus Rumänien eingeordnet, der vorläufig 30 Chawerim umfaßt und auf 110 Chawerim erweitert werden wird. X Handelsbeziehungen Palästina - Rußland. Im Jahre 1931' betrug der Warenimport Palästinas aus Sowjetrußland 140.000 Pfund, gegen 75.000 Pfund i. J. 1930, schätzungsweise wird der Import aus Rußland i. J. 1932 den vor 1931 noch weit überstiegen haben. Demgegenüber ist der Export von Palästina nach Sowjetrußland kaum nennenswert. Jüdische Orangenzüchter führen gegenwärtig Verhandlungen mit dem Handelsattache^ der Sowjetunion in der Türkei, ' der die Union im gesamten nahen Osten vertritt, die darauf hinzielen, daß Sowjet^ rußland ein bestimmtes Quantum Palästina-Orangen importiert, damit auf diese Weise ein fairer Handelsaustausch zwischen diesen beiden Ländern herbeigeführt wird. X Die Arabische Executive fordert... Die Arabische Executive Palästinas, ließ dem High Commissioner Sir Arthur Wauchope ein Memorandum überreichen, in dem der Erlaß einer Verordnung gefordert wird, nach der es den Juden verboten sein soll, weiteren Boden in Palästina zu kaufen. In dem Memorandum wird gegen^die Regierung der Vorwurf erhoben, daß sie, die doch wiederholt erklärt hat, daß in Palästina nicht genug anbaufähiger Boden für alle seine Einwohner vorhanden ist, dennoch die Juden darin unterstützt, Boden aus arabischem Besitz, zu erwerben. X Hebräische Lehrer für ,,NIR'<. Die Lehrerorganisatiön in Palästina versendet einen Aufruf an alle Lehrer, der sie auffordert, den. Arbeiterfonds „NTR" zu unterstützen. Es 'wurde zur Durchführung einer Aktion eine besondere Lehrer-Kommission eingesetzt. X Die polnische Postsparkassa (PKO) eröffnet demnächst in Tel Awiw eine Filiale.

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