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Der treue Zionswächter · 1846-12-22 · 51 (22.12.1846) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
51 (22.12.1846)
Date
1846-12-22
Page
– (sequence 7)
Language
German
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sich orthodore Rabbiuen und Candidaten vöw der Arena nicht zurückziehen dürfen.: Leget Eure Grundsätze. Eure Prinzipien offen und unumwunden an den Tag > zeigt die Nichtigkeit, die Leere vorgeblicher Reformbestrebungen, und seid überzeugt, Ihr werdet nicht tauben Ohren predigen. Die Zahl der in unserm Lande stets noch dem wahren Iudenthume treu Anhängenden ist, nicht geringe; daß die höchsten Landeäbehörde positives Judenthum, keine Lichtfreundschaft von ihrem Laudesrabbinen fordert, beweist am Sichersten H/s Abschied von hier, und endlich für den äußersten Fall sind wir fest entschlossen, ehe wir uns neuerdings dem Gewissenszwange eines modernen Eisenmengers unterwerfen, eine gänzliche Trennung der Religionsgemeinschaft mit Jenen, die wir als. Juden kaum noch anerkennen können, herbeizuführen» und daß dieses äußerste und letzte Mittel zur Währung und Erhaltung unsers Iudenthums uns nicht mißlingen wird, dafür bürgt uns hier unseres edlen Fürsten hochherziges Gemüth, dort die göttliche Verheißung, daß nie wanken nie untergehen werde das treue Haus Israels. - Prruhen. Breslau. Herr Rabbiner Tiktin fährt-fort, durch seine Vorträge und Belehrungen sich stets cm größeres Publikum zu gewinnen, Achtung und Anerkennung wird ihm jetzt von allen Seiten gezollt. Die projectirte Religionöschule wird jedenfallä ins Leben treten und der Herr Rabbiner selbst wird einigen Unterricht an. .derselben.- ertheilen. Bald hoffe ich, noch mitzutheilen , wie die mst dem LZb^rvorsiehex-Collegium..-angeknsipften Unterhagd-: lungen zch einem glücklichen Resultats. gediehen. und daüni »pird., endlich Frieden in .die. so. ge-vgltsam aufgerüttelte Gemeinde wieder. .einkehren. -. Wie überall hqt. die Reform ihr schmähliches Ende .bald gefunden, ihr Repräsentant steht gerichtet und abgeurtheilt da. " Saden. Mannheim. Habe ich Ihnen in meinem Jüngsten im Allgemeinen über den Empfang, den die R.-V. hier zu gewärtigen, mitgetheilt, so bin ich heute im Stande, Ihnen Näheres über das seither erfolgte Antwortschreiben, Seitens des hiesigen Synagogen-RAthes,^zu. berichte». iKoy keiner SMzu eiqer vierten Verfammlnvg äufgefoxhert odox eiygeladM,' wußte man sich nirgends hmzuwentz-n, . und glaubte,daher, durch Bestimmung eines L)rtes dey Eifer der refp. Gemeinde zu erregen, um wenigstens, Mytn-,Mhch?i^t.jF-stmu.-,nur eingelatze« . Lü werden.- : Allein Woche verging auf Woche»^ nutz was nicht erfolgte, war.: W eine. Einladung, Um sich nicht -dem allgemeinen Gelächter Preis zn gsben, mußte man sich schon zu einem weiteren Schritte entschließen; man schrieb zuerst hieher, und. jetzt durfte man sonder Zweifel der Einladung gewiß sein? Doch abermalige Täuschung. Lange war der Synagogenrath unschlüssig, ob er überhaupt antworten solle; endlich hiezu veranlaßt, beschloß er eine Antwort, aber welche? Nach so vielem und unzweideutigem Entgegenkommen Seitens der R. - V. hätte man in dieser Antwort des Synagvgeurathes hinsichtlich jener Einladung wenigstens ein tieferes Stillschweigen oder doch eine ehrerbietige Zweideutigkeit erwarten sollen; allein statt dessen wird unter einigen höflichen Floskeln klar und deutlich gesagt, von einer Einladung könne die Rede nicht sein, da der größte Theil der Gemeinde einer solchen entgegen sei, wovon sich die ehrwürdigen Herren bei ihrer Hieherkunft mit eigenen Augen uberzeugen wurden- Vergleicht man diesen freundlichen Willkomm mit früheren, wenn auch nur von einigen Wenigen äusgbgang'enen Einladungen und Addresscn, so sieht man, wie sehr der Eredit dieser Religiousstürmer selbst bei, Gleichgesinnten durchaus gesunken ist, und mögen sie nur gerne Hieherkommen, nur sich mit eigenen?Augen zu uberzeugen, wie wenig .sie hier erwartet sind, wie es uns nicht im Entferntesten in den Sinn kömmt, dem aufz»führenden^ Gankekspiek rrgeNs eine Bedeutung, eine Aü-lprftär.. beizul'egey'^" ' England. der Zufriedenheit mit dem bisherigen Wirken uufers verdienten Oberrabbiuers hat ein Meetürg der großen Synagoge beschlossen, aus freien Stusse,«u den jährlichen Beitrag dieser Synagoge zum Gcbalte des Oberrabbinen um 100 Lstrl. zu erhöhen, ein Schritt,

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