Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 48 (30.11.1847)
- Date
- 1847-11-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2625941-2626146-2626195--1192-2628800- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
gläubige Md harmlose Pudliküm zu täuschen? Fürchten' Sie nicht, UM es nur mit Glimpf' zu sagendie strafende Hand eines gerechten und Wahrheit! tobenden Gottes? Worin besteht bas Wese» Ihrer:Rcligivnund Moral,- wen» Sie deren ewige Fundamente: ^Wahrheit, Recht Mh Frieden nur Ihrer Thatigkeit geöffnet? Welch' ein lockender Ruhm für einen Mann, wie Sie sind, vielleicht der Reformator eines ganzen Rabbinatssprengels zu werden! »vir wünschen Ihnen Gluck bei der Unternehmung und müssen uns nun von Ihnen verab, schieden/*) W. a. G. mit Ihrer Zunge' anerkennen, wahrend Ihr Herz davon leer ist und vollgepfropft von Haß, Rache und Leidenschaft, sich in der nacktesten Blöße seiner Häßlichkeit und Schwärze zeigt? Haben Sie denn nicht gelesen, daß die Conferenzen darauf antrugen, es solle» Pentateuche blos mit dem Commentar Biur gedruckt werden, um diese in den Schulen zu gebrauchen? Warum verschweigen Sie das? Oder ist das auch ein destrucktives Buch? Warum sprachen Sie denn nicht davon? Haben Sie ferner nicht durch mündliche Mitteilungen vernommen, daß die Conferenzen nicht bloß theoretisch sind, sondern auch und mehr noch sich praktisch bewähren, indem schon jetzt ein ehrenwerthes Mitglied derselben ein Lesebuch geschrieben bat, das als ein Resultat der Conferenzen augeschen werden muß und von Sachkennern für gut befunden wurde? Nun denn, so sollen Sie die Ankündigung davon iu öffentlichen Blättern lesen. Ferner ist cs unwahr, daß die Lehrer die beanspruchte Neisevcrgütignttg von ihren Gemeinden nicht erhalten haben, was wir aus authentischer Quelle vernommen. Auch erhielten sie bei ihrer Anwesenheit dahier, von vielen Familien freundschaftliche Einladungen, die sie ausschlugen. So hätten Sie also bis jetzt, ohne irgend einen Erfolg, der Ihr Werk krönen konnte, Ihr schriftstellerisches Talent, der Beleuchtung der Charaktere der jüdischen Lehrer und ihrer Bestrebungen im krefelder Sprengel gewidmet. Und unter uns gesagt, sparen Sie ferner die Müde, uns predigen zu wollen, Sic predigten doch nur tauben Ohren. Wir sind uns selbst des rechten Strebens bewußt. Aber doch, wissen Sie was, versuchen Sie es einmal irgendwo auders. Etwa im benachbarten Bezirke, vielleicht bedarf man da Ihrer Hilfe. Und va Sie dort zweifelsohne mehr Sympathie und Anhänglichkeit finden, Ihr Wort zu alten Freunden und Bekannten dringt, so könnten Sie die dortige Wüstenei im Schulwesen möglicherweise zu einen; fruchttragende« Acker nmzuwandeln veranlassen. Sie finden dort ein weites und ausgedehntes Feld Aus dem Würtembergischen. Der Aufsatz im w'c von einem Amtsbrudcr (;?: '->) in Nagelsberg, hat Ihnen den Beweis gegeben, daß auch in Würtemberg die Lehrer nicht etwa den k'-r, entfremdet sind, und daß das, was früher in d. Bl. deshalb stand, nicht grundlos ist. Unter den größern aus der Klaffe der Lehrer in diesem Königreich sind neben Herrn Kahn noch zu zählen die: Herren Maison in Oberdorf, Löwenstein in Pfiaumloch, Nördlinger in Dicnstbach. Eibberg in Braunsbach, Frankfurter in Nordstetten, Hirsch in Baisingen, Wassermann in Lanchheim, Rosenthal in Krcilshcim, Eichberg in Stuttgart n. A., wobei noch zu bemerken, daß o/'b')' ist. Sie sehen daraus, ^->c' bi> '7. Aus dem klies. So eben hat Herr Assessor De. Weil in Stuttgart von dem Könige der Franzosen das Ordens^ band der Ehrenlegion erhalten. Herr Oe. Weil ist Als so peinlich Auch . Ipelsphns Nrligionshuch« und das 'Zu fiiil'k-Lerne», einer fremden G.betsprache" jedem wahrhaften Israeli len sein muß. es doch im Interesse der Zudenheit läge, vorzüglich die Lehre; einer seit uralten Zeiten als strevg fromm überall gekannten und geachteten Previnz in Ucbereittstinummg mit derMqjorilät ihrer Gemeinden zu wissen. H. Red.