Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1847-08-31 · 35 (31.8.1847) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
35 (31.8.1847)
Date
1847-08-31
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
76% known words query
IRI
…/2625941-2626146-2626182--1071-2628666
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

»M 290 W» Schrift wurde von Jedem recht oft gelesen, so daß ihr Inhalt Jedem bekannt und geläufig war. ES war nun ein Leichtes, bei jeder Schriftstelle fich zugleich der traditionellen Lehren zu erinnern, die hierauf Bezug haben. Die Gesetze der ersten Llasse durfte man schon aus dem Grunde nichr vergessen, weil man sonst die Schrift nichr verstanden hätte. Anders verhält es sich mir dem Gesetze der dritten Llasse; hier hat man gar keine Mittel, dem schwachen Gedächtnisse zu Hülfe zu kommen. Wo es sich daher nur rhun ließ, suchte man Stellen in der heil. Schrift, die durch irgend ein äusseres oder inneres Verhältniß auf dieselben hinwiesen> obgleich beide durchaus nichts miteinander gemein haben. Es sollte nur ein Mittel vom Lehrer dem Schüler an Händen gegeben sein, gewisser Gesetze oder Rechte sich leichter zu erinnern. Man nennt die boppob Stütz? punkr. Solchen Stützpunktes bediente man sich sogar bei menschlichen Einrichtungen, die durch Synodalbeschlösse ausgegangen waren. (Beschluß folgt.) ch:7rGebe7-ywNA-nLerdMS.3uneigung r und Gegenliebe. :Abcr ttdieft.LavchöiE HLchSechWr/ld^M-MrMNrrMeigennützig?sein- «nd-^st^^rsvsehtdass-die.sterbende MüÄetaliy^ivLireu Tag^MrgLssen ist, Tfobald?dtzS Kind «äöÜiüüeökAaKtu8mnMm^lyne^H!er2peurn"MegLvin -ürem' la? Lvaxm! LS» dsch» nft; xg^schlafen! ch a t,n libek-. sogut tz-nährK^rl«i ^ft»chnkann HiüHmÄche MMrriiekesehr leicht Neid und Eiftrsuchtn«rzMgenpr7wenm:7kch iMe AlMeH dem Liebli,»g7bMtpoih«Kebr)L.undS ihwoffurch Liebkosungen verwöhn^ der Mutter lieb ist," sagt zwar Pestalozzi, „der ist auch dem Kinde lieb; wer dtzrchblKM.SE ^hchr^KvÄ'Mn ffjMrs auch in die Arme; wen die Muttfrküßt, den küßt es auch. Der Keim der Menschenliebe, der Keim der BruderlHd ist in ihÄ entfaltet" Allein sehr oft sah ich gerade das Gegenrheil, ich sah ungeberdig schreiende Kinder, wenn die Mutter ein fremdes liebkoset?. Das Vertrauen wird durch das Gefühl der Hülflosigkeir und durch oft erfahrene Bereitwilligkeit erzeugt. Zu große Bereitwilligkeit hat aber auch sehr oft die Folge, dass jede noch so nochwendtge Verweigerung mit Unwillen und Trotz erwiedert, wa< erbeten werden sollte, mit Ungestüm erfordert, befohlen^ die verweigernde Mutter wol gar geschlagen wird. 5 c Dankbarkeit ist, nach meinen Beobachtungen, reckt eigentlich das Erzeugniß der RtsiMvumndWne der seltenen Erscheinungen in der Kindernatur. Vergißt doch der Erwachsene und selbst der bessere Mensch so leicht in der Fülle seiner Freünde -übek em Mück, ^an den Urheber desselben zü denken^ ^n^MchiS'-'MsiK isi-'^dir Welt häufiger aufMchvb«r/'^älö^dbr'WLsik.^Tsi'« Kinder aber sind VHne'?lüsnühme«'-Se - WßMmtzAjgM So^'ich^Mch^wW.feck'FrM'^NTrkeljrdr^SelbV'- erhültungder ^zM SelbstthäkkM^deVbdgeMchek Bestimmung - -des' MbnschM,^Mrrrd ßS M gründen. Die' Uneigennühitzkekt?'^erMÜkär'^^eint »Nan> würdet ihüesi"die.erstes Begriffsivift, MnMig'tr Entsagung -und Unteroidnüng cheS^ElgennsitzW'rMriNg'<NL- Glaubendenst äber-KtMr M^dieÄMtzMüW^ keit der Mütter? Ja. wecken denn die meist-iriÄrutter serbst jeneü 'Glanben'r-iti d-ä KiNderN^l^Cktzjttilk, erster heS sie' sich Sicht AveS, VLi» dkes^öhn-dftS-thM "fällen^ oftLsög-ars^iMtz 'Ms>chckM schenk? cSkehen^sie^Mchr^sast ki^^inkck^stektV Tausch. Handel vvnrDiensteU^uiWÄKetzendkeisjftzn? "Diehk'^Ä nfthbfeknrr KiNdevüdiechkvrirchsteW GlMnke hinn?yiNess, sich auch wö^jubelnd<-über siesstriÄl, 8SSnnk AM'. -M in ihter'iArähenstnd/ 'Uttö endlich dM'GebeVb^üleßk-m fallen;do-uMktsi^vielleicht^r-auD Fkeüde über ihM? Besitz; rchrhN^dÄß der elgMlichi^DinikMs vem-He^eN?iaüsrDPe2Lippe8-käiN) sie-Äi blech! tzöiW v-M^t^hbrmS^d^bldichchoÄM -Mel-Krm beöS: lachttK-rlMeüchUMtn-'üL. ErlsiärW- und'sschdeSk^nicht?DKtW'M« UMüsidlskn ».nMektzS MisiK ssö^'Mös-e ch'lruWck-nMirih^^eWrfiiy'kt-chVMrtAHeNs^ößSllin ihrMillb^väk s-WesiiüiieMWMMrSsiä MIHrkSÜle M-Tie Sti'M'Per Wtftn Vie 'Uleb'cttÄsttsignach-über ihr wahres Ver. chälniiß'aufklärt; ^WenM-die^^veksiünftige-Liebe-vonder sinnlichen Züüeigung!geschieden wird; wenn der Geist sein wahres Wohl und seine wahren Wohlthäter erkennen lernt; dann erst wird die Dankbarkeit die Seele erfüllen; dann wird späte Rührung das Herz bei dem Gedanken an alle die Aufopferungen der Mütter ergreifen, die ihnen vormals das Kind und der Knabe gleich Schuldigkeiten abrrotzre. Aber dann wird auch eben so oft geheime Unzufriedenheit bei der Erinnerung

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.