Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- Neue Folge. Dritter Jahrgang (1907)
- Issue
- 1 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 31 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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— Hl — H. Person, Sohn d. Jokl Hofnarr (1803j. p"z-v :"-T 2Z pr* irr *"i ~zjair *?"t z^pn*'1 Zeitschriftenschau. von Dr. S. WeisseiiboHT, Hlisabethgrad. 1. Albert Helhvig. Di»* j ü d i seh en F re i > i ä d1 e i n t Ii n o1 o«;i s e h r ^«•ieuchtung olnhu*. H. «ST. S. 2UV—2H>. Quellt „nach bekanntem Musler" die Higenartigkeit- «les jüdischen A-yi- :<Mj!i> zu widerlegen, indem;'ius dem umfaugreiclicn < leinet e der Völkerkunde . .-i vrhiedene Parallelen ausgeführt werden, welche die Kxistenz eines mehi ni,"- minder i*ijt wickelten Asylrechtes überall auf der Krdo al< Austluss eine* ,' .u«1 meinen Vöikergedankens beweisen. 2. Hcrthold Läufer, Zur lieschichte der chinesischen Juden. Kbenda-. J4."> —J47. I,aiii'»>r sucht «Ii»' von namhaften Sinologen vertretene Anschauung, «la.-- --hiuesischen Juden zur Zeit «Irr iian-Dynast ie im ersten naclir . ist Iii-hon; ■ uadert fii»er l'er-den und /«uit ralasion nach China eingewandert seien. . . .•. eirrlegen. Nicht lVrsn-n. sondern Indien war * 1 * * r Ausgangspunkt der «!....••-:-<• 1 m*n Juden. Dafür spricht erstens die Tatsache, dass in den Tafelt: der .^vü.i'jiwv vi»u K'ai long tu >t«*ts Indien (T'ien diu) als Crsprungsland der 1' i«i i—^ -11 * -! Ibdigiou genannt wird, y.woiteii-i hat sieh dieses Land in der Tradition - * - r * i <" i: «Thalien, indem sie ihre Meligion stets als „indische" hezeieli ueten < ■ h,-zeichnen. Di- .udi<che Herkunft der chinesischen Juden st.«dit nun ferner im besten 1 -»;.iv..:;;;iit «ltiu gesamten «lauge der < •'<-sc 11 ic i it e der.Iudeu in Asien und ii :;«» i' ViM'xiiiilcrc. Die indischen .Juden sind aus Persien eingewandert und •■• * ii'T Kinfiwss i-t. wie erwiesen, in der .Sprach«* wie in den heiligen J il'eii d«T .luden VmIi K ai fong tu voi banden. So bezeichnet dieeiste --lirift dieser .Juden vom Jahre 1 JS'.I den Mabbi mit dem persischen Woite ■s(L... Wahrscheinlich waren »•> die Araber, die auf ihren grossartigeu UandeU-! iii.n nacli OMasien die pcrsisch-indisch«Mi ..Juden nach dem Osten mit fort- '• >-efi. und zwar nicui auf dem l elieilandwe^e. sondern auf dem Seewege. D.-:m bereits im .Jahre S7S iimlen wir die Auweseniieit von .Juden zusammen :i;t Mehamiu«'daueru in Si'idehina durch den ßericht eines aiai)ischen Autors i«"/.euv:t Aus den weni>;eu 'J'at.-a«rhen. welche uns die Geschieht«- aufb«-wahrt •uu, erkennen wir «leutüch weiter, dass die persiscii-indischcu .Jmlen langsam "nd aliuiählich, «rleichsani etappenweise, ihre Monte aus «lein südlichen in das •".«"•niliehe China verfolgten. I:überhaupt war der islamische Kinfluss auf das chinesische Judentum ausserordentlich «;n»ss. Die jetzt nicht; molir vorhandene fyna^oije in K'ai t<>n<; ju war in ihrer Architektur und inneren Hinrichtung eine Moschee, ihn» Kultusgeräte eine Nachahmung der entsprechenden des Islams. Die gesamte chinesische Terminologie, wie sm uns in den jüdischen. Inschriften entgegen- ') /./oA7 Hofnarr: navh crlmHtncr rcberUef'erunf/ Hofnarr hei (km Fin sftn Hicfriehstein zu SikoUshunjl'.