Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 6 (8.2.1848)
- Date
- 1848-02-08
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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tat, ein im strengsten Sinne des Wortes allgemeines, wo jeder Jude, ohne Unterschied der Handthierung, gleiche Aufnahme und gleiche Behandlung findet. Fremder oder einheimischer Handwerker, Student oder Bochur, werden alle eine gute Bewirthung finden- und Niemand wird es nöthig haben, wie ein Referent des „Orients" in No. 52 v. I. sich ausdrückt, dem Krankenwärter zu „zuppen". Der Vorstand macht durchaus keinen Unterschieds und Schreiber dieses weiß, daß vielen Studenten sogar die Aufnahmsgebühr von 2fl C. M., die doch Jeder zahlen muß, geschenkt wurde. Wie sehr aber benannter Berichterstatter im „ Orient" ein Verlänmder ist, mag auch Folgendes beweisen. Ein Hofmeister gab dem Vorsteher des Spitals, eine freiwillige Gabe, von 5 Hfl C. M. mit den Worten: „Nehmen Sie dies kleine Geschenk, als den Beweis meiner Dankbarkeit, für die gute, edelmüthige Pflege, die mich einst im Spitale aus einer schweren Typnskrankheit genesen machte." Was wirdH—ß nun sagen, wenn er im Orient liest, daß man einen Neuern im hiesigen Krankenhause darben läßt? — Was übrigens Hr. Dr. M. betrifft, sind seine Verdienste nm's Spital zu sehr bekannt; Dr. M. ist rin ausgezeichneter, sehr berühmter Arzt, der die alten Wetzlar- und Hofmännszeiten vergessen macht. Daß er die von gewissen Seuchen angesteckten, jungen Leute durchaus nicht aufnehmen will, mag vielleicht Ursache sein, daß sein Umgang mit den Kranken für „undokterlich" im Orient bezeichnet wird. A nz e i g e r. Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mitteilungen gegen tj Sgr. Gebühren für die gespaltene Zeile auf. Die Redaction. selbst in zwei Abtheilungen zerfallend, nämlich, rheils eine vollständige Geographie des heiligen Landes, nebst Naturgeschichte und Alterthümern desselben, rheils eine vollständige Geschichte des heiligen Landes <2'w2 '^27) bis auf die jetzige Zeit. Verfaßt und gedruckt zu Jerusalem in der dortigen hebräischen Vuchdruckcrei i. 1.1813 von I o f e f S ch w a r z. Preis 1 Thlr. 6 Ngr. Die hiesige Gemeinde wünscht auf Ostern d. I. einen Lehrer zu engagiren, der auch zugleich die Function eines Kantors und Schächters zu übernehmen har Salär ungefähr 200 Thlr p. Defähigte Detverder wollen sich fördersamst portofrei wenden an den Vorsteher S. Frank. G lei dingen bei Hannover, den 1. Zan. 1848. Briefwechsel. Ulm. Es thut mir wirtlich leid, doch verzichten Sic auf die beiden mitgetheilten. — Nabb. Wird Ihr Frcimd es besör. gen, gut, wo nicht, verzichten wir ganz. — D. L. S. in W. N. Die Ueberscßung c.ristirt nicht, doch kann ich nicht dazu rächen. Ihre unv Ihres Freundes zweite Sendung erhalten; doch möchte Sie ersuchen, sich wieder vom Allgemeinen weg. dein spcciell Jüdischen mehr zuwendcn zu wollen. — Das Schreiben vom 1. d. nebst Inhalt erhalten. — p-svrc. bezieht sich auf die ^arin vorkommenden r»nr. womit wir m«?? jenes nicht vornehmen dursten. CS sind deren 4 l snccejsive herausgenommcn; alles Nebrigc, wie diesmal, nach Wunsch. Für jene 1l bleibt, wenn. Sie durchaus darauf bestehen,/ nur übrig; Sie könntensie aber fernerhin ganz vermeiden. Das Private jetzt hosstMlichgleich verständlich; höchst ungern; doch mpo!- r« '-wir — A< unv B. 60V Fl.'? 2 Jahre?. Mag die noch so groß, es möchte schschwer chatten, indeß versucht soll es werden- Bei Jos. Aug. Finster! in Münchcp ist so eben erschienen: Die bürgerliche und staatsbürgerliche Gleichstellung der Israeliten mit -en übrigen Staatsbürgern vom Standpunkte der Menschlichkeit, des Staates und der christlichen Kirche aus betrachtet von Max Stephgn Stigelmayr, katholischer Pfarrer und Bcnifiziat zu Thanning m Altbaiern. gr. 8. geh. Preis 36 Kr. oder 12 Ngr. Durch die Herold'sche Buchhandlung in Hamburg ist zu beziehen: als zweiter Theil des Werkes Dibre Josef und Verlag: H e r o l d sche^Buchhandlung in Hamburg. Druck: Gcdrüder B s n « in Altona.