Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 13 (1910)
- Issue
- 1 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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— 10 — Hochhausen Vi Elieser Lipman. Jafe v. Schlesinger. Kempner, R. Sau! b. R. Ahron (Prediger der Bruderschaft. & war auch Hausrabbiner im Wertheimerschen Hause [Neuzeit I. c. 80], <wo er im Alter von 90 Jahren verstarb. [Wh Diarium sub 5. Fcber 1771; Frankl Nr. 501J. Sein Schwiegersohn v, Neufeld.) Kuh, Chajim b. Hirz. Leidersdorf, Chajim b. LÖb (Joachim Leidersdorfer haben wir Gelegenheit auch bei den ersten Anfängen der jüd. Gemeinde als Mann der Öffentlichkeit kennen zu lernen, Husserl ib. I. c. 28 u. a. O.) Leidersdorf Moses (vgl. Neuzeit 1. c. S. 91, Nr. 14 und jwö JCpy $,mn, Vorrede.) Leidersdorf Low. Lehman, Elias b. Lima (= Lehman) (wohl Sohn von Lehman b. Hirz Lehman, der am 20. Nissan 1763 bereits als verstorben erscheint; vgl. Frankel 465. Das bte fehlt hier allerdings). ha-Levi, R. Jechiel Michl [Glogau] b. R. Ascher Lemml, Oberrabbiner und Lehrhausvorsteher in Eisenstadt. (Wahrscheinlich Prediger der Bruderschaft nach Kempner, der als solcher 28. Dezember 1772 das dritte Protokoll unterschreibt. Von der Wirkung seiner Beredsamkeit erzählt R. Moses Ssofer in der Approbation zu Chut Hameschulosch Wien, 1820, 4*. Er folgt seinem Vater im Rabbinate zu Eisenstadt. Seine Nachkommen nahmen den Namen Lewinger an; vgl. Weisz, Abne Beth ha- Jozer 73 a. Gastfreund, Österreich und Belgien S. 74, n. 45 konfundiert ihn mit Jechiel Michl Glogau, Verfasser des Midrasch-Kommentares Nezer ha- Kodesch, der kein Lewite und bereits 1730 verstorben war. R. Moses Ssofer hat selbstverständlich den Midrasch-Kommentator nie gesehen.) Mannheim, Moses aus Frankfurt. Margulies Jafe v. Schlesinger. Mattersdorf, Löb b. Gerson 1 ,~ . , , 1, I (Gerson Mattersdorf ent- > Moses » * > stammt der Familie des be- » Josel » » I kannten Gerson Aschkenasi; v. Approbation zu seines Schwiegersohnes Beth Ahron, Sulzbach 1786, 4*. Mattersdorf Sussmann bei Wolf, Judentaufen S. 192 und auch sonst in Wr. Akten. G. war noch 1748 am Leben, wie aus einem Verlassenschaftsakt des Obersthofmarschallamtes [= VA] Nr. 6232 hervorgeht, wo er als Vertrauensmann der jüdischen Gläubiger im Falliment des russischen Kammeragenten Samuel Simon erscheint. Löb M. =■ Low Susmann bei Wolf, Geschichte der Judem in Wien 67 n. 1; J o s 1 M. vgl. ib. Er starb als Vorsteher der Chewra Kadischa [Frankl Nr. 541 und T ]). Mattersdorf vgl. Schreiber. MosesLöb, Abraham b. (R. Moses Löb b. Ahron, vgl. Frankl 422. InVA. 6009 erscheint er als Schuldner von Samuel Oppenheimer, dem Jüngeren.) Neufeld, Jakob b. Meier Pressburg (er war Schwiegersohn Saul Kempners und Hauslehrer bei Löb Wertheim; vgl. Simon de Gelderns Reisejournal bei Kaufmann, Heines Ahnensaal S. 295. Oppenheim, Anschel \ (Sicherlich Söhne vom Samuel Oppen- » Josel J heimer, dem Jüngeren, wie aus der Liste Neuzeit VI, 81 Nr. 9 hervorgeht. Nach VA. Nr. 6009 war Adam [= Anschel] beim Tode seines Vaters, 1747, 14 Jahre, Josef 5 Jahre demnach war der eine Gründer 30 Jahre, der andere 22 Jahre alt. Josef Oppenheim ist identisch mit jenem Josef O., der im Jahre 1789 um die Toleranz ansuchte [Wolf, Friedhöfe 18]. Er ist in der Tat ein Sohn von Samuel Oppenheimer, aber nicht vom Oberhoffaktor, sondern von seinem gleichnamigen Enkel; hienach Wolf 1. c. zu ergänzen.)