Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1926-01-29 · 5 (29.1.1926) · p. Seite 33

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
12 (1926)
Issue
5 (29.1.1926)
Date
1926-01-29
Page
Seite 33 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
78% known words query
IRI
…/2629891-2630148-2630153--2098-2633929
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

V.b.k JÜDISCHE PR P>flifliP Jniroraitc.totbibliothol: Q r. . x ■נ. ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS. Redaktion u. Administration! Wien, 1L,Leopoldsgssge 2ö, 1. Stiege, 1. Stock. — Tej. 45-4*84. fachechoslowakel: Bratislava, Postfach 140. Erscheint jeden Freitag. — Redaktionsschluss: für Attikel Sonntag, für Nachrichten Montag. Abonnementspreise: Ganzjährig: Für Oesterreich S!2 Tschechoslowakei tschech, K. 70, Einzelnummer öst. Gr. 40, das übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen für Oesterreich: P08tspju־kas8enamtWien, Konto Kr. 13.458; für Polen: Postsperkassenamt Warschau, Konto Nr, 190.409; für Ungarn: Postsparkassenamt Badapest, Konto . Nr. 50.170; für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Prag, Konto Nr. 53^88; für Jugoslawien: Pöstsp.-Amt Agram, Ko. N. 40.217; für die Schweiz: Postscheckkonto zürich VIII. 4117; für Deutschland: Postscheckkonto Berlin Nr, 122.619 . lr.5 Wian-Bratisiav■, 29. jSnner 1986 .ב*ה וינה־מרעססבורנ י־ד שבט תיפץ 12. Jahpg■ Chronik der Woche■ Reise Jakob RosenKeims nach Amerika. Hamburg. (AJPB.) Auf vielfachen und dringenden Wunsch der prominentesten Führer der amerikanischen Orthodoxie entschloss sich Herr Jacob Rosen heim nach langem Zögern die Reise nach Amerika anzutreteii. Er reist am 13. Schwat mit dem Dampfer .,Artur von Hamburg ab. In Hamburg, wo er am 10. Schwat eintraf, wurden ihm aus diesem Anlass von den Freunden der Aguda grosse Ovationen bereitet. Die Reise dieses hervorragenden Führers der Orthodoxie nach den Vereinigten Staaten ist ausser dem unmitteibaren Anlass, dem sie gilt, von grosser Bedeutung für die Gestaltung und die innere Entwicklung der Orthodoxie in Amerika. Wie bekannt, äusserten die amerikanischen Vertreter auch auf der ״Kenessiioh Gedoloh“ das Verlangen, dass die europäischen orthodoxen Zentren auf die grossen Massen in Amerika einen intensiveren Einfluss ausüben, als dies bisher geschehen ist. Die ragende 'Perönlichkeit Jacob Rosenheims und die bezwingende Kraft seiner Rednergabe wird dort jedenfalls für dje orthodoxe Sache neue Sympathien auslösen und die Herzen für die grossen jüdischen Aufgaben erwärmen. Die guten Wünsche der Orthodoxie geleiten ihn. י . 50.000 Dollar für den Keren-Hajisohuw. New York. '1)׳AJ1P1B.) ׳Das Burieaiu 'cller amteriikiaaiisichen Aguldas J.i'sroeil!halt, iwiile idlfle ITA 1m1e׳lid1e't, 'diurah!diiie laiteirnaltiomail Accieptanioe :Bamik 50.000!Dollar ifiür, ׳!dien iKereiv Rajtechnnw •aibgseisendtoti, ׳ails!das Resultat!dte;r 0tn!rn0׳in1a.ti1gen' Arbeit ,!dies •nieiuen iBiuineiaiUiS 1u111׳t1er!dar Leiiifcung!des Dir. ׳Ehr-,!mann. Zeire Agwclas J'i׳sno׳efl!haben i׳n c1itn׳e:r Siftizung. ■der lExieik'utl’.ve ' e!inen 'V'e׳r1trlag :zum ■ Amkauifie ellnier •eigenen Kaloriiie :i11n1te1r1z׳efld;1׳fne׳t. . 1 Di!e amerikanischen Agüdisten gründen weitere vier Kolonien in Palästina. 1N0‘w t.y;b(r,k. .'(AJRBJ; Die Anhängieir idieis!benühmtjen, <׳.י1'0^-&כ11נ1^3מט^81)3^0נ• Ckxria-Viuhld• ־ider'■• dunen n-ahiestetliiende Kreis ׳aribeuUen‘׳eiiifrliig iah ideir Gmüiuäung!elimeir ״leHgenien iKolome. Eine " Anzahl, dlar •promiTien! testen wiotolhaibleiiicllen Pensö1nlWdhlkle!iten ■■ dliesen 1Ne׳w Yorker Gnupipen isiiiahiarit idem!Plane gr׳o;ssen• lErifoilg. G!lieli)dbz1e1i:t!ig varhamidle'ln Ralbbimar Hialpte’in (New York) .iimid ׳der: ,derzielt 1in New York w׳eü1lemd׳e Riabbijnetr ׳H'a'lipeinii ׳aus Amsltierdam , namens 'der zaklrieiialien Gzartkiower Chasisiiidim• Amieriikats!zwecks Girtimidiuiug teimier Czortkower Agaildla־' kolomiiie. Am 5. , Jäniner 1b׳e!ga.nm!e1n, ׳die Viefiihiarndö-unise.! 1 Mr. MiOTiriüs Erugielmainnis miit Dr. Sailaunion. Eihrmaan awiecks raschester Giriündiung efitner Agudakoilomiie ״Bejs BiilM“. Die ver.ed'tti'igttein! Aguidia'snuppen: Ne!w Yorks ,guiäadlen töiiirue!eiigenle!Kolonie uin Brez Jli!s01re!L Am 25. Dezember ׳wiiiden!!diieSen vom Keine« ׳H'ajiiscihiuw!diie!ersten 250 Dan,am zagewiesem Einet wiefttene Reiihe Nengriinldiiingiear slinid' pnojekiniert. . Ausbau der agudistischen Presse in , Erez Jisroel. J!eir u salem. (AJPB.) Der «tändilge Zuzug glaubte ns׳• ,tuieüeir El,©mente lässt eis ׳als 1u,n;u!mgän1gf.M1 1no׳tjw!er.1dffig erscheinen,!das «׳sadistische Prlelsisewesen Palästinas ׳auszu-!bauern!Wenn aiucih dien Beidlünfniiislsen! idleir Bevölkerung ׳nicht ganz Reidhniunig getnagieai ,wiendien kann,!da sämtliche fin׳an!z׳iie1Lle Mitten auissdhllösisMcih '!für den Autfbiau dies H׳e!i1!,i׳gen ׳Landes in des Wloirltes le'ngster Beideutunig ko׳nzentraler* weindien miüsseni, ihat :sich ׳diiie Lefltung Idier Jenusaileimer Aguida entschlossen,, ihr offizielles Organ ״!Kol Jiilsroel“ vonidterhia'nd, ,wenigstens zweimal wöchentlich inegal-, massig ׳erscihellnen zu lassen,. Subotica. Sonntag den 31. Jänner wird der Verein Moriah, der die kolonisatorische Tätigkeit in Erez Israel auf religiöser Basis zum Programm hat, eine grosse Ver- Sammlung in Subotica abhaltenj um die Vereinsziele in die weite Oeffentlichkeit zu tragen. Der Verein Moriah besitzt bereits Boden in Erez Jisroel, den er durch einen Vertrag der Aguda angeschlossen hat. (Wir wünschen dem jungen Verein vollen Erfolg.) Die Wahlen im ungarischen Koiel. Jerusalem. Mitte Tewes fanden die Neuwahlen im ungarischen Koiel statt. Die frühere Leitung wurde wiedergewählt. ,; .Eine stürmische Versammlung beim ״Jablonaer Rebben“. — Schwere Angriffe auf diesen, -r Der Korre-t spondent des AJPB. wird zur Versammlung nicht zuge4־ lassen. Warsc hau. (AJPB.) Mittwoch den 20, TebetH fand in Anwesenheit des Jablonaer Rebben eine 1Versamnn lung der Bodenbesitzer von ״Nachläth Jakob“ (eine Ge4 schäftsgriindung des jablonaer Rebben) statt. Da stürmisch^ Auseinandersetzungen und schwere Angriffe aiif die Leitung zu erwarten waren, wurde der Korrespondent des AJPB: nicht zugelassen, Die beispiellosen Sturmszenen, welche sofort bei Beginn der Versammlung einsetzten, wurden bis auf die Strasse hinaus gehört und verursachten grosses Aufsehen. Eine Reihe der Geschädigten wendeten sich an1 den Korrespondenten des AJPB.: mit Klagen schwersteh Grades. Die zionistischen Zeitqngen fertigen die aufsehen■1 erregende Angelegenheit mit kurzen Worten ab. 12.000 jüdische Einwanderer kamen nach den Ver־} einigten Staaten im letzten Quotenjahr.׳ Das Arbeitsamt <Jes\ Völkerbundes teilt mit: Im Qtiqtenjahr 192425־ sind nach den Vereinigten Staaten aiis allen Teilen der Welt 201.580 Einwanderef gekommen. Unter den Einwanderern; inr Quotenjahr 1. Juli 1924 bis 30. Juni 1925 zählte^ män| 12.100 Juden. . '! ׳ ■ I. Neues Siedlungsland für die Juden: in der *Krim. Moskau, 17. Jänner. (J. T. A.) Das Zentral-Exekutivkomitee. der Sowjetrepubliik auf der •Knüm bi0a1u1ft!r!a!g:t1e da!s Lanidiwiirt־ s.cliaftskommissariat, eine Landfläche. . von 31.638. Desjatin Ackerboden für di'e' Kolonisierimg von Juden zur Verfügung, zu stellen und auch sofort mit der. Verteilung!des" Landes' unter den Siedlern zu beginnen. Das Kommissariat iv/urde angewiesen, die Siedlungsartoeit der Juden auf jede mö׳glicl1e Weise zu fördern• und zu beschleunigen;' Ein AppeU des Jüdischen Klubs in' Polen an die Weltjudenheit. Der jüdische Pariamenfsklub־ tagte unter; dem : Vor־, sjtiz von Dr.'Leo Reich urtd beschloss, einen Aufruf!an die Judenheit der •ganzen Welt _ zu ■ erlassen, in .dem die verzweifelte Lage der Juden in Polen geschildert wenden soll, Auclh wurde beschlossen; eine ־ Abordnung •des Klubs nach Amerika zu entsenden und um Kreidithilfe für; die polnischen Juden zu bitten. . . ■ " ׳; Keren-Hathora-Versaninilung in Rotterdam. ׳Amä :t e m ׳d 1a! mt. (AJPB.) ־ Am' 110. :Jämnfer ifainid!. am.י *Rotiterjdlani, ebne ötffenltllliohie Kleine 11!-iH,a!t!11׳ona-V1e1ris1am!mll11mg istlätt, diie von; •B. van Leiave-n eiröfifinlelfc ׳w,urldle.; Herrl v,a׳n Geildleiren-iGrOnnlim-gien iwandltie sliiqh!in,'imeilst&hhBtfteir: Reide an, die Ver־;• s:am1mllum!gs!ttelnleb!m1e!r; umldl ׳foind!e,rtlel zu. wiörfctätiigier Uititerskütizun!,? ‘'׳des | iheuiliigistieni, rn^itrumenltes ^'!ziur 1 Efiliialltuinig.;des. ' J׳ü!d!en1t11ums!'T1ä׳äs 1'!Kereira•!ftätihomä^'äiulf. ׳Äüiüh Se.;Eh1rw׳ü1r1den׳ Oto׳er1raib1b1i,n‘e1r Dr..1! ־;!Rr1׳tte1r>'sö,wfiie' ,Reldläkltieiiuf ■S.!M. ■Slaigter• ergriffen, das "VYiotL. Sowrilnl idleir fin׳a׳nz1i1e,11’Je׳ tails auch'deir oתgarl:!s•aוioתisahe,!Eiilficüig;w!a1n ,sehr ׳gross. Die staatliche Subvention Lettlands für Synagogen. R,i:1g׳a. (AJPB.) ־ Die B11d!gqtlk0׳im1m1is1slL01n '•1 ־b,eist1ä:ti:g.fce 500.000■; Rubtll ■a1!,s •S!ulb׳venltiit0.n für diie Sj׳mß|gb׳gen. Diie׳ ',i!m voirige.n Jalure bieiwlillllßgitiein 1,000.000 iRaubiel iwaurdeni :nach Angabe dleis ■aguidlißtäßichen AlbgeoOdlnietein - Duibüm diuiricih!das 1 nnen1m!in:isteri1׳um iveirteiilt,. ׳ Der Slgheter Rebbe זצ״ל♦ Im Alter von 47 Jahren ist Rabbi Chaim Hersch T e i t e 1 b a 11 m, Oberrabbiher von Sighetul (Marmaros Sighet), Donnerstag, am 6. Schebath in Kieinvardein (Ung.) plötzlich verschieden. Hier verbrachte;er den׳ letzten Sams4 tag im Kreise seiner Chassidim. Sonntag. und Montag,hqt er noch in. vollkommener geistiger und körperlicher Frische hunderte Menschen empfangen, die von der Umgebung gekommen wären, um beim Rabbi Rat zu holen. Montag! abends überfiel ihn eine plötzliche Schwäche. Weder die Kunst der Äerzte noch das Gebet seiner tausende Anhänger konnten das Verhängnis abwenden. Er wurde nach Shigetut überführt und dort Freitag neben der Grabstätte seines Vaters bestattet. Dem Leichenzuge, der sich Donnerstag: abends von Kieinvardein in Bewegung setzte, schlossen sich an jeder Station Hunderte von Menschen an, die. geJ, kommen waren, um ihrem Rabbi die letzte Ehre zu erweisen. Die Behörden hatten den Grenzverkehr erleichtert, so dass! sowohl aus Ungarn, wie aus der Slowakei die Anhänger und Verehrer zur Bestattung ihres Rabbi kommen konnten. Sein 15jähriger Sohn wurde bei dem offenen Grabe als Nachfolger ausgerufen. Rabbi Chaim Hersch Teitelbaum! war ein Urenkel von Rabbi Moses,Teitelbaumr Rabbi Moses, der unter dem Namen Jismach Mosche berühmt wurde, ist 1759 in Przemysl geboren. Nachdem er mehrere Rabbiner־; stellen in Galizien bekleidet hat, wurde er im Jahre 1808 in Satoraljaujhely (Ungarn) gewählt. Er gelangte hier sowohl durch seine grosse Gelehrsamkeit wie durch seine Frömmigkeit zu grosser Berühmtheit. Er war der Gründer des Chassidismus in Ungarn. Sein Sohn Lazar Nissan \yurde in Marmaros Sighet gewählt, und seither haben Sprösslinge der Haiberstammer Dynastie diesen Rabbinersitz innegehabt. Rabbi Chaim Hersch war 'irifblge seinen1 grossen Klugheit und Frömmigkeit allgemein ■ beliebt. Vqr. einigen Wochen war er in Wien, \vo er mit Tden . Agudafiihrern Dr. P. Kohn tu^d Wolf Pappenheim eingehende Unterhandlungen pflog, worüber, die >,Jüdische: Presse“ seinerzeit berichtet hat. Er war Mitglied der Rabbiner•׳ kommission der Transsylvanischen orthodoxen Landeskanzlei, wp er eine eifrige Tätigkeit entfaltet hat. * Die palästinensische Gemeinde- Verfassung vor dem Völkerbund. Das Protokoll der Oktober-iSltzuing der ,Mandat- Komiiiiissiion, in der!über die Eingaben׳!dler ascihkenasiitsdhicM; Gemeinde ziu :Jeruisiailem and der Aiguda* In überaus günstligem Sinne entsohiiedon wurdet,!legt!nun endiliali vor,; riaclid&m inzwischen!im •Dezeimber die ' Kommission^־' beschlüsse die Billigung der letzten .Instanz, des. Völkerb und-Rates, gefunden!haben. Da das Proitokoll zaihilreicihe' interessäntö ,Mömenite enthält!und. eilfgentiliichAerst die Trag-' weite deir knapp forimilkrten Endtoteiseliilüsse erkennen, ■lässt, geben w,ii es im folgenden .׳:in mögltolist genauer׳ Üebcrtragung .wieder. : ׳ ״In der 14. Sitzung der Mandatskommission referierte ziinäcihst Q,r m.s b y - G 0 r‘e׳!über den ,Gegenstand. Br erklärte, e׳s ■seil 1e!i,n Statait a;iisge׳a11b!eiiite׳t, ׳nach weilohem d׳er. Oberlkomniässär. das Recht;hätten ׳ ein Reigulativ für!die: Organisation d׳er. reiligtiösien G'e1m,e׳i,nd|en lim ׳.Brez Israeli .zui erlassen. In ׳c,:׳nzelnen Punkten sind;ä׳ber diie Verilratildlliungen' m!i,t dleim Obeir,ki0'1r1mns!s1ar, aiioüli im ׳Gänse!, •so .,dass zur Stunde die .׳britische Re.g:ie:r:uing' ie!iine definitive iForimwUeriing ■’,npc:H; n'iiiClit i.'in d!elr Hand 1’iaL In,Verbindung;mi,t, dieser Fuage;Jbe.-1׳. •gegnetie!die Manldatsrnacliit tei׳nii1S!er11r!Sdht\yii1©ri'J5k!e׳it!er1.‘/ Bs'! emiptfiileilult siqli,1 e,!1n älfjgemeiine'S' iSysitem'■: ׳für• 1d!i1e; religiösen׳ Gemeiimden zinseluaifeii, das aiber \i1n;.d!Le neiiiglitösen •Recifffce ׳der; 1Qe1mea־n־jv1e«eh^n1ich,t,‘edngnet’ifi 'Diie; Organisation •dier׳ reitugiqsen Geimcifiüen nhiuss ׳so seliim, daiss jede von ׳ihnen irne ׳iiriteriiien reKßflö׳sen- Einagen, wiie auf idieim ׳Gieib.iiete de,r' V׳e1re!he1!׳i)cih1ung, E111e׳s,al1׳e!־ld!u1n1g, ׳Erlbr1ec,h׳t u׳sw/., in ilbreim Sinne• •lösen kaim •Sowi.llt dies die Juden, 'beitrifät,!herrschte• ׳die A.bsiic!ht ־vor, , ׳dass auch d,as jüdische Gemeinwesen so gereglellit ׳wird!,: dass rile kitiiltiuirieäd-e ׳Bnitiwiiakfomg ,dieses Be-.׳ vöilkerniingsiteiles :,ges,ic1]1ert!ist; T):i׳e Jüdlsdhe Gemeinde •wtar ׳bis jeitizit. 1i!n genügendem!Masse •Organ׳!der Bervölkerung,',ü!m elin ״Waäid 1leiimi“ als׳■ Organ ,dier Geim.eiinschaft m,ft 1d!e!m Mandat zu betrauen■,■ sich mit •vii,eilen jüdischen Fragen; •zu be. f1a׳ssen, eilnschle׳ss־ltoh •gewiissler Punkte •aulf idem׳ Gebiete der Br,zii1e1hi1!1n׳g: E׳s 'zeigten siüh abe:r stank'0 Meiimun'SS.viersah'fedienhdiiteni;zw!isc,hen׳ ׳den Juden, ׳die ak'tiüv •miit'ider ziiomsitüs.chen Oirlganiiisatlou• ׳arbeiten!, unid! dleim• Tetill׳ ׳der׳ extremen Orthodoxie, 1de,r ilm stärksten Masse iin. Jerusalem vertreten llst. D!;le jüdische ■Glelmeilnidie dieser Stadt setz׳t sich zusammen au's Sephardltm;unid AsahikenasSm. Innerhalb der Asch'keniasim g'lblt. es aber ׳noah eine Gruppe vo׳n Eromimen, deren H׳inga!b׳e an die Religion an ׳״gewisse!Ge- ׳.meiimden!ilm .Ohirüsten,t־u׳m‘‘ 1erii,nne.rlt. 1Di׳e1se Juden ar!be1i׳tien'!mailt׳, sondern ׳wödmerr sich ׳aussohliessilich ׳dem Tialmudstiudii'iiiin •u,n׳d (dier ipeliimlxhsten -Beaphtuing •d!er Lehre •Mosis. Siie tragen keine •kurzen Röcike uud;lassen׳ s!i;dl1 ׳die Haare an ׳den ׳Schläfen uiclilt 1alb׳sc!hn!e:5den. :111!dier Hauptsache •wird diese Gruppe 4 untisirslützt von e׳irie׳m Telle der Firankfunter Judeny idle si'cih •ohne Unitieriass an der Polemik he-;teiillitgeil. 'Ani der Splifze ,dieir Orthodoxen Gruppte: in ’Je!nusalem. steht ׳ Rabbiner Soniiierüfaldi, idier• lian Konflikte;leibt 1m:i׳t idlsni Eiüihrer idier änderten aschkeniasisahen Gruppe. Diie, entscheid ende Majorität d!e!n Jiiiden tritt, für d׳ie ׳Emlheits- . 0ir(ga111l:s׳a1t,i,on elin, ,alllelln ,diie ,gen׳an,nte ,äsahkeinasische Gruppe ׳erhebt ׳!dagegen •Eiimspriich. Den ,Hauptstrietitpunkt blldlet.!diie Solieahiita. * S׳ow!ej׳t!dieses ׳dlle Mianldatsmaahit augebt, hat die aschkenasische ׳Ge1m׳e1ln׳de ,'iin Jerusalem den 1Biin- ׳druck, daisis d׳ie Rleigfileriunig •be'albsiühitlgt, .׳ihre Aufsicht über diie Schechifa zuniiakziuziiiehen. ׳R׳eif1e׳remt hofft, dass ■eiin!e V,erelI1nba׳r!ung zwllsahen' den versc1hiie!den geartieten Rab- •biinern ünmeriliallb!der jtiidisahen ׳Bevölkerung!zustanlde. kommt. Der Gegenstand, wiird ko׳mp'ltz!fie!r1t durch dte T׳a|tsiaohe, •dass J11|dtet1 ausserhalb!dies Landes,, zumeist In Frank- ‘f׳ur׳t, an dier Auseilnanldlersetzung ׳teitoelhimen. Ziieil ׳des ■Geirtieliinidegesetlzes Slst, ׳den ׳Gleimellniden iinmierlralb der• ׳Gesetzies- ׳grenzten Autonomie zu verleihen, ׳d. •h., dass die Gemeinden iln• der,• L׳agie sj’inid, reCJlgiiöße Angieilieigenlhölten,!wiiie Ehe- Scheidungen, Eheschiliiessungeni, 11׳e׳tztlwiilu‘1ge B:es׳tim׳m׳u׳ng!en, sfellibst izu 'regeln.׳ Es ׳er'schein't unirrtögliolTi, ,dass in einem Lände '׳ zwei Ge׳mem|d,eorg;an1i1sa!fionen! getrennt neben-׳ lelaainider ,bestehen sollen, da ©Ln soilcihler Zustand nur Ver- ,wiilrruug anrichten muss. Es ׳darf •nur!eine ׳Kehilah gelben, ap, nerhalb •deren noch ,eine ׳Nieibenioniganlisäliiön ge'biiLdiet werden kann, .wen«'die No/twiendigkett »gegeben, ist. Die aschkeinasu'scihle Gruipipe unter Fiiihriuriig /des ׳RlaJbbi Sonnen- ׳fte'ld'isitfelbt schleÄmbar zw!e)i Ktelhillaih-Onsanlsatiönen ,an. Da: aibor die ׳Mi:tgl׳ile1d:e׳rzalhH dieser Oriuppe ׳ungefähr ■nur 1600 bteträgf, während, insgesamt Palästina 100.000 Juden ,zählt,', so entbehrt die Forderung de,r Gruppe der Logik ׳und!ist .praktisch ־lundhnchfüibrhar. ׳ j e t z,t berühmte die ebenso geschmackvbll und vornehm, wie leicht im Tragen und Frisieren sind Eine "solche Bubi-Perweke kostet je nach Ausföhriirig S 100;~ bß S 160.— Moderne Transformationen mit naturgetreuem Scheitel von I 60.-־ bis S 90•—. Transformationen ohne Scheitelstrich von S 50.—י ffi8 S;70•— Das Reinlgan! Wasserfrisieren sowie Reparlaron aller Perücken Wird übernommen und sorgfältigst ausgefühtt» auch dann, wenn diese nicht , bei uns erzeugt worden sind Othmar Schiff! Wien, l. Kfirntnerrinf 6 Gegenüber dein Hotel ״Bristol** Telephon Nr. 51*3-62 Verlangen Sie die kostenlose Zusendung unseres Kataloges! Wollen Sie gefälligst bei Bestellungen den Vornamen Othmar und die Adresse genau beachten l 77

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.