Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 38 (22.9.1846)
- Date
- 1846-09-22
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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befände», rin Ngbbi des neuen Schlages zu werden, und in dieser .Einbildung^ von einem weiland Nabbinen, der ihn aus purer HllM^tta^züm'RiÜ^ geMägem bestärkt, folgte er dein von S Zähren zum Prediger gestempelt. Friedliebend, wie die Orthodoxie, so lange als thunlich, stets gewesen, glaubten sie. da der Gewählte nur im ausschließlichen Besitze der Kanzel seiwodurch ihrer religiösen Lebensweise keine Hemmnisse geboten werden, keinen Mißhelligkeiten und keiner Zwietracht im Schooße der Gemeinde Vorschub leisten zu dürfen, mit Gewismachten mit peinlichem Gefühle gute Miene zum bösen Spiele. Die Natur, welche sich indeß nicht ganz verleugnet, und die gepriesene Eitelkeit, keine Schranken kennend. machte den Prediger sich selbst so weit vergessen, daß er bald gänzlich aus seiner Nolle in die gewohnte Natur zurück verfiel. zeigte seine Bravour in Fußgelenkigkeit und 'wurde der Baal- König der Tänzerinnen. Erschöpft.vor Müdigkeit des wirbelnden Tanzes und schallenden Mufikgetöses, überließ er sich der gemächlichen Ruhe, und der wohlthuenhe Schlaf hielt ihn am Lager gefesselt, bis ,-^2^". Nit'-ls, jvl längst dahingestrichen war. Alles aus bon ton. Nun sage einmal Mit anmaßendem Tone reihete er sich mit einem Gutachten über gewisse religiöse Anfragen den marquirtestcn Weltverbesserern an, welche sämmtlich der Verachtung aller Gutvcnkenden anhcimgefallcn. Ja, der Herr entblödete sich Aber wie gewaltig hakte er sich blamin und kn seiner Unwissenheit gewesen, welches den 22 total ungültig macht. Da aber strafte der lang geübte Berrath an der in der Gemeinde warm» wußten nun» mit wem sie es Pl thnn hatten. >Der anberäumte: Termin ist ahgelaufenund.. das Mänöver beganw von Nmew;i' man wollte noch einen Schritt rechenbar .schädlichen Folgen sein mußte» in ihren heiligslen Interessen sich gefährdet haltend, konnte und durfte nicht ruhig bleiben,-den O'IkL'l'- und Alle standm wie ein Mann mit festem Willen und entschlossenem- Muthe ausgerüstet» die bedrohte Glaubenszinne vor Berrätherei zu schützen. Und es gelang mit Hülse Gottes. Vom löblichen Magistrate wurde die Resolution publicirt. D. L. ist seiner Stelle entsetzt, bis seine Befähigung von drei der ansehnlichsten Rabbinen echten Schrotes und Korns, welche ßen. Und so geschah es glich. Es wurde nämlich auf Befehl des löbl. Magistrats 2"2221 O'-WI 2'L^X als Zeugen beschworen, zur Bekräftigung seines ehemaligen Selbstgeständ- WerkchenS, betitelt: -Die Perfecribilität des Illdenihumö» v. Theodor Berger (da er an 21^'12'kL'gewohnt.'.'.') welches von wimmelr. sei. Ich will Ihr. den. heiligen Interessen geweihtes Blatt nicht mit unliebsamen Auszügen ans dem Machwerke, voll der schändlichsten Schmähungen gegen den Talmud mW der frivolsten Aeußerunzcn über Glaubeusdogmen, vermtglimpfen. Doch, dem Bkrdienste seine Krone: der Herr Verfasser bemühte sich mit großen Geldopfern, fämmtliche vorhandenen Brochüren dem Tageslicht zu entziehen. Dank den hychherzio.cn Vertretern der Orthodoxie, die mit männlicher Ausdauer und rastloser Kiaftaiistrengnng gekämpft, den' fressenden Krebsschaden zu tilgen, und ihre'Kinder vor Neligionsverfall zu retten. Möge es andern Ge meinden zum Muster werden, daß sich die Rechtgläubigen nicht znrückdrängen lassen, und mit offenem Bisir zum Kampfe ausrrcten, denn die Wahrheit muß sich siegreich Bahn breche». Derrath hat noch nre über Gottes heilige Sache gesiegt. 1P1 ,->ZÖ sUsl NLK