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Der treue Zionswächter · 1851-10-10 · 8 (10.10.1851) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
7 (1851)
Issue
8 (10.10.1851)
Date
1851-10-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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. CajqS.NorbauuS Ng.kku-^^W Proküüsul, vermeldet. dem Sma^WesuLMmH sein Wille sei,' daß^die'Juden, sie möchten ^.aufhalten. Mn, sie wollten, «ach ihren/.väterlichen Gebrach znsammencknmtnen,,.Geld zusruuumlegen, und «ach Jerusalem schickenssöngteu. Er hat mcht gewollt,: daß - sie chinder^ .dics^ zu,thun.., Ich habe Euch also, dieses, geschrlÄen, damit Ihr misset,; daß, der; .Kaiser habcN will,.daß dieses geschehe. 7) . . . , 7 .. 7. . .. (Fortsetzuug . folgt.) - Eben diesen Briefs findet man. bei JosephuS.. (Archeologie B 25, 6. d. ' ' " Zeitungsnachricljten. Pr e u H e n. Kreslau. Wie weit der Zerstörungsgeist dds hiesigen Reformators'geht/ mögen Ihnen folgende Frille zeigen, die nichts wemger alszu beseitigen die Absicht hatten, Zn der mittels Einsenbahn nur drei Stunden von hier gelegenes Stadt Oppeln lebte eine Frau, die durch gerichtliches Erkcnntniß vom MänNe geschieden, ein von G: iü deutscher' Sprache abgeiaHteS — ich weiß nichtwie ich's schnell nennen' dmersetzen sollte, an tvelchcm aber kein ^0 0-7, -ro war. Dieses Schrifkstück sollte der Frau im Falle der Wiedcrveretzelichung als Zeugniß' der stattgchabten jüdisch-rituellen Scheivctabsolgtcn vä. indem ihm HerrTiltni dies officicl bekundete, di, Trauungszeremouie. durch seine AssiftenS vollzog. Der zweitr Fall war ei« ähnlicher, und ereignete sich am hitsigen Orte selbst, nur daß G- -die.Vvrficht -branchte,?drci scnep GefiflaungsgcnosseN' die Rabbiner.zu Oldenburg. Eise-., najh; wenn ich' nicht 'irre'auch"Einhorn' die Erklämng -MgeteU'-zü lasst«- daß ein solcher^, rvie er ilm als »zeitgemäß^ v essaß kö.die Wiederverehelichung .vollkommen gestatte. Aber Shabe»- daß der "jedesmalige Bräutigam derWiedcrzuvermchlmdell. trotzder dreiköpfigen Autorität niÄtS nach - der -ZitgenzäHheit-' fraget, und sich lieber an die>Ge.setzeSgc-. mißheit« hält, wodurch sich die arme Frau einen irvo bei Heirn Tiktin verabfolgen lassen mußte, ebe sie zur Wiedervereheichung sschreiten konnte. -. Diek beide« Me wersM jndeS sird sehr grelles Licht auf unsere reliLMu ZuMh?. i dM .wenu Wter ^ulfltdennur Einer 7auf, einen Mche«. -zeitgeyläßen-, zur- Äiederverheirathung ginge, dann würde eine uqqhsehliche.iHette vpy vnwp, die zu den gröbste» gehören, die traurige Folge davon sein. Königreich Hannover. Aus Vstfriesland) ' RÄ sttren-cherden Sie Nachrichten, religiöse oder kommunale Verhältnisse betreffend. auS der hiesigen Provinz «halten. Viele möchten behaupten^ daß eS! gerade kein Nachtheil ist. wenn m.q« kein großes, öffentUcheS' AuMcn, «regt. sondern still, ruhig.und geräuschlos wirkt. Wir billigen nicht ganz diese Maxime, den« »po .Alles zu sta» bil ,uud staguirend gefimden wird, da herrscht auch, oft Gleich« giltigkcit und todteS Wesen, und ist auch; keine Spur von i größeren und in daS Leben eingreifenden Einrichtungen de« merkbar. . Mit wenigen und unter der Menge sich .verlierenden - AnSnahNleu herrscht das, orthodoxe Judenthuur uzit seinen 'Mängeln und erfreuliche» Erscheinungen hier vor. Der GotteSdienst^ wird, wie eS dem wahren Israeliten .geziemt, fleißig aber.zu laut gehandhabt; Werke der Wohlrhätigkeit recht wacker geübt; daS häuslich religiöse Leben richtet sich tm Ast» gemeinen nach den Vorschriften peS in»'u. und die Schulen, welche diesen religiösen Geist, tragen, fördern, beleben und entwickeln, befinden sich in gutem Zustande. —. Unser Land, rabbinat in Emden ist. wie Sie bereits wissen werden, durch den Herrn.Landrabbiner Pr. H> Hamburger auS Böhmisch. durchgängig bei uns ihre Aittveiidung ssnden.müssen. GroHherzogthnm Bader». alicrwartt kund.'- -Insbesondere-'überhäutte' ihn -die n*i»7 r*vo, welcher derselbe während seines Aufenthaltes dahier religiöse Vorträge hielt,, mit Beweise ihrer Hochachtung-^ Sie veranstaltete nämlich bei seinem Abschiede ihm zu Ehren rin Fest-

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