Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 18 (17.8.1852)
- Date
- 1852-08-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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70 Orthodoxe- ZadeMhum rm- Gegenwart. Z. S. (Beschluß) Eouimiltenie», nämlich dcujcnigcn, dcueu sie ihre Anstellung verdanken, nicht so sehr dazu gedrängt worden wären. Die dcftrnclivc Melbode konnte aber von den lRabbifür llllänner ans dem Loire, aber nicht für Rabbiner, und das wn so weniger, da die fortgeschrittene Wissenschaft auf die Philosophie des litten Zahrhundcrts so vornehm herabsicbr und znlgeich, daß nicht in gewaltsamem, rücksichtslosem Nb schneiden aller aus der Vergangenheit uns gewordenen Ueberliescrungen das Heil liege, sondern in dem Bestreben, das, was sich geschichtlich gebildet, geschichtlich forizubilden und dies ist die Geschichte m ihrem erhaltenden Streben. Aber noch eine andere Seite bittet sich uns dar, Md als solche ist M vorzüglich kritisch. Nicht Alles, was die Vorzeit uns überliefert, bat sie auch wieder von grauer Urzeit erhalten , sondern erst in späterer Zeit hat mancher Ilmstand diese Reise dem allenBauinc angesetzt, und da glaubt der gewöhnliche Blödsinn, sv sei iiSUtbetzM gewesen. Mißverstand und Verkehrtheit haben eine Richtung ausgeprägt, die das achte Bild ganz unkenntlich machen. 'Nun aber mit keckem Finger, aber die Wahrheit behauptet lhr Recht, und die Einsichtigen werden nach und nach sich unter die Fahne jener Kritik sammeln, sondernd und sichtend". Dies ist die Geschichte der Reformbestrebungen im Jndenthume seit ihrer Entstehung bis auf unsere Zeit. Wir haben die Naftonilcmcnts der Reformatoren etwas weitläufig angeführt, weil wir dadurch in den Stand gesetzt werden, den Sinn, den Min Wort über die israel. Lehre der dteuzeit einigermaßen über die düstere Erscheinung der hemmenden Rückschritte der Neuzeit beruhigen. Doch nur einigermaßen kann ihn und darf ihn das beruhigen. Nicht ganz; eben so wenig wie es ligion gar mancher frische, sasigcschwcllre, lebensstrotzcudc Zweig herabgensseu und mit Füßen getreten wird. Die Religion isr göttlich, ihr kann zwar die Zeit, trotz ihrer allverwehendcn, allzerstörenden Kraft nichts anhabcn; aber ihre All dies nicht erkennenden Bekenner — sehen zu müssen, wie der Zahn der Zeit, sich ststl'kißend, ihr Heiligstes, ihren Glauben zerfleischt, das ist's, was das Herz des Rechtgläubigen mir Wchmnth erfüllt; und kann er sich einerseits anch beruhigen, wie wir gesehen hagültigkcit in religiösen Dingen, wo schreibt sie sich her? Was hat das Herz des Israeliten dem Tand der Welt so zugänglich gemacht? Wie ist das fromme Feuer auf dem Heerde