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Der treue Zionswächter · 1846-10-27 · 43 (27.10.1846) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
43 (27.10.1846)
Date
1846-10-27
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Tribut! Ln. reichen Büimensyendgn ^Lnrbrachren. i .d«-' Bitduiß h«s Gefeierten bekränzten^ und ein'gei WoroedeS-D ankes sprachen; -. Bgld ttfojgkeyjdie. Lehrer jener: Anstalt, die fine überaus gelungene Ahdreffe»: verbünden mir «mem prächtigen Pokale, außer einer größeren Znftbrifc das dr'.i.l ^1X2 als sehr passenden 2-12 kragend, dem Schul - EphvruS Merveichksn;: 226 .selbsißändige Gemeinde-Mitglieder nmren, ebenfasts zu einem Vereine zusammengerrerrv / und diese hakteil 3 Medaillen zu diesem: Feste eigendS prägen kaffeu. Die großes, eine, goldenevon -mehr als gewöhnlichem Umfange, enthält auf der einen Seite ein äußerst gelungenes, beredtes/ hebräisches Gedicht, Lessen Zinrialen. den Namen des Gefeierten bilden, aus der andern- Namen, Veranlassung/'Geber rc.j Dieser großen goldenen folgen 2 -silberne, ans denen: der Abdruck ftnsrj und zwar aus jeder; der der-einen Seite därgestellt find. Alle 3 Medaillen befinden sich in einem kunstvoll gearoeireken silbernen Kästchen von durchbrochener Arbeit reich -lNitZierrakhen versehen- und mit Purpur-, Sammrausgeiegr. Dieses überaus werkhvoste Geschenk wurde von einer sehr stnuigengeschmackvoll gebunde- Gemeiude-BorstehLru nnL sonstigen Würdnrägern überreichke nebst einem herzlichen Schreiben ein Geschenk an Staats r Papieren als Tribut ' ihrer Anerkenn nag. Von Seiten des Gemeinde-Vorstanderware»; 2 Schreiben eingogangen. Ein offillielles, vom Präses des Vorsteher- Collegiums unterzeichnet, bringt in herzlichen, gemüthli ren Worten Glückwunsch und Dank im Namen der Gemeinde dar, der Las Glück einer solchen geistigen Führung lange -noch beschieden sein möge.- Ein zwetteS privates von siimmktichen Herren Vorstehern Unterzeichner, in nicht minder gemächlicher Weife abgefqßr, war von einem sehr kostbaren Geschenke, 2 hohen silbernen CanLelabern mir 3 Armen ein jeder, begleitet, ein so wcrrhvolles alspaffeno.es -Cadesu. ' A-ichrrbem wurden sowol von Geilen -) mehrerer, Familien-,. als / so«rsttg<r Gemeinde Mitgliedern mehrere sinnreiche/: zum Th eil sehr werrhvolle/Geschenke überreicht/'-Mehr aber- -als alle diese eiwähnren, — und vielleicht einiger mehrerer, uns entfallenen oder -nicht bewußten Geschenke mußt« unbedingt: dem Zubilar - dir- -allgemeine TheUnähme erfteuen die dieser sein. Ehrenrag bekunüet pnd diej.Maffe:..dex.rMükk«»ünkchen-M!:Uüd Ankheil. Nehmen-: den, uurer ihnen auch Sr" Hochw/ Herr Oberrabbmer Etliinger aus Altana, mochte den aufmerksamen Beobachter wol belehren, daß es eine große, edte> zugleich auch echt religiöse: und gorcesfürchrize Gemeinde sei, die, indem sie-ihren'Geistlict>en dergestalt ehrtzu gleicher Zeit diesen, das von ihm: vertretene Prinzip, sich selbst am Meisten ehrt. Schließen wir diese-unsere Skizze' indem wir dem Helden des Tages ungetrübte Kraft und Ausdauer wünschen, in gleichem Sinne, in mancher Beziehung vielleicht sogar noch kräftiger und energischer zu wirken; möge die Liebe und Verehrung seiner-GnnoindL ihm beweisen, anwie ergiebige« Boden hier sein? Aassam: gefasten uvd stnsl Mru Möge er alS'/Me«sch,: als niiir, als Rabbiner stetS/des höchsten Glückes cheilhafttg' werden, fliLS. 'das Gute: gewollt, fidrs-da» Defip.vrz«tr M-Hab«. i . Zr. - .i, Hamburg, : den: 25». Qevbe. . Eta wahrhaft großes- Feld .begehen wir » -d» amheurigrw Tage ein Zeltraum von 25 Zahre» vsrstoffen rstan. dew u-mer geistlicher Beanaer> Sr. Hochchvwärüen: Herrn Zsaac Bernays seinsegensreiches.: Wirken w> unserer Mit« begonnen harre. Eingeloitet wurde dieses! Fest durch dre feierliche IHehorgabe einer- ,1112 122 von Seiten des hienrlbst seit ein« Reche von: Zähren bestehenden Lern, - Vereins, welcher sich fast durchgänglich von. den Zöglingen der um« der Leitung Sr. Hoch würden stehenden .11V nwyr^-Schule gebildet hat«. Anerkennend d« mft Umsicht geführte Leitung alS Ephorvs hex Schute, so wie durchdrungen von seinen allwöchentlichen , .kvefflichen Byrrragen glaubte der.. Verein dem würdigen Jubilar kein -passenderes, dem Zweck so entsprechendes Ehren - GeschelLkuüberge-en zu können. Au diesem Behuf versammeteen sich: an» gestrigen Abend sämmkliche Mitglieder; des Vereins becm Direclvr Herrn H. B Cohn, bei welchem daS 122 unter einem sehr schönen Baldachin zur-Ansicht ausgestellt war. Um 8 Uhr bewegte sich der Festzug in folgender Ordnung: Zuerst ein sich aus dem Verein gebitdeferrtgten <^>2'N die 51" 2, gekrönt, auf's geschmackvollste bekleidet und gevragenvon Herrn L- S. Cohn; hierauf kam der ehrwürdige Lehrer des Vereins Herr Zsaac Metz, nach diesem das Festcommiltee; den Zug schlossen die übrigen Mitglieder paarweise. Tausende von Zuschauern hatte die Nachricht von dein Festzuge in Bewegung gefetzt, fämmrliche Straßen, die der Zug vassirte -waren ftstkch erleucht«'m»d man konnte wahrlich keinen Unrerfchied der -Eonstsfion erkennen denn auf jedem Antlitz rrohnre Freude, da sowol Jude als Nichrjude, äuS vollem Herzen diese Feier zu erhöhen suchte- Unter' allgemeinem Zubel langte der Zug iw der hierzu schon' nusg-schmückren Wohnuna des Jubilars.an; im Saal« anqelanqt stimmte das Sänqerchor unter Musikbegleitung .1^7 7V an» sodann das bekannte lüdrij^ 2^2- 2'25> 1V .IP'L'V 'n hierauf würde vom Direktor eine Anrede arr VeN Jubilar gehalten, und die Addresse von ch-enr V ommiftee- Mirgliede, Herrn M. Jacodsen verlesen-. Mir inniger Rührung und in rrefflrch gewählten Ansdrücken erwier derft hierauf Sr. Hochwürden. Feierliche Stille herrschte und kein Auge blieb trocken. — Sodann wurde das Geschenk unter Absingung von '7'21 IL'IL' übrrreichr. Den Schluß machte "!"2 'W und Nack allgemeiner Beglückwünschung brachte Sr.Hvchwürden einen Toast auf den Vcrem aus, der Mit folgenden Worten endete: „Hoch lebe die sittlich religiöse

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