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Der treue Zionswächter · 1853-09-02 · 18 (2.9.1853) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
18 (2.9.1853)
Date
1853-09-02
Page
– (sequence 2)
Language
German
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70 'trauen könnten; Hätten wir dann Äiht selbst Len Schuldbrief zerrissen, den uns unsere Menschennatur an die Menschheit mitschwöre ich euch, theure Glaubensgenossen, in dieser Abschiedsstunde, .^wie MSgter lßtzeAindA Hefchwort, tnsse^den Frieden nicht weichen aus dieser eurer Gemeinde, er ist bis jetzt euer -aß ihr Alle, Alle, ohne Unterschied meinem Herzen werth und Ibeuer sein werdet, ich stehle zu Gott 'oft' in stiller, heiliger Stunde, daß er mir den Verstand Änd die Einsicht verleihen Herzens, daß es so geworden, jetzt danke ich mch. theütt Brüder 'und'Schwestern,, daß ihr mir dies gewahrt habt. ''Abel saget selbst, ob es uns gelungen wäre, wenn wir nicht ein Jeglicher für euer Herz finden, immer aufs Nene mit der Segensquellc der Religion, welche die Liebe ist, iure Seelen erquickend und mit solchen Gnadcnspenden ausgerüstet, werdet ihr in's Leben mi- Fricdens segnen, mit der Fülle der Liebs beglücken. Dck kann fehlen, da muß es gelingen, daß auch ihr einstens, wenn ^dre irdische Wallfahrt ihr Ende erreicht hat, und ihr den Höhcugang lichterer Welten antretct, daß ihr auch dann 'die Pforten geöffnet findet, die in Vas Land des ewige« Friedens führen, za Gott, dem Vater der Liebe und des Friedens, in Ewigkeit, Amen! Meine Freunde, ich bin zu Ende, den Segen wollte ich euch daß er Wirklichkeit. erlange in euch, an euch. Und zu diesem Wunsche erhebe ich jetzt meine Seele im Gebet zu Gott, und auch ihr Geliebten, richtet den Blick fromm ziun Herrn empor, und vereinigt eure Andacht mit der meinige». .Allgütiger Vater! was ich geredet iu dieser Stunde zu deinen Kindern, o, das laß anszum Grunde. Mögest dir sie segnen üwd behüten in ihren Kindern, laß diese Blüthen.gur Fracht sich entwickeln, zur erquickenden, seelenstärkcnden Frucht, dir,zum Wohlgefallen,. den Eltern zur Hellen Freuds Der Jüngling^std Äw Jüstgfran sprosse zu deinem Ruhme empor und erhalte sich den Schmuck ihrer Jugend im schaffen und wirken für des Hirtrsts' Bestän-^'faß-tzqegnek'fei« in ihrem Händewerk; möge der Quell der Nahrung reichlich fließen und ach! wo er versieget ist, da öffne du ihn wieder, immer mehr geschaffen und: geübt werden. Q, darmn flehe ich dich, mein Gott! Und Vater, in Ewigkeit Amen! Und so verabschiede ich mich von Dir, theure Gemeinde, was noch eben dunkel und verhüllt in meincin Busen schlief. O, mochtest du deine Weihe breiten über Alle, die m dir zu Gott sich finden wollen, deine Stärkung und Tröstung Allen

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