Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 38 (22.9.1846)
- Date
- 1846-09-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ist ein -verdienstvolleres Werk - - llubwiB - ernstsr .Wille, und Beharrlichkeit die ^-AüsMYMW desselben mit. vem-rfchönsten^tErfolge krönens^ 'Ostwieberste Anlage gut /wird im-rPrinüpsivichdsfehlgegttW, sö können 5wir der erfreuenden Hoffnung iRauck geben - daß) eine so lche Einrichtung- > - - 'einmalzu Stande gekommen , me.' wieder zerfallensondern ihre segensreiche Wirksamkeit überall > hin verbreiten Erziehung Schule und Judenthum ' Von einem Schulkyanne. ' Wohl nichts übt einen so entschiedenen Einfluß auf die sittliche sowol, als auch auf die intellektuelle Entwickelung und Fortbildung des menschlichen Geistes aus, als seine Erziehung. Sie ist die Bedingung nicht nur seiner moralischen Vervollkommnung, so wie auch seiner wissenschaftlichen Vollendung; sie erstreckt sich vielmehr auch auf die Culrur sämmrlicher Seelenvermögen, der höheren, wie der niederen. Einbildungskraft. Phantasie, Vorstellungserkenntniß und Urteilsvermögen, sie alle sind gleich bedingt durch das Verhälrniß - in welchem die Erziehung auf sie eingewirkt. Und wie in dem unendlichen Haushalte d-r weiten Allscköpfunq jede Kraft der Narur den Keim zur weiteren Entwickelung in sich trägt > und wie sie entwickelt, und wie sie veredelt werden muß, wenn sie harmonisch in das Gebier des Ganzen eingreifen und den Kreis beschreiben will, den sie nach ewigen ünwandelbaren Gesetzen im Universum beschreiben soll: so verhä lt es sichi gercidemir den - Kräften des Körpers, mit - denen des Geistes, i r Im höchsten Grade unvollkommen lstid dem Kinde des Körpers Kräfte^ entwickelt, und es bedarf! sehr der Einwirkung von außen her, bevor eS zur freien naturgemäßen Nutzanwendung der Kräfte gelangt, - deren - Keim Mit weiser Hand eine gütige Vorsehung ihm! reichlich gespendet, nicht minder bedürfen dir Kräfte des GeistesKräfte weit edlerer Natur, deren Ausbildung und Vervollkommnung, Interessen höherer Art an sich knüpfen, der sorgsamsten'Pflege'von außen her , der Einwirkung , der Erziehung. Das höchste Gur des menschlichen Geistes ist seine Freiheit, sie ist der Grundfactor seines sittlichen oder moralischen Werrhes. sie ist das höchste Gesetz seiner Vernunft, aber sie ist es zugleich, die der Zügellosigkeit:Heine,dSr.Knechtfthast Lndersrseiks die nächste ist, und wie stände es um unsere Freiheit, wenn wir-ffs'Nicht gebrauchen d Krillen'- wenn wir nicht gezoM eitzi»tzeii"iv.Ksd<t EsstShünst Alleinist es, dis vtftch ^Mö kalitäk >«nd ^Ne lsgiösitär üns M wahre» Freiheit föhtk-u dre den- Werths dieftr" Freihstt Unsächten -ündl h-ochschätzcM, bie! «ns ViiSentfernen sishvt, - w-äs - des -iÜNMiFteiyeft widÄstrebt^ Abgesehen aberudirvoNvaß'ldis Erziehung uns Sss nsährkttl Froheit, und -sockst de»iMorÄieät^ünÄ''ReltzttflrLd.'''efftgikgenführt/- ist sie eslzugleich di^ aM üarürgeMßesten die Anlageni die in' «ns verborgen >! enkwicketk, und somit! auch von- Vieser- Seite die nächste Veranlirssuntz zur Erfüllung -unserer -Selöstbest1iümüntz^iv'1rbi''''^«kn höchstmöglichste Enkvickeküng aller Kräfte, die -V^nr Menschen iüne - wohnenbas ist gewiß die Aufgabe,^ wie würdiger die Erziehung stch keine stellen kann, und daßje natürkichek diese ^Entwickelung' von- SratieN gehe, »e sicherer der Erfolgdafürspricht die ervige'Gsfetz- ^iind Regelmäßigkeit der Namr selbst ' Endlich ist es auch die Erzrehung , die auf oie Entlvickelung üttsers Körpers vom größten Belange ist. Denn abgesehen davon, daß sie durch die Cüirlvirung des Geistes den Körper vor vielen schädlichen Einflüssen. vor zerstörenden Leidenschaften. vor niederdrückenden Affeckionen bewahrt, siehe sie andererseits in dem Körper nur den Träger des Geistes, die einzige Bedingung, wie dieser zur Nealisirunq dessen gelangen könne, waS als seine Aufgabe ihm stets vvrschwebr , und schon deshalb ' wendet sie alle Aufmerksamkeit dem Gefäße zu, um den edlen Inhalt unversehrt schadlos zu erhalten Daß demnach die Erziehung sich in ihrer Wichtigkeit und Bedeutsamkeit hinlänglich manifestirt,' bedarf kaum eines weiteren Beweises. Wohl aber liegt es uns ob, zur Ergänzung der Idee der Erziehung , das Verhältniß näher zu erörtern, in dem die Erziehung zu dem Unterricht stehe. ' - (Fortsetzung folgt.). ZeitnngKMKchrichten. Mecklenburg-Schwerin!! M Daß ich ricse meine Freuden-Nachricht noch amSchlüsse des alten uns am Beginn des neuen Jahres geben. konnte. Nein, es ist keine Täuschung, Holdheim ist gewählt , wird, — der All-