Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 10 (9.3.1928)
- Date
- 1928-03-09
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sette W JÜDISCHE PRESSE Nr, 10 rra •׳■ ■ 11ן!מז Brtfc,כעור Heuttöffnet כשר itrsiiä otti. Die alibekannie Wetagro^handtanft Deutsch-Kreux UEMNIEDERLAGE HIRSCH LIPSCHÜTZ Wien, II, Hammerpurgstallgasse 4 Im Hole. Referenzen Herr Oberrabbtaer Josef Kohn, עלועיא In Deutsch-Kreuz. Auf Wunsch ins Haus gestellt Malvin Fischer David Schlesinger Tochter des Oberrabbiners Kaufmann Tobias Fischer Sarvar Szarvas Verlobte. Wir wünschen unserem Vortragenden, M. Reichenberger נ״י. zur Verlobung seiner Schwester Noemi mit Herrn Adolf Neuschlögl aus Keümarok herzlich מזל טיב• Scbomre Thora-Verein _ Trnava_ Speudet für den dar Adas Jisrosl, Wisn, l|., Nestroygasse 11 Zuschrift an die Redaktion. . Vertrauenskundgebung. Wir werden von dem israelitischen Religionslehrer־ verein ״Esra“ ersucht, nachstehende Resolution zum Abdruck zu bringen: ,,.Die am 15. Februar d. J. tagende Ver- Sammlung des israelitischen Religionslehrervereines ״Esra“ erhebt einmütig Protest gegen die in einigen hiesigen Zeitungen gegen Herrn Schuiinspektor Professor Doktor H. Rodisch planmäßig geführten Angriffe. Die Lehrerschaft weist die in diesen Blättern erschienenen Berichte als entstellt und unwahr entscheden'zurück, entstellt «nd unwahr entschieden zurück. * Aguda und Machsiche-Hadas. Vorbemerkung. Wir veröffentlichen im nach- ״folgenden eine an uns gelangte Zuschrift, deren Inhalt auch ohne Zusammenhang: mit der geplanten Erneuerung des Machsiche-Hadas-Verelns gewiß sehr bemerkenswert Ist und beachtenswert• bleibt: selbst wenn die Initiatoren — wie wir hoffen י— für dj<? Neubegründung des Machsiche- Hadas ganz ,andere und Richtigere Leitmotive vorzubringen Rissen werden, als von dem geehrten Einsender vorausgesetzt wird. Es ist lins aus vollständig vertrauenswiirdiger Quelle bekannt, daß den Veranstaltern und Teiliiehmem der Galantaer Vorbesprechung nichts ferner lag, als etwa ein Uebergreifen auf die Tätigkeitsgebiete der Agtidas Jisroel oder anderer bestehendeer orthodoxer Organisationen. Uebrigens sind die Kreise, die für eine Machsiche-Hadas in der Slowakei überhaupt in Betracht kommen, deklarierte Anhänger der Aguda oder aber §ie sind einer intensiven. Klaiarbeit Im Sinne von תירה ומצית noch nicht zugänglich.■'*:׳Wir empfehlen auf das dringendste, dem guten Willen der Initiatoren nicht durch übereilte und nicht ausreichend begründete Opposition entgegenzutreten. v D i c ־,&. *cd a k t i o n. Wie die ״Jüdische Presse“ in ihrer‘letzten Nummer berichtete, war in den letzten• Tagen eine Konferenz mit der Absicht,, die MMachsiche-Hadas“־Vereinigu ng, welche seinerzeit zur Förderung und Stärkung des orthodox-jüdischen Lebens so: viel beigetragen hat, wiederum ins Leben zu rufen. Wenn ich auch mit dem größten Eifer und vollster Ueberzeugung für die Ziele des ״Macbsicbe Hadas״ bin. kann ich die Neubegründung nicht befürworten. Im Gegenteil! Denn nicht der Mangel an einem ״Machsiche־Hadas“־Verein bewirkt es, daß auf dem Gebiete des örthodox-Uidischen Lebens so viel zu bemängeln Ist und zu, schaffen wäre, sondern darin liegt der Fehler, daß wir zwar Vereine und Vereinigangen mehr als genug haben, aber die Mitglieder und Führer dieser Vereine fühlen Ihre Ambition befriedigt, ihren ״Arewus“ und sonstigen indischen Pflichten Genüge geleistet zu haben, wenn sie Mitglieder, respektive Vor- Standsmitglieder dieser jüdischen Vereine sind. Da ist zum Beispiel die slowakische Agudas-fisroel-Vereinigung, deren Haupttitel die Förderung und Befestigung des orthodox-jüdischen Lebens ist. Eben weilf diese der Hauptzweck des. ״Agudas Jisroel“ ist. darum ist dort, wo sie eine zielbevnißte Tätigkeit entfaltet, ein ..Machsiche- Hadas“-Verein überflüssig. Bel der ersten slowakischen Landcsdelegatlon der ״Aguda Jisroel“ in Trepoin - Teplitz wurde sogar beschlußweise ausgesprochen, daß die ״Agudas Jisroel“ die Tätigkeit der ״Machslche-Hadas“-Vere!ne übernimmt. Ausdrücklich wurde hervorgehoben, daß im Rahmen der ״Aguda-J׳isroel“-Tätigkeit dafür gesorgt werden wird, daß überallhin ein verläßlicher Sofer geschickt werde, welcher 1 ידיחD und תפילין überprüfe. Ferner soll für verlaßliehe Zizis nnd Gebetbücher gesorgt werden. Endlich sollen Wanderlehrer sogar die kleinsten Ortschaften aufsuchen, um das Volk zu belehren. Denn die Unreligiösität ist eine Folge der Unwissenheit. Daher, ist. das Allerwichtigste, daß man den Dorfleuten Belehrung zuteil werden läßt. Nicht neue und erneuerte Vereine braucht das orthodoxe Judentum, sondern Männer, welche b egeister t und tatkזäf t ig,״dem ... vorgeschr i ebenen Ziele zustreben. Die Iniative muß von den Rabbinern, als den geistigen Führern des jüdischen Volkes ausgehen, denen dann ambitiöse, g«ttbegeisterte Männer zur Seite stehen müssen; dann wird Sich der Erfolg auch zeigen. V e rwirklichen wir die h 0 c h e r- 11 ab e n en ZI ei e der ״A güd a׳ Ji s r oe 1“. so wird niemandem mehr einfallen. die Machsiche-Haäas“-Vereine, welche eben durch die Entstehung der ״Asruda-Jisroel“- Weltorganisation überflüssig - wurden. ’. wieder erneuern zu wollen. Denn wenn man nichts leistet, ist es wirklich gleichgültig, ob nian ״Äguda-JiisrberV;oder ״Mächsiche- Hadas“-Vereinsp1ltg!ied ist. Daher auf zur ernsten Agua-Tätigkeit! Nove Zamky, 4, März §688 (1928). Hermann Löwy, ׳ Die Redaktion übernimmt in keinem Falle die Verantwortung bezüglich des Kasclirus im Annoncenteile und ist es Sache der Leser, sieb zu informieren• כשר של פסח כשר של פסח Nur in bester feinstgeriebener Qualität. Wie«, X¥i(l., WShrlngerglirlel 15 Erzeugt unter Aufs'cht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner H. 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Freitag 24. 16. 24. Samstag 25. 17. 25. Adas llsroel. G״be»stunden ind«rZ״it von 17. bi* 24. Adar Kreitac, den 17. Adar; Minchah! 5 50. ש״ק פ' בי תשא •* Mornennebet 6.45 und 9 80; Mincbah 12.1b uitu 3.30. 6:35 מוצשיק. Au Wochentagen: Morgengebet 6.15; Miuchahß 15. An äamstagen, an denen keine דרשה Betbause slatt* findet, hält Se. Ehrw. Herr Oberrabmner Kürst im Beth- Hamidraschder A. J. um 11.30 Uhr שיעור V0rte*8• Eigentümer, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur; Dr. Joel Pollak, Wien, II., Leopoldsg. 26. — Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz, Bratislava. —: Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. lg. Steinmann, Wien, IX,, Univer- . . sitätsstraße 6. 17825442