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Jüdische Presse · 1924-05-09 · 19 (9.5.1924) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
19 (9.5.1924)
Date
1924-05-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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SWWWPff w־!w<w^1wpmm ״ l^*■^wr^^ן^w^y^י¥w^Rי«^^gi!y^w^wי^yf^^^ך^f^^זת^^ד^ל^y^יH^)lP^^pR^Bויו^יזwfדr*,|!יוזי^^*זן.יg.^»ן wflPHPngKyjWFEtfl *wiw mw -Seite 130- Nr. 19 O-SLOWAKEI. Die ziodistfsche VerleUmduogs- | fr ähreir iNiiminjer 15׳. vom 11. April :Ibejiauptete I!die ,jJÖdiscäe YplteÄeAhmg‘*. pnter detttaipgisdhen | Schmäl1ung«p/ y^l<a^<Ät^g11T1ge11 und .Vejriefiijftdunge hi, die 01ן0י.!Lanä^fcäTfötef verteuere den P A s •5 a c h-; Z u c k>r tun; tedteipb; K pär Kitögräfern und .! nehm^iauf diese:־ Weise tsofeedh. K 2״Ä1100C(^ür äbfe׳ unkontrdüerbaren Zwecke edn. Wir haben ^unserer Nr. 16-17 dieses Vorgehen der Zionisten nach Gebühr gekennzeichnet und ,auf die wahren Gründe hinge- . wiesen, weswegen diese Art zionistischer Presse unter Ausser achtlaissung jeder öffentlichen, und jöumalisti-;sehen Moral das orthodoxe Judentum und seine offiziehen Vertreter um jeden Preis vor der Oeffentlich- ׳keit zu verunglimpfen und herabzusetzen, sich bemüht. Wir haben auch mit aller Deutlichkeit sachlich festgestellt, dass an den Behauptungen der genannten zdonstischen Zeitung nicht ein Fünkchen Wahrheit ist. Wir haben mitgeteilt (was übrigens einem jeden Teil-! nehmer an den Jahresversammlungen der orth. ,Landesrepräsentanz wohlbekannt ist), dass vom Pessach-Zucker insgesamt 30 Heller per Kilogramm zu Händen der Landeskanzlei einfliesst und dieser Betrag gemäss der ׳Bestimmung der Landesversammlung voll und ganz dem Pensdonsfond der “Kultus beamten zu geführt wird, und dass ausser diesem ausschliesslich dem Pensionsfond!zu- ׳gute kommenden Betrag vom Erträgnis des Pessadh- Zuckers nicht ein Heller an die Landeskanzlei gelangt. Jede anständige, mit den Begriffen der journalistischen Ehre auch nur im entferntesten vertraute Zeitung würde diese sachlichen Feststellungen, ihren Lesern mdtge teilt und — sei es auch nur zum Schein — . ihrem Bedauern über eine solche ״Entgleisung“ eines ihrer Mitarbeiter Ausdruck verliehen haben. Was tut demgegenüber die würdige ״Jüdische Volkszeitung“? Sie verschweigt die Entgegnung des Angegriffenen und lässt ihren ״M.“ מוסיף חטא על פשע sein und die orth. Landeskazlei aufs neue in geradezu unerhört frecher Weise nicht nur verdächtigen, .sondern nun auch mit kaum verdeckter Dreistigkeit der Veruntreuung öffentlicher Gelder zeihen. Sie reagiert auf unseren Artikel mit folgenden Bemerkungen: ״Unsere Bemerkungen! zu den 0stier geschäfteil der Bratislavaer orth. Zentralkanzlei halben ׳gegen •unser Erwarten eine Antwort erhalten, eine Antwort, die keine ist. Sachliche Aufklärung kann nie durch restlosen Erguss aufgespeicherter grenzenloser Schimpfereien ersetzt werden. Der ganze sachliche Inhalt der ,Antwort“ in der Fessachnumimer der Wiener ״Jiildi־ dischen ׳Presse“ verhält sich zu den Tatsachen, ׳wie die 30 Heller, welche die Zemitralkanizlei a׳n.geblioh dem Pensionsfonds der K u l׳tu sbe am t e׳n (seit wann betrachten sich d!ie Rabbiner der orth. Gemeinden in der Slowakei als Kultusbeamte?) ab geführt, zu der von uns auf Grund fachmännischer Angaben erreahneten Differenz von 1.70 Kronen. Jetzt ist es an den Kultusbeamten, ■nachzufragen, mit welchem Rechte die Zentralkanzlei nach einem Kilogramm Zucker Kronen 1.70 nimmt, da dem Pensionsfonds nur 30 Heller zu geführt werden. Die Gemeinde- Vorstände konnten ja den Kultusbeamten, wenn diese Anspräche geltend machen, mit Recht Vorhalten, dass zu ihren Gunsten Kronen 1.70 ׳per Kilogramm ZuckeT e.i׳n;gezahlt werden, ein gewiss nicht ge- .ringer Betrag. Wir versagen es uns, in diese Affäre tiefer .hinein־' zuleuchten. in der Erwartung, dass die eigentlichen Betroffenen nunmehr das Ihrige tun werden. Wenn ein bürgerlicher Kaufmann mit derartigen Pra'ktiken sein Geschäft betreiben wollte, würde er sich kaum des Rufes eines soliden Kaufmannes rühmen dürfen. Und wias einem simplen Kaufmann nicht geziemt, ׳kann einem R a bfeiner gewiss nicht gut ansiehen.“ ׳M. Darnach beharrt ׳die Zeitung dabei, dass die orth. Landeskanzlei nicht, wie sie amgiibt, zugunsten des Pensionsfond bloss 30 Heller per Kilogramm und keimen Heller mehr bekommt, sondern tschech K 1.70 erhebt und dass sie die Differenz von tschech. K 1.40 diesem Fond vorenthält. Was die Zeitung sonst noch sagt und ahnen lässt, ist ebenfalls durchsohtig. Solchen Angeiferungen gegenüber ist jeder |)♦•♦•♦♦♦♦♦♦♦♦•♦♦♦י♦♦♦♦♦♦•♦♦♦•♦♦♦•♦•♦♦ Grand-Zartatorium : ♦ und Wasserheilanstalt Bratislava (S,tssburg) Tiefer Weg * ........•MM«•«•••«•#•!••»•• ♦ Erstklassige diagnostische, diätetische und phy- * sikalische Heilanstalt für Innara u. Nerven- * kranke // Chirurgie, Frauenheilkunde // Abtei- ♦ lungen für Augen-, Ohren-, Naaenu. Halskranke * Röntflentheraple // Chemisches Laboratorium ♦ Pauschalpreis von £K 55, für Entbindung ♦ (8 Tage) öK 1100 bis 1800 ♦ Monats * Pauschalpreis für Innere \ Nervenkranke £K 1600 bis 2400 ♦ Wasserkur für Auswärtige (Bad mit Ab* ♦ reibung und Wäsche) £K 12 ♦ Freie Aerztewahl * Rituelle כשל Verpflegung unter Aufsicht •: des Pressburger orthodoxen Rabblnates. * Mensch, Wehrlos. Mit Richtigstellungen um£ ׳Ent-! Segnungen kommt man der ״Jüdfecheii VöHosjseitunk“ nicht bei. Die orth. Landeskanzlei hat deshalb i'm öffentlichen Interesse im Sänne der j ü d i s ch. e n Re H i i <s ifs y 0 r 9c h x i f t e n nach: Einholung und Erhalt der Genehmigu.n,g| des zuständigen R^fefrlnats die SchfiHe unternommen, um die Verleumder den staatlichen Gesetzen zu ■ tiberant-j ־Worten. i l Bratislavaer Gauversammlung. Am 24. April hielt die Bratislavaer Gauvertretung ähre erste Versammlung ab. Die Vertreter der einzelnen Parteien gaben bgi dieser Gelegenheit ihre programmatischen Erklärungen ab.'Grosses Interesse rief die Rede des Oberrabbiners Weber hervor, in der er die Grundsätze 4fr Jüdischen Partei darlegte. Wir sind durch die Freundlichkeit des Herrn Oberrabbiners in der ׳Lago, den wesentlichsten programmatischen Teil seiner Rede im Wortlaut zu veröffentlichen. Herr Ofberrabbjiner Weber führte aus: Ich bi׳n leider der slowakischen 'Sprache nicht machtig!und bitte daher keine wie immer ,geartete Folgerung daraus abzuleiten, wenn ich * in deutscher Sprache den Standpunkt der jüdischen Vertreter in wenigen Worten darlegen werde. Die zwecks Durchführung!der Ga׳u- 1und Gemeindewahlen, gegründete Jüdische!Partei hat ihr bestimmten Programm, dessen fersten — vielleicht iwesentliahsten — Teil die Erklärung bildet, dass die Judenheit allen politischen Parteien gegenüber die strikteste Neutralität beobachten wird. N׳un möchten w!ir nicht, dass gerade dieser Punkt von! der Oeffentlidikeit missverstanden werde, wir möchten nicht, dass der Glaube erweckt wird und dass der Verdacht entsteht, ein Verdacht, welcher bereits ,von einem Teile!der Presse wiederholt ausgesprochen wurde, dass nämlich die Neutralitätserklärung der Jüdischen Partei bloss dazu dienen soll, die schwankende und unschlüssige Haltung der Judenheit zu bemänteln, oder, um es drastisch aluszudrücken, das politische Qoppelspiel, das die Judenheit treiben will, durch eine scheinbare neutrale Haltung in ein tiefes und urrdurch,d:ringlic|1es Dunkel zu hüllen, ■damit so die Judenheit es sich mit niemandem verderben muss und -miit allen Parteien auf gutem und freundschaftlichem Fusse bleiben kann. ׳ Geehrte Gauvertretung! Ich würde es als die grösste, eminenteste Gefahr für die Judenheit ׳und die Interessen derselben empfinden, wenn״die Jüdische Partei mit einer solchen Unehrliohkeit und Unaufrichtigkeit, mit einer soleben Zweideutigkeit! und Doppelzüngigkeit belastet ihren Weg durch die tschechoslowakische Republik gehen würde und mit der grössten Bereitwilligkeit, ergreife ich die erste sich mir darbietende Gelegenheit, um der Oeffentliahkeit :mitzuteilen■, was der Sinn der־ jüdischen Neutralitätserklärung ist, wie wir diesettj* verstehen und. wie wir wollen, dass sie vom jedermann׳ verstanden werde. Ohne die Geduld •der geehrten Gauvertretung zu missbrauchen und Sie durch langwierige theoretische Auseinander- ■Setzungen zu!belästigen, möchte ich ganz kurz feststellen, dass die jüdische Neutralität der Oeffentlichkeit nichts an- ׳deres sagen wollte, als dass die Judieüheit keinen Anspruch erhebt, in der grossen Politik irgendwelche Führerrolle einzunehmen, dass ,die Judenheit■ in den grossen׳ und heftigen׳ politischen Parteikämpfen sich eine gewisse. Reserve, eine gewisse Zurückhaltung!auferlegen möchte und dass die Judenheit endlich ,auf die letzten Entscheidungen in den innerpoliti'schen Schicksalsfragen keinen ׳massgebenden, keinen bestimmenden! Einfluss ausüben will. Geehrte Gauvertretung! Man hat der Judenheit in der Vergangenheit den Vorwurf gemacht, dass sie mehr ,als ihr gebührt, in der grossen Politik dominieren wollte, man hat gegen ׳die jüdische Bevölkerung in allen möglichen Tonarten, .die Anklage erhoben, dass sie mehr als erwünscht, sich in den politischen Vordergrund gedrängt hätte. Diese Anklage war nicht immer gereoh.tfert.igt. War doch die Judenheit in der Verganhenheit nicht selbständig organisiert, sie war vielmehr auf alle politischen Parteien verteilt, so dass dieser Vorwurf höchstens einzelne Personen treten könnte, für die aber die Gesamtheit der jtidischen Bevölkerung nicht verantwortlich gemacht werden kann. Darum, geehrte Gauvertretung, jetzt, na sich die Judenheit entschlossen hat, nach langem Zögern und nach langem Widerstreben, nach vielen Erwägungen und■ vielen Berechnungen als selbständig organisierte Partei in die politische Arena einzutreten, wollte die Judemheit in einer jedem Zweifel ausschliessemdem Weise der lOeffentliohkeit bekanntgeben, dass die Judenheit in der Zukunft nicht nur nicht mehr, sondern noch weniger als ihr gebührt, sich in der grossen Politik exponieren will, wollte die Judenheit nachdrücklichst betonen, dass sie von vomeherem auf jede Führung in ׳der grossen Politik verzichte und diese Führung den grossen slowakischen Staatsmännern zu überlassem bereit ist. Die Judenheit setzt das vollste Vertrauen in die staatismänmische Begabung und patriotische Gesinnung der slowakischen Politiker, dass sie endlich dem Weg finden und die strittigen Fragen in׳ der grossen Politik einer solchen Lösung entgegenführen werden, durch die der Staat, die Republik und keine Bevölkenumgsschichte und Gesellschaftsklasse einen Schaden und einen Nachteil erfahren werden. Uns Juden ist jede solche Lösung in der grossen Politik recht, die auf gesetzliche und friedliche Weise zustandekommt.!Das ist der Sinn der Neutralitätserklärung der Jüdischen Partei. Im übrigen erkläre ich ganz offen: insolange die so oft betonte demokratische Richtung eingehalten wird, insolange man ums Juden Gerechtiigkeit widerfahren lassen wird, und man von uns nicht nur verlangen wird, dass wir sämtliche Pflichten eines tschechoslowakischen Staatsbürgers restlos erfüllen sollen, sondern man auch die Rechte eines solchen uns nicht missgönnen wird!, insolange man speziell unsere Wünsche In wirtschaftlicher und sozialer Beziehung honorieren und, was ich mit Nachdruck unterstreichen möchte, insolange man unsere konfessionellen Rechte, unsere altererbten, vielhuiBdertjährigen Rechte respektieren wird und der Staat auf den korrekten Standpunkt verharrt, in die innerjüdischen religiösen Angelegenheiten sich nicht einzumengen, oder, um alles dies in feinen Satz zusammenzufassen, insolamtge der edle und vornehme Geist unseres tiefverehrten Staatsoberhauptes, des Präsidenten Masaryk dieser Zierde der ganzen gesitteten Menschheit, alle Glieder der tschechoslowakischen Republik durchdringen und allen staatlichen Faktoren als Vorbild: dienen wird, insolange dies der Fall ist, ׳wird die Judenheit die gegenwärtige Richtung In Ihren! grossen Sanierung«- und ■ Konsolidierungswaric rückhaltslos unterstützen und. an jeder positiven Arbeit, ׳die geeignet ist, das Aufblühen des Staates tzu fördern, tätigsten Anteil nehmen. Und ich erkläre, dass die Jüdische Partei;wohl keine ausgesprochene Regierungspareti, aber ausgesprochen keine Oppositionspartei sein will. ( Blutbeschuldigung. Der Bliutaberglauben, •genährt van gewissenlosen Hetzern, hat vergangene Woche die. Gemeinde Be r e z n a in Podkarp.-Russ in grosse Aufregung versetzt. Wäre der Fall nicht gerade noch zur rechten Zeit aufgeklärt ׳worden, so hätte dieser Wahn den Juden des Dorfes verhängnisvoll werden können. Das 112ijährige Zigeunermädoher! Erzsi Tirpak war bei dem Buchdrucker ׳Hermann Deutsch beschäftigt. Am 18. April verschwand sie plötzlich, wie sie es schon öfter getan hatte, um in den Dörfern der Umgegend bettelnd umherzustreifen. Als der Vater des!Mäd- Chens, Janos Tirpak, den Nachbarn ,vom dem Verschwinden des Kindes erzählte, soll es angeblich ein Fleischer namens Hajek gewesen sein, der zuerst den Ausruf ta׳t: ״Die Juden! haben das Mädchen geschachtet“. Mehrere 1Marktweiber wussten natürlich sofort von ähnlichen Ritualmorden zu berichten'. Bald versammelte sich eine grosse!Menge Zigeuner und anderen Volkes .vor dem Hause des Deutsch, schlug bei ihm die Fenster ein und drohte, das Haus zu demolieren, wenn nicht ״zumindest die Leiche des Kindes“ herausgegeben wird. Die Polizei erwies sich — wie stets in solchen Fällen — keineswegs auf der Höhe ihrer Aufgabe. Statt die ■Menge zu zerstreuen und die Hetzer auf der Stelle zu verhaften, wandte ׳sie sich gegen die — Juden. S|!ie nahm sowohl bei Deutsch als auch bei mehrere n anderen jüdischen F. a m 11 li e n u m s •t ä n d t ׳i che Haus ■d> lu r c h s tu •c h u ngen vor. Die unwissende abergläubische DorfbevöLkerung sah in dem Vorgehen der Behörde die Möglichkeit des RituaJimardes amtlich bestätigt und rüstete sich ׳bereits, auf ׳ihre Weise Gericht abzuhalten. Zum Glücke begegneten einige Juden dem Mädchen auf der Landstrasse und übergaben es der Polizei. Auf die Frage wegen seines Verbleibs antwortete es mit der grössten Selbstverständlichkeit ״Ich war in Ubiya (das Nachbardorf) betteln“. — Unseres Erachtens müsste die zuständige Behörde unverzüglich die Verbreiter der Blutbeschuldigung feststellen und sie schonungslos exemplarisch bestrafen. Den Polizeiorganen ,aber sollte von ihren intelligenten Vor- ,gesetzten klargemacht werden, was in solchen'Fällen ihre• Pflicht sei. Rabbi Schimon Leb Friedmann ״!צל■ Die Gemeinde Skara Lubowna (Olublo) trauert um!ihren greisem allwereibrten Rabbiner Leo Fried:- mann צ״ ל!• Der Verblichene zählte zu!jenem alten Typus von Rabbinern, die in kleinen, weltentlegenen Orten lebten und nur ein Ideal und ein Mensch,eniglück bannten:חשי״ח zu dienen und תודח zu lernen und zu lehren. In seiner Jugend war er Kaufmann im selben Orte und die allgemeine Verehrung und1 sein Ansehen als תלמיד חכם גדול erhoben ihn in die Rabibnerwürde, die er bis zu seinem Toide in seinem 87 Lebensjahre bekleidete. Als im vorigen Sommer der Ruf zum Anschluss an diie A׳gud:as Jisroel erging, war er ,unter den ersten, die Ihm gefolgt sind. תנצב״ה Verlobung im Hause des Bratislavaer Oberrabbiners. Vor einigen Talgen verlobte sich Fräulein Ilona Sehre׳ib׳eT, .Tochter Sr. ßhrw. Herrn OberrabbineT Akiwa Schreiber in Bratislava mit!Herrn Plhilip F r e u d h g e r, Sohn des Herrn Abraham Freudiger, Präses der Buldapester orth. Gemieidne. Wir gratulieren! Rabbi Jisochor Berisch Eichenstein זצ״ל. Am 7. Pessachitage verschied! ׳In M unk a c s der unter dem Namen ״Zyd ac zoiv er R eb b e“ bekannte, als ׳Talmid Chochain und Zaidfik weltberühmte Rabbi Jisochor Berisch Eichenstein in hohem Alter. Die הלויה fand bei ungeheurer Beteiligung .am gleichen Tage statt. Er entstammt einer in hohem Ansehen stehenden Ghassidim-Familie, war Nachkomme der Rabbis ,R. Herschel“ und ,R. Jizchok Eisik von Zydaczaw“ und gencss selbst eine Anhängerschaft von Tausenden, in al'.eir Weltteilen, die es aufs tiefste ■bedauern, dass es ihnen wegen des Jomtow nicht möglich war, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Er war in jungen Jahren zum Rabbiner ln Niznije-Verecky (bei Munkaoz) gewählt. Nach dem Hinscheiden seines VateT זצ״ל zog er nach Zydaozow. Infolge des Krieges flüchtete er nach Gross wardein und von dort vor einigen Jahren nach (Munkacs, wo ihn seine Ghassidim in Gemeinschaft ■mit seinem Schwiegersohne Rabbi Jizchok Eisik Weisz, dem ,ySepinker Rebbe“, begeistert aiufnahmen. Audi der Beizer Rabbi erwies ihm ,grosse Verehrung während Seines Aufenthaltes in Miunkacs. Sein Heimgang ruft in den weitesten Kreisen tiefe Trauer hervon תנצב״ח Die Aguda-Ortsgruppen und Vertrauensmänner werden abermals daran erinnert, dass! der Jahresbeitrag per 5684 fällig ist und die für die Landesorganisatkm ,und die Zentrale bestimmten 1zwei Drittel spätesten» am 10. Ijar an die Landesorganisation der Aguda$ Jisroel, Bratislava, Turnergasse 14-16, abzufirhren sind.

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