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Jüdische Presse · 1924-01-04 · 1 (4.1.1924) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
10 (1924)
Issue
1 (4.1.1924)
Date
1924-01-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
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י» ־Nr. I JÜPttCHZ PRESSE Seite 7 , 011 Rediktion Qhsrniiwnt kein« Variiriyartiig biziieHcli dis Kaseftms iw inno ftcintilli 1 nii i$t b UM dar Lmt, sich zi iafofsltria. 'VorsitzerKÜe Herr Ha be <rf >e 1 <f und fondesrtie auch seiner- :steJts ilm!besonderen düe Jugend zu energischer!Arbeit iür Agudas Jisrcel auf. Den folgenden Tag (Mittwoch!).!war ein Ereignis für '•düe gesandte jüdische IBetvölürernng von Dunajsk a־ ßtred׳a (1D1ma1szerdiail»e'ly). Diese durchwegs in den ®Minen alter, echter Frömmigkeit wandelnde Kehillalh bildet «toe der sichersten Wachtposten! der slowakischen Aguda. Uhr Obemabimer, der als Oaon!bekannte Rabbi Samuel Levfl Weinberger שלי״טא, Ist׳!Mitglied desRabbinfechen Rates und rtimt an allen fragen der Aguda regen Anteil, filme!Ortsgruppe!bestellt bereits seit Jahren, dilc dank der AgÄität ihers Schriftführers,!Herrn Arnold Stern, und der Vorstandsmitglieder in .aufsteigender Entwicklung begriffen %t. Die Anwesenihieit dies Herrn Dr. Eihrmann 101!der Slowafloei benützte die Ortsgruppe in iDunalska-Streda. um wieder einmal auf berufenem!Munde!über die Aufgaben der nächsten Zeit!infomriert zu werden. Ein anehrhundertkdpäges Publikum versammelte sich zwischen iMinchah und Maarlw tim grossen Bet־Ha!m!i!drasob, wo Dr. Ehrmann von der Kanzel herab seinen •Vortrag!hielt. Anknüpfend an die Persönlichkeit׳ des!Raibb. Jehuda Asad •s. •A., durch den ׳der ׳Namen der Gemeinde Szerdaihely in allen Teilen der jüdischen Diaspora einen guten Klang er- Ihfelt, schilderte der Redner!in meisterhafter Weise die Lagje. des Thoraijudentums!in der Gegenwart:׳ und die Aufgaben, d!5e allen!Gliedern der jüdischen Gesamtheit aus der ׳VerpfHcbtungisicraf:׳ des ערבות -!Bewusstseins erwachsen. Die Aguda ist der organiisatorisc.he Ausdruck für •diese Ge- «amtheitsaufgaben .Ihr zu helfen, die übernommenen,!Ihr von den Gedaulej Hader aller Länder auferlegten Aufgaben ,-zu erfüllen ,sei!Pflicht eines ׳jeden׳ geiwissenhaften Juden. Es handelt sich hier um die Erhaltung sowohl des geistigen Besitzes als der materiellen Güter der Gesamtheit i׳n Erez Jisroel und!in den anderen ׳Ländern. ■UeberaU. wo die Interessen der Gesamtheit nur durch die Kräfte der Gesamtheit gewahrt werden können, habe die Aguda auf dem!Plan zu erscheinen und mit der Autorität, d!3e ihr das Vertrauen der orthodoxen •Massen und die!Mitarbeit aller ׳wirklichen1 rabbirtiseton Führer geben, die Forderungen des :wahren Judenifcums zu vertreten. Auch in dieser seiner Rede erörterte der Redner die Erez Jisroel-Aufghben!im einzelnen. Die!Versammlung folgte seinen Ausführungen mit warmem Interesse und tiefer Ergriffenheit.!Am Abend wurde zu "Ehren der Gäste ein Festessen veranstaltet, das die lokalen Agudiamitglieder unter Leitung!des!Präses Herrn׳ Bü- Schätz mehrere Stunden in .gemütlicher Stimmung vereint. Herr Arnold S׳te!r,n richtete;herzliche Begrüssungs- •fptopüßv an. :die auswärtigen . und,!heimischen Gäste , und , ׳eiferte düe AgudamitgUeder und .besonders die Jugend zu rastloser Arbeit und organisatorischem Zusammenschluss!an. Herr Generalsekretär 1Brau n und Herr ־Dr. E11 rmann ,hielten wiederholt Ansprachen und die Herren Deutsch und Kau ff manu trugen mit .ihren ^Gesängen zur Feier des Festes bei. Das Benschen wurde zugunsten des ׳Wiener Zentralbureaus verteigert und ergab einen recht schönet! Betrag. Was ist כופר נפש? E 1r e z - J i s r o e 1׳ Ist seit. lUrtbegiui) unser er Ge- -sdtieihte bis auf den heutigen Tag mit der Seele!eines jeden religiösen Juden aufs engste verknüpft Dieser histonisohe und! religiöse Zaisammenihang der tüdisdlien Gesamtheit mit dem ״Heiiiligen! Lande“!ist ׳die Grundlage, •auf der auch die niChtöüdisühen en'tsche'idenden Steifen die vom רמב״י זי״ע in Angriff genommene, von גאונים צדיקים וקדושים aller Zielten herbeßtgesehnte ׳Wiederbesiedlung Erez Jiisroels durch fromme Juden! unter den gegenwärtigen Venhäitnissen: poßtiitiisch, ökonomisch und organisatorisch sicherzustellen sieh bemühen. Was ist demgegenüber unsere Pflicht? Die Im Ek11 v. J. auf der כנסיה נדולה Mi Wien versammelten religiösen Autoritäten und Führer des jüdischen Volkes aius allen Ländern toben darauf Antwort gegeben: — iln Ehrfurcht vor der Heiligkeit Erez Jisnoels ausizuführen was!je neb״l גדולים וצדיקיםe rstreb t, im Bewusstsein der grossen Verantwortung fortzusetzen w<as ׳unsere Väter begannen halben. ׳In diesem Sinne bat die slawakisolie •Landesorgamsaibion der Agudas Jr9ro׳el mit Zustimmunig aller ׳ihr angeschlossenen iRabbineT ¥הי׳ den! .Bescbfiuss gefasst, von jedem Juden 'in der Slowakei ein״ Abgabe von einer Goldkröne (gleich tsoh. K 6.—) als נפש lU^-Lösetgeldfür die Seele zu Händen׳ der Agudas Jisroel zu erheben. Jeder tiüdisdhe Familienvater soll für!jedes Glied ®einer Familie, ob ׳M׳ann oder Frau, ob jung oder •alt, diesen Betrag zum äusserem Zeichen seiner seelischen׳ Ver- ' bundeniheit mit Erez Jisroel als Land des ■jüdischen׳ Heilig- •flums entrechten. Vom Bntraige des כופרנפש sollen ln diesem Jahre — 1Cln nttC^-Jahr — in Erez JisroeÜ Bauten und ähnliche Unternehmungen gefördert werden, bei •denen!die ׳Sehe-, anftoh-Gebote beobachtenden Arbeitslosen lohnende Beddhäftigung finden. Wer den ׳ כופר נפשbezahlt, fördert damit .ein gross* ä&güges soziales Hilfs/werk und erwirbt zugfleiidi Anteil an מצות שמטה und;ישוב אר<י ישרא Die Orts- und Jiugendigruppe der Agudas Jisroel, sowlle das Aguda-ßureaai!(Turnergasse l-4-16׳) nehmen Beträge für כופר נפש entgegen. J.u׳de׳n Bratislavas! Dokumentieret Euere Liebe zu Erez Jisroel und «ntrichtet den כופר נפש für Euch und Eure Angehörigen! נחלת עזריאל in Bratislava. ■Sonntag dien ■8. Tewet fand unter Beteiligung fast sämtlicher iMügiieder und vieler Gäste Im Nachlas Esriet *die ו ם ,D-Feter auf מס׳ קידושין Statt. Einen glänzenden halachiscljen und agadisclien Vortrag hielt aus diesem Anlässe Herr Verelnsrabbiner Fleischmamn. Ferner sprachen treffliche דברי תורה die Herren Max Rosenbäum, Meier Neumann und Julius Weiss. Infolge Raummangels unterbleibt bi dieser Nummer die Veröffentlichung des Spendenausweises für die Deutschland-Aktion aus der Slowakei, *§*׳ *|* Mitteilungen. «J» «§* J Konzert Sckwestern Goiteln. Wir machen darauf aufmerksam, dass die zwei jungen Violinvirtuosinnen Anny und Piroska Goitein am Donnerstag den 17. J ft n n e r ihr nächstes Konzert im Kleinen Konzerthaussaal geben. Die beiden jungen, schon in weiten Kreisen bekannten Künstlerinnen sind von ihren zwei von Erfolg gekrönten Kunstreisen in Schweden, Norwegen und Italien zurückgekehrt und es ist ihr inniger Wunsch, auch in unseren Kreisen, die ihnen als Menschen am nächsten stehen, bekannt zu werden. Wien. Am Samstag ועש 'Q feierten Herr Max und Frau Gertrud Hofbauer die Barmizwah ihres Sohnes Alfred. Die ganze jüdische Gesellschaft Wiens vereinte sich, dem durch arossztigige Wohltätigkeit und werktätiges Interesse für alle jüdfschan Zwecke allgemein verehrten Ehepaare herzlichsten Masel-Tow zu bringen. Nach alter Väter Sitte pab dieses schöne Fest den Familien Hofbauer Anlass zu besonders reichen Spenden. Schmirat Schabbos. Wir erhalten aus Leserkreisen folgende Zuschrift: ln Nr. 51 Ihres geschätzten Blattes bringen Sie unter obiger Spitzmarke .einen Aufsatz, an dessen׳ Schluss Sie .wörtlich schreiben: ״Diese Erkenntnis ׳sollte allen verantwörtlichen thoratreuen Juden solange!nicht ruhen lassen, bis nioht die grossen internationalen Organisationen einen Weg gefunden haben, der zur endgültigen Lösung dieser!Frage führt.“ •Hierzu!erlaube ich mir Ihnen auf Grund eines Benichtes, d׳er auf einer in diesen!Taigen s:׳a!ttg׳efundenen Konferenz des Orgamisationsvorstandes der Agudas Jisroel- Jugendorgantisation erstattet wurde, zu bemerken: Die deutsche Jugendarg׳a!nisat!io׳n der Agudas Jisroel ■hat seih dem Delegiertentag von 1920 eine Steilertvermittlumtgszentrale,!deren Sitz ■vor •wenigen׳ Wochen nach Frankfurt verlegt wurde. Dort wurde die Zentrale einer völligen Reorganisation unterzogen, und ׳tot sie zunächst!folgende Arbeitsgebiete in Angriff genommen: In allen׳ Gruppen sollen sofort (teils ist dies schon geschehen) Angestellten•־ ausscihüsse gechaffen werden, deren1!wichtigsten ■Aufgaben ׳sind: Stellenvermittlung, Rechtsausikuuftsert!eilung, Wahrung de!r religiösen׳!Rechte der fhoratreuen Arbeitnehmerschaft, Erriahtung eines Scihiedsg!e!richtg§ zur ־]Schlichtung von Strei .ligkeiten׳ zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Beratung und Unterstützung von Arbeitslosen usw. Auf allen diesen Gebieten׳ kann die Zentrale bereits schöne Erfolge aufweisen ,besonders erfreulich ist es, dass es teils!Ihr,!teils den örtlichen Angestelltenauschüssen׳ gelungen ist, zahlreiche Arbeitgeber zu veranlassen, insbesondere an Freitagen zeitig zu schliessen. Alles ׳in allem erst ein kleiner Anfang,!aber die bisherigeit!Arbeiten beerchtigen zu •grossen Hoffnungen. J. S. Danksagung. Der Vorstand des Wiener israelitischen Taubstummeninstitiits dankt herzlichst Herrn Eisen In Fiirnna Ersen & Hönigsber, 11., Haigasse, für die Spende von 80 Qanswürsten, und der Firma Gabriel Fischer für die von 3 kg Salami am Ctonuka. Die gehörlosen Zöglinge schliessen sich diesem Danke mH vielen ,,Jejascher koach“ an. Kalendarium. Tag Tebeth Sehabboi Sonntag 29. 6. 66. Montag 1. Sehebat 7. 67. Dienstag 2. 8. 58. Mittwoch 3. 9. 59. Donnerstag 4. 10. 60. Freitag 6. 11. 61. Samstag 6. 12.! 62. Adas Jisroel (SehifEschul). Gebetstunde■ in der Zeit vom 27. Tebeth bis 6. Sehebat 6684. Freitag, den 27. Tebeth קבלת 41° :שבת Uhr. Samstag ׳.וארה® Morgengebet: 7 und 9 30, Minchah 2*16 and 330 מהיאי ^ףק l 4 55. An Wochentagen, Morgen gebet 6 36, Minchab: 416 Uhr. Sonntag ־” עליח שבט 400 :י״כ ק®( Uhr, Freitag den 6. Sehebat 2־4 •״קבלת שבת•. Statt jeder besonderen Anzeige. Leo Abrütiamsoim Lilly Emst Temesrir Budapest zeigen ihre אי״ה am 8. Jänner 1924 (2. Schwat) in Budapest stattfindende Vermählung *an. Der Vorstand der Agudas JisroeLJugendgruppe PreSov gratuliert herzlichst seinem verdienstvollen Präses, Herrn Ephraim Heller anlässlich seiner Verlobung mit Präulein G i z a G e r s t׳l aus Brezovica. ״r vv-y▼?**# / rv^ w׳««״«יw״rw wwir▼▼▼• Kunerol כשף erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S, B. Ehrenfeld, Mattersdorf «wvmil Kunerol 4m friiwiea PdanKenratt aus ICobmüs<tftA m Kutxerol ד 2stes sfrretcKbares pflaib^enfelt« BacKet Bratet Kochet ■mmmm?ר־^יי^י Statt BZsurtun- Hei! ItoWsürf« In fiüiis Wien, I. Verlobte. Beuthen, O.-Schl. Zur Verlobung meines Jugendfreundes, Herrn J0■ •f Z&ngrer aus VenisndM mit Fräulein OhaJ■ Bohaffsr aUs BssszöW gratuliere herzlichst. Markus Knobel־ Die Kesmarker Cbewra Tiferet Bachurim gratuliert herzlich ihrem verdienstvollen Rösch Haebewra, Herrn DawlA Fexlatein zp.. seiner Verlobung mit Fräulein Malvine Banagrnrten, Tochter des ehrw. Dojan der Schiffschulgemeinde, Wien. Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Preäov, gratuliert herzlichst ihrem verdienstvollen Präses, Herrn Ephraim Beller, anlässlich seiner Verlobung mit Fräulein Olza Oerntl aus Brezovioa. 090 Konkurse. 000 האגהורז. דיא ו^רטה. אמר. קולטוסגעמיינדע אין אוזשהאראד(אוגנוואר) ׳האט דיא בעזעטצוננ דער וואקאנטען ריין־שטעללע בעשלאססען: בעווערבער, גדולי התורה דראו ד סרביס, סעגען איהרע ^ססערטע• נעבסט אבשריפט איהרער התרית הוראה אן רען געפערטיגטען געמייגדע־סארשטאנר איינזענדען. בעמערקט ורוד, דאסס מר" דייו אין אונזערעד געמיעדל אויסער דען איבליבען פונקטי^נען(הוראה ארוז) אייך פןרטרעמנ אן שבתות רמים טובים אבצוהאלטען האט. צום פרואבעפארטראג וועררען נור בערופענע צוגעלאססען. געהאלט לרט איבעראיינקאממען. אוזשהאראד, יום ג׳ פרשת רחי תרם^ ארטה. אחר. סולטוסנעמיינדע־פארשטאנד. Generalsekretär mözlichst Akademiker mit gediegener jüd.-wissenschafiL und Allgemeinbildung, orcanisatorisch befähigt, guter Redner, bei gutem Gehalt gesucht■ Ausführliche Offerte an Agudas Jisroel, Ortsgruppe Berlin, N. 24, Artiileriestrasse tl Schuldlos geichledene' jnnge Frau, hübsch, häuslich, sehr geschäftstüchtig, einfach und bescheiden, wünscht zwecks baldiger Ehe religiösen braven Mann kennen zu lernen. Unter ,Auch Schicksalsgenosse“ an' die Wr. Exp. * Ein• orthodoxe ]Qdltche Gemeiade sucht einen Religionaschuldirektor und Prediger Selbe ist in der Lage, entsprechenden öiebalt zu zahlen and Wohnung zur Verfügung zu stellen. Bewerber,' möeen ihre Bedingungen zwecks weiterer Uebermittlung der Jüdischen Presse" ■ehriftlick unter ״Ausnahmsweise gute und organisatorische Kraft" mitteilen..

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