Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 11 (1908)
- Issue
- 4 (1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2638044-2638087-2638091--0666-2640649- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 137 — II, p0 456; cf. IV, p. 20Ü1) et Cat. manuseriptorum, Serapeum 1849, p. 108, N. 357)2), neque de libri mutatione seu castratione anceps illud ipinsnb interpretandum videtur, cum iam editio Pragensis ab editione Mantuana abhorreat, sed de iterata editione.] Diese Bibliographie hat Steinschneider durch die folgenden Mitteilungen im „Serapeum" insofern ergänzt, als er noch drei Handschriften des Samuelbuches hinzufügte, von denen bisher nur eine bei Wolf3) näher beschrieben war. Wir erwähnen4): 1. „Samuel (wahrscheinlich das gedruckte Samuel-Buch) abgeschrieben und am Donnerstag 16. Ab 1658 (^"nn) vollendet von Jakob Jehuda Levi in der Stadt bana (Granlo in Gelderland)5) sah ich im Jahre 18446) bei Herrn Fredeborg jun. in Amsterdam, während meiner Durchreise nach Leyden"7). Über diese Handschrift habe ich nichts erfahren können, daher ich sie in dieser Arbeit unberücksichtigt lassen mußte; auch kann sie wohl als sehr späte Abschrift eines schon vorhandenen Druckes für einen Vergleich mit den anderen Handschriften nicht weiter in Betracht kommen. Indessen soll uns der Name des Abschreibers später noch beschäftigen. 2. „Samuel. Die Hs. Sorbonne 107, welche ich nach Goldbergs ungenauer Notiz unter Nr. 449 verzeichnet, enthält nach dem Pariser Katalog (Nr. 92)8) eine defekte gereimte Bearbeitung des XVI. Jahrhunderts von der Geschichte Sauls und Davids nach den Büchern Samuels. Der Codex scheint ein Teil einer vollständigen Bearbeitung der geschichtlichen Bücher der Bibel. Näheres ist nicht angegeben, auf die Ausgaben wird nicht Rücksicht genommen. Die erste erschien in der Tat schon in Augsburg und zwar nicht 1543, wie ich geschlossen9), sondern 1544 1) Siebe S. 130, 131. 2) siehe S. 134. 3) Siehe S. 131. 4) Auch hier beschränke ich mich zunächst auf die Wiedergabe der Notizen. 6) Offenbar Groenlo auch Gröl genannt, Stadt in der niederländischen Provinz Gelderland. 6) Druckfehler für 1854, wie mir Steinschneider selbst mitteilte. Steinschneider, Serapeum 1864, S. 90, Nr. 427. 8) Catalogues des manuscrits hebreux et samaritains de la Bibliotheque Imperiale, Paris 1866. 9) Steinschneider, Serapeum 1864, S. 89; Ders., Catal.Bodl., Nr. 1237; Tgl. oben S. 135. Mitteilungen znr jüd. Volkskunde. Heft XXVIII. Jahrg. 1908. Heft 4. 2