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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · page 650

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 650)
Language
German
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Ergänzungen zu „Jahrbuch" I u. IL Zu Jahrbuch I S. 193: Bei den „feurigen Steinen" Ez. 28 ist auch an die Bätylen und weiters an Bethel (Gen. 28,11) zu denken. S. 375. Vgl. Dante, Purgatorio XXX, 109: die Kraft der ewigen Kreise (rote magne), die jedes Wesen zu dem Ziele lenkt, das ihm sein Stern gesteckt für seine Reise . . . S. 398: In Arabien waren beim Auftreten Muhammeds die i^ckerbauer ausschließlich Juden. Er beließ ihnen den Landbau in einem Pachtverhältnis. Vgl. Jeremias , Allg. Rlgsgesch.2 S. 104. Im frühen MA. wurden Juden als Lehrer des Ackerbaues nach Schlesien berufen. S. 432: Die Beinkleider des Hohenpriesters sühnen geschlechtliche Sünden (Sebachim 88 u. s.). — Nach Venetianer, Die Eleusinischen Mysterien (Sep.-Abdr. aus BriüTs ,,Pop.-wiss. Monatsbl." 1907) ist das Fest des Wasserschöpfens aus jenen Mysterien hervorgegangen. Wir glauben, für beide einen älteren Ursprung annehmen zu müssen. Kittel (Or. Ltrztg. XXVII, 7) erklärt Sukkoth als ein Osiris-Adonisfest. S. 454: Mitteil. 1906, S. 85, in der Beschwörung „lass' es gehen Pnuqba d'tehoma rabba". — S. 455: D. H. Müller, Semitica, 1. Heft, S. ::,0 .so? dem syr. Rechtsbuche) ,,das Geschlecht der Weiber, welches EniivMV gleicht". L)v St »«Tili!rang ist poetisch wiedergegeben in W. S. Reymont, Die r C'iin;.v:I. .l 'S.iii-Tn IV, 283: „Sobald die Mutter schlief, trug sie ihr Bett- /•?:^ in ci. r Griten und starrte, rücklings liegend, in den Nachthimmel, dri Gilten, durch die Äste rieselte; sie verfiel dann in die Grenzen- «'/ki-it c-incv seltsam süßen Schwärmerei. Und von einer heiligen Aiachi >l t Fri. htbarkeit ganz erfüllt lag sie da; den reifenden Feldern i:v;1 '\. ri fr<;, b; Geladenen Ästen war sie gleich und ruhte wie ein Weizenvit], na<;t ist, sich der Sichel, den Vögeln und den Winden preisz igob-n;ii\r das in Sehnsucht auf jegliches Los wartet, das ihm be- ^■uiK;^ ht.* Vgl. auch Hauff, Sex.-Psych. im AT. 57: „Das Urbild der M^ris i-t rie Mutter Erde". S. i5G /u „Fischen" im sexuellen Sinne vgl. Illustrationen in v;L'S , rU' Frau in der Karrikatur. — S. 459: Am zweiten Tage der I.'Crh/eii^voc1.--' pflegt man Fische zu speisen. Zur sexuellen Deutung 'M-.r.s s. auch R. Salomon b. Isak zu Num. 11,5. Zv- -"/cunbjch II S. 1 ff.: Einen Versuch des Großen Kurfürsten, T.dxrji i\Sl' die Finanzierung der Ostindischen Kompagnie zu gewinn« r<; i_>-ha»>delt S. Stern, Der preuß. Staat u. die Juden S. 46. t'bor IiOcii; u das spanische Juden heranziehen wollte, um durch Ä^.j Millionen zu verdienen, s. Priebatsch, Die Judenpolitik ä>\< Abs. hiUsmus in d. Festschrift für Schäfer S. 583 Anm. J.. V\ Aull vgl. jetzt auch E. Ol an, Joedarna pa swensk mark...

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