Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 43 (27.10.1846)
- Date
- 1846-10-27
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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einen Vorwurf zu macken, daß er sich, weil er einig? Jdcön - die das Jubenthnm-auch hat-- und ihm Men Ansagen, äÜfnähin, ein^ jMWer?ümnt?'' ' ' - Mehrei-e jüdischgeSv^esse"" JMviduen^ie- Linder"bes Eages? dem Zertgeiste frvhnend, langst' alles Jüdische äe Kiew antiqnirt, die Lehre dem Leben geopfert haben, und so denkend wie hau de lud feit Jahren anßerhalb'des'geoffenbarrcn Jnventhums stehen, besaßen Math und Redlichkeit geüüi;/ diesen ihren Standpünct öffentlich zu bMennefi?nnh'Gleichgesinnte zu Sehnlichem äufzufoiDerÄ!''' Wer sich auf diesem Standpunkte befindet, sage Juden und Judenthum Valet, und werde Genosse des Reförm- Dereins. .. .. > - Als dieser Hauptpartei haben wir die Rabbiner - Versammlung zu zeichnen.? Wok'wäre eine Special - Charakteristik der Theilnehiner an derselben geeignet, ein helleres Licht über die ganze Richtung zu verbreiten; meine Lese? müssen aber, auf diese verzichten) weil auch Schreiber dieses nichts Näheres von diesen Herren weiß, als was ohnehin durch öffentliche Blätter von ihnen bekannt ist; und was zum allgemeinen Resultate führt: daß diese Herren die Fortbildung, des JudenthumS, der sie kräftig das Wort reden, an sich selbst bewahrheiten. So z. B. sahen wir G. vor einigen Jahren sich ungemein gebehrden, als? er bei der Sabbathpfeife ertappt wurde- und dieDFacta hartnäckig leugnen, mit Eckat den Verdacht' znrückweisen, was er heut zu' Tage, nach einigen Jahren der Fortbildung gar nicht nöthig hätte/ da er jetzt selbst schwarz auf weiß bewiesen, daß nur eine gewerbliche oder anstrengende Thätigkert am Sabbalh verboten seifolglich ein' Pfeifchen ' rauchen, das beides n ich r ist, wird am Sabbath nichts nur keine sondern?' da dies zurrt Genüsse und zur Ergötzlichkeit gehört, nach der geifirerchen Bemerkungseines Collegsn H? von noch eine sein. So sahen wir vor einigen Jahren PH. ungeheuer toben und wüthen gegen den damals kaum projectirten Frankfurter Reform-Verein/ und aus religiösem Eifer nicht ruhen- bis er zu Grabe getragen wurde; als dieser aber nach kurzer Frist in derselben Gestalt, nur unter glücklichen Auspicien in Berlin seine Auferstehung feierte, war derselbe PH. sein eifrigster Lobhudler und Fürsprecher, bis er sich endlich persönlich bei demselben betheiligte. Dies alles geschah gewiß nicht, weil dem Berliner Refontt-Vcrekn-einegünstigere ^Prognose' akscher Ftänkfurtör ' ru^Theil Mrde? - sonderss ei'lljsg und allein /'wbif das Hüdent'hünr üliö' mrL-ihÄt'Hew-'PH? iN'''Lteseit^Aeit''-Rwfenschnkte''in' der Fortbildung gemacht. Und wenn 'noch Ätze geräümr'Abit'gtttchett Schritt mit^ der letztverflössenen iw der Fortbildung hält, ist's wahrlich nicht äszufehen, wo diese zuletzt hnrreicheti' wrtd. ' Vr. "H. erklärt sich vor noch gar' nick? länger Jeit^ als lauf dem' talmüdifchen Ständpuncte -sich befindend, Und heute als -Mitte-- daeteur des nenen Talmuds, verwirft er den alten mit Srnmpf und Stiel? PH? könnte es noch vor nicht geraumer Zeit einem provisorischen Rabbinen nicht verzeihen, daß er sich Heransnahm, der sckulbefüchenden Jugend das Schreiben am Säbbath zü erlauben, und heute bezeichnet er die ganze Cafmstik als mchk zum Judenthume gehörend, u. f. w. — Es ist erstaunlich, wie sich das Judenthmn unter der schaffenden Hand dieser Männer fort- und ümgebildet hat. (Fortsetzung folgt.> Cür Hofjude. (Nach Daten aus. Duclos' Geschichte, der Regentschaft.) (Fortsetzung) - -.- 3. ' Ein gefährliches Proseet. Nach langer Wanderung durch.die vielfach verschlungenen, unheimlich Lüstern Gaffe» des nächtlich stillen Paris langte endlich Esquiroz mit seinem räthselhasten Begleiter. der während der ganzen Zeit kein Wort mit ihm gewechselt, vor einem alten gothischen Gebäude, der rus. Vielem»«, an dessen fest verschlessene Thür erst, auf ein dreimaliges Klopsen des llnbekanntep von eimm asten Dicnergeösin?twurve. . Dieser leuch»: tetq.den beideg Ankpmmlingen eine steile Wiuvelrxsppe hinauf, der Esquiroz manches bekannte Gesicht gewahrte, doch noch weit mehr Unbekannte, kräftige Gestalten mit gebräunten Gesichtern, denen sich trotzige Entschlossenheit und wilde Thatkraft bekundeten. Die zahlreiches Wappen, die auf den Aermsln der Gewänder eingestickt waren, zeigten, dem Kundigen Abkömmlinge der Bretagne, einer Provinz, die von jeher durch starre Opposition gegen den Thron und eifrige Wahrung ihrer Adelspnvilegien sich ausgezeichnet hatte. Eine Zeitlang stand Eöquiroz allein da, indem sein Begleiter zu einer Gruppe in der Mitte