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Der treue Zionswächter · 1850-06-15 · 24 (15.6.1850) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
24 (15.6.1850)
Date
1850-06-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Wie sie>pochen M und leif und mild, Durch welche du-i» Äesm Sarg gehüllt 2 . Dringt hinunter in.^ix. schpMzen Mauern Der Verzweiflu^ 'VehtNd', ^kMrnd Sein, ^. D.iefts^eyr'Le.tod^s.kalte S.chaueru . . / , In tzer schwersien, schwersten Seelenpem? 1 /.) Wohl: dem Geist an dieser heil'gcn Statte, -; Der hier über deine Hülle^wacht, .. - Dieser^hört es rvenu.ich zu ihm bete, Zn der, heilig stillen Mondesnacht,, Und er weiß von meinen tiefen, 'Schmerzen, Und er kennk deN tiefen Trauerläuk, Denn fö nah war er dem Frenndrsherzew Wardie cngvermählte Seelenbräüt. (Schluß folgt.) M L so ell e. Der Zauberer. Da begann ein Schreiber auf seinem Posten bereit. — gewahrend des Jünglings Manier und Zierlichkeit: — Sprich, woher du bist, wohin du ziehst, — dessen Anmuch jedes Herz erschließt? Der Jüngling erwiederte: Ich komm' ans Zion, — ehrfürchtend den Herrn auf Himmels Thron. — nach Egypten zu lernen der Schwarzkunst Vor- und Nachrheiie, — den Kauz und die Nachreule. --- Doch der Schreiber lachte^ wegen der Antwort, und brachte seine Kollegen auf ihrem Standort, — sprechend: Kennt ihr eine Stadt, die Jerusalem heißt, und einen Mann, der gen Egypren nach Weisheit reißt?- Und sie sprachen: Zu dieser Stunde -- hören wir zuerst so seltsame Kunde. — Darauf er : Dieser Mann kommt an aus fernem Land, — Jerusalem genannt, — und ist in Zion bekannt. — Da staunten die Schreiber ob dieses Umstands, — noch mehr über des Jünglings GlaNz und Eleganz ---- und sprachen: Hast du in der Kunst der Schrift dich verlieft und erprüft? Und er: Ich kenne davon manches Feine — und Ungemeine. —^ Darauf schrieb er ohne Weilen, - undrecitirrefolgtnde Zeilen: ^,Detn Flüchtling gönnst Stand,' —- der Einsamkeit nur fand — und maß mit hohler Hand — Das Birnrnaß drr Peinl Ihm H>atd eiN Zelt geschenkt; — Da ward ihm Flucht verhängt: — Nun steht er da gekrankt, -7-^DaS Unglück fachet sein! Da stautiÄ die SchMbek über seinen Verstand, — und bewanderten seinen. Versband^ und der Schreiber Vorsteher — Und Aufseher — brachte ihn iv /ekn. HauL, . richt^ ^n einey ,7-^,, MH w-^f^Hoss : ünd.Mst;' H -^7 setzten M UW, HM^MDWKndMöhkert ^e^^Mstaufftinex Ueu» -^M^chpieL ihnen x noch z^M'AetzeN^ ^z-itude 'ÄagetzH«, Wen r Die Ihr hrS ^roßey^-MaH«tHarre, 77^! des WeiyS, den Gon hax aüfgespan — Me pie^ die an ihtsWür ben, -7 Seht hier ein wohl bereitet Mahl Des edlen Wirchs, mrd äüfbeWhtt- Den Wein in seines Trauben! 777? Da sprachen dieLeute/hewundernd der Schristzüge Richtung ^'-- und das Gefüge seiner Dichtung: — Solcher Vorzüge Äesttz 7empfiehlt zur Genüge-. vor des König- Sitz^ -- Und man berichtet« dem Herrscher im Palast: —- Lenke deine Schritte hieher in Hast, daß du einen kundigen bündigen Schreiber kennst, — der pom himmlischen Lichte glanzt. — ES ist ein Mann, der heut zu uns gekommen 7- und Platz in unfern Mauern genommen. — Und der König befahl, ihn zu hvlen, -— und der Jüngling kam mit flüchtigen Sohlen, vor dem König sich verbeugte, —; der sein. S^epzer gegen ihn neigt«, und die Schreiber rechts und links, überboren sich in Lob des Jünglings — vor den NätheN und Wachens — indem sie aramäisch sprachen: Dieses ManneS besonderer Verstand -- hält den schwersten FrägeridesKönigg Stand. —- Er verdient eine Stelle uNter deS Königs Dienern. — durch die Weisheit und Klugheit ^eineS Jnnern —; und deu göttlichen Geist dtt"stch'' /hm "erweis. Der König nach kurzem Bedenken-bedacht sie mit Geschenken; — doch' zehnfach dies Ällesüderbötwas ed dem JünMng dor, mix der HrDM — und dem Antrages ob er sich Motle becsüeMen, 7am Höf ein Amt zu übernahmen — an der Spitze' det Schrrftgdlehrten) ^' slN'Sitze' drEunstge und GünMerhrtE — A b bl l d ü n g d e s Königs','^ fr in er Weif en. Die Dit mit dem J'üWliÄHMch''- DoÄ der M Ä HMsindKöni^l — Hiev zü verbleiben k^e^'^i^ wenig f Äilchr^wb ich mein VaterlaNd^W AuszeichNNu^ Vegrhtteiz, — "sondern aüs Heletzrungs» rrirb -- Und WissenSvekMehrungslieb*. — Auch Marnen die Erfahrnen und Bedachten: — Näch hohen Posten

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