Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1923
- Issue
- Jahrbuch (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 251 (sequence 255)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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246 Grunwald, Aus meiner Liedersammlung. E|FR=H^_J-g3BEP hi - no - chem al ho - ro 1 - a - me - cho vehi - no - chem al ho - ro 1 - a - me cho. Über die Melodie schreibt Herr Prof. Kirschner, München: „Sie zeichnet sich durch große Innigkeit der Empfindung aus, hervorgerufen durch einfachste musikalische Mittel. Vielleicht wurde der Komponist durch den Text „nechschabnu kacon", sowie durch die im Gebet später folgenden Worte „schomer jisrael" veranlaßt, seiner Melodie den Charakter einer klagenden Hirtenweise zu verleihen, die sich in der Tat zur Illustrierung des vorliegenden Textes ganz vortrefflich eignet. Nicht minder treffsicher weiß aber der Autor durch die kurze, charakteristische Modulation bei „ub'kol zoth schimka" den Ausdruck ergreifender Klage plötzlich zu verwandeln in den, trotz aller Verfolgungen, unerschütterlichen Gottvertrauens. Nach dieser, unbeugsame Festigkeit verratenden, dreitaktigen musikalischen Phrase nimmt der Komponist den vorhergehenden Charakter wieder auf, aber durch variierte Anklänge gestaltet er die Klageweise zu einer rührenden, stellenweise drängenden Bitte um Hilfe aus der Not. Mit dieser Bitte schließt das interessante Musikstück, dem der Stempel eines musikalischen, phantasiebegabten Verfassers aufgedrückt ist." 10- Aus Polen. Wie bei schwerem Soldatenschritt gesungen. Leicht und freudig. k ' ~ i * ==t==t= 1 11 3—J 1 * —*—J—'-- ii« äf i—m*- De Lewuneschänt,das Kindleinwänt, Feigerle steht vor der Tür.