Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 33 (18.8.1846)
- Date
- 1846-08-18
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2625941-2626092-2626126--0575-2628116- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
»W 283 Gk«> wischten Anstalten. Warte-Schulen haben und müssen zumal ein rein christliches Prinzip haben; was zwingt uns unsere Kinder mit Gewalt also zur Glaubenswirre hinzudrangen? Oder jene christlich-geistlichen Lieder, jene Theilnahme an jüdisch-verbotener Kost, jenes Entweihen jüdischer und Mikfeiern christlicher Feiertage, sind diese Alle wol geeignet, unfern zarten Pflänzchen Liebe für die angeborene jüdische Religion einznfiößen, sie mit Wärme, mir Feuer für dieselbe zu begeistern, zu beleben? Nochmals wiederholen wir es: den Leitern jener Anstalt, die unbedingt nur im Gefühle der reinsten Humanitär gehandelt, unfern innigsten Dank. Den becheiiigten jüdischen Eltern, denen man die Herzen ihrer Kinder entwenden, den Wohlhabenden und Reichen, deren Mittel man beansprucht, als handele es sich um Förderung eines jüdisch-rellgiösen Zweckes, Ihnen rufen wir ein lautes: „Seid auf der Huth" zu, Laßt Euch bestimmten Fonds zurGiünduug einer eigenen jüdischen Warre-Schule, alsbald ibrer Verwendung entgegensehen werden, gewiß das sicherste Mittel, um jenem denken, der in seinem Gutachten (f. 1"'^ .sl'2 NN?) erwähnt: Alö ich den Zions-Wächter mir vorleseu ließ, wie dieser der Erwähnung thur, und dabei auSruft: „Wenn dort, (im Morgenlande) unser Glaube keine Stühe finden sollte, wo denn?" da mußte ich heiße Thränen, über solche Worte, vergießen rc. rc. — Gott fti Dank! Noch waltet ein gemeinsames Band zwischen allen wahrhaften Juden, dieselben Gedanken werden Mitgefühls, dieselbe Sprache verstanden in allen Gauen Europas, wie dort auf geweihtem Väterboden. - - ZrrtNNgsnrrchmchteN. Preußen. Berlin. Dieser Tage har einer unserer Gerichtshöfe eine nicht zu übergehende Entscheidung abgegeben. In einer Proceßsache eines Juden gegen einen Christen war ersterem ein Eid zuerkannr, und von demselben acceprirr werden- Unser sogenannter Jude war aber Mitglied des Stern'schen Reform-Vereins. Als es zur Abnahme des Schwures kam wurden, wie bekannrbedecken. Hiezu aber wollte sich unser Reformer mel k verstehen, indem er erklärte, daß er seinen Gc-sammt- GorteSdienst entblößten Hauptes abhalre, in solchergestalt aus der Thora sich vorlesen lasse Zu diesem Behufs wurde rine Bescheinigung des hochwürdigeu 8. ll'. Gericht erklärte: zwar könne es den theologischen Punkt weiter nicht erörtern, allein da 8. 1'. Srern kein anerkannter Rabbiner, da der Reform-Verein keine so sei der Eid nur nach der bisher den Inden üblichen Form abzulegen oder ganz zu unterlassen. Und dabei harre es sein Bewenden. Freie Städte. Frankfurt a. M. Zu meiner, gewiß auch zu der unsriqen Aller größten Freude, habe ersehen, daß unter den Mitgliedern der Theologen-Verfammlnnq sich bis jetzt nicht mehr als 2 Unterzeichner des Protestes der 116 befinden, und hoffentlich sich nicht viel mehr befinden werden. Nicht minder rrfreutich war cs uns, zu bemerken, daß von größer». Gemeinden