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Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-04-18 · 10 (18.4.1924) · page 11

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
10 (18.4.1924)
Date
1924-04-18
Page
– (sequence 11)
Language
German
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t 4. Jahrgang Nummer 10 3. Beilage 18. April l«4 DER JÜNGLING Eine Geschichte aus der ägyptischen Knechtschaft Von Maria Rente Daumas I. Im gelben Sande, nicht weit vom Ufer des Nahal, dort, von wo man in der Ferne die roten Granitielsen sehen kann, lag ausgestreckt in müßiger Ruhe ein ebräischer Jüngling und schaute mit, träumenden Augen in die unermeßliche Weite, die sich vor ihm dehnte. Den leicht gebogenen Arm hatte er aufgestützt und den Kopf in die Hand gelegt, so verharrte er nachdenklich, — nichts störte ihn hier in dieser Einsamkeit, in der man nur von ferne das Treiben der Stadt vernahm und die Geräusche, die das Bauen eines Tempels verursachte, an def eine Anzahl Ebräer arbeitete. Der Jüngling hob den Kopf, den Kopf eines Menschen, den keiner je vergaß, der ihn einmal geschaut-über der mächtigen, breiten Stirn ringelte sich krauses, schwarzes Haar, die großen Augen waren von einem starken Feuer durchglüht und schauten doch noch träumend jung, fast sanft unter starken Brauen hervor, der schöne hochgeschwungene Mund mit dem etwas vorgeschobenen Kinn verriet Stärke und Willen und die leicht gebogene Nase Kühnheit und Mut. Zu diesem mächtigen Haupt paßte die ganze kraftvolle und sehnige Gestalt des Jünglings, der kaum achtzehn Jahre zählen mochte. Jetzt wandte er den Kopf und schaute nach jenem Tempelbau, an dem seine Volksgenossen beschäftigt waren; warum blieb er allein von jener harten Fron verschont, wie auch sein Vater, seine Mutter und seine Schwester, von jener Fron, unter der sein Volk hier in der Fremde seufzte?- Warum durfte er seine Tage müßig verträumen, während jene vom frühen Morgen bis zum späten Abend unter der Aufsicht von Pharaos Knechten sich plagten und abarbeiteten? Warum?-Warum auch hatte er keinen Namen wie alle anderen seines Volkes, ja wie auch die Aegypter? „Sohn“, sagten der Vater und die Mutter, — „Bruder“, rief ihn die Schwester, aber keiner nannte seinen Namen, — welches Geheimnis umgab sein Leben? Nie hatte er mit jemandem über seine Gedanken und Betrachtungen gesprochen, — die Ehrfurcht vor den Eltern verbot ihm das, aber einmal hatte er die Schwester gefragt, „warum ist es bei uns ganz anders, als bei allen nderen Ebräern?“ — Da hatte ihm Miriam rasch die land auf den Mund gelegt und scheu geflüstert: „Schweig', Bruder, wenn die Zeit gekommen ist, wirst du's erfahren, frage nicht.“-Da hatte er nicht mehr gefragt, er uattc versucht, sich selbst allerlei zusammenzureimen, )hnc doch ein klares Bild zu erhalten von den Verhältnissen, die ihn umgaben. Leichte Schritte trippelten im Sande — er wandte - as Haupt — da kam Naemi, die* kleine schlanke Naemi, — inen Krug auf der Schulter, um vom nahen Flusse Wasser u holen,-er sprang auf und ging auf sie zu, — über hr dunkles, schmales Gesichtchen lief ein Leuchten, als ic ihn sah, — rasch setzte sie den Krug zur Erde-. Du?“ sagte sic und strich mit beiden Händen über seine Brust, „du bist hier“?- Er legte beide Hände um ihren Kopf und küßte sie;unz sacht auf die Stirn.-— „Wo kommst du her, Naemi?“ fragte er, in seiner otjmme lag eine keusche Liebkosung.- Sic sah sich um, „ich arbeite da am Bau," sagte sie, und wurde geschickt, Wasser zu holen.“ — — Er ließ einen zärtlichen Blick über die Gestalt der Kaum Fünfzehnjährigen gleiten-„wie gut, daß ich hierher kam, und wir so einander trafen“.- „Ja, wie gut,“ wiederholte sie leise und legte die hinger auf seine Schultern, sie mußte die Arme ausstrecken, um so weit anihm emporzureichen — — „ich habe den ganzen Morgen an dich gedacht.“ Er streichelte mit sanftem Finger über ihre braune Wange, „komm — ich schöpfe dir das Wasser und trage cs ein Stück weit." Er schwang den Krug auf die Schulter und umschlang ie mit dem anderen Arm, so schritten sie dem Flusse zu. „Ich bin traurig“ — sagte das Mädchen leise, indem es sich an ihn schmiegte — „und meine Mutter weint seit;:wei Tagen unaufhörlich." — Er blieb stehen. — „Warum? Wer hat euch Unrecht getan?"- „Rahel, meine Schwester ist seit zwei Tagen fort," klagte die Kleine, „ein Aegypter hat sie in sein Haus ge-; ommen und gibt sie nicht wieder heraus, trotz allen i 'lchens meiner Mutter.“- „Soll man so etwas dulden?" sagte er mit finsterem Blick und ein Grollen lag in seiner Stimme, „müssen wir c’as erdulden?“ Sie zuckte die schmalen Schultern. — „Wir können nichts tun," sagte sie ergeben, „er ist Aegypter und hat jedes Recht über uns."- Er ließ sie plötzlich los und schüttelte den mächtigen Kopf — „warum wagt es keiner von euch, sich gegen solche Willkür zu wehren?“ „Die Geißel der Fronvögte würde den, der sich wehren wollte, schnell zu Tode bringen, — nein — nein — wir müssen es ertragen.“ Wieder ließ er den Blick über sie gleiten, wie jung sie war, wie bald würde auch sie durch die harte Arbeit, zu der sic gezwungen wurde, alt und welk aussehen, gleich den. andern ebräischcn Weibern. Ein inniges Mitleid mit 'hr überkam ihn, er zog sic wieder an sich. „Wenn ich .drehten müßte, daß irgendeiner ^dieser Aegypter sich an dich wagte“ —: —. Sie lächelte sanft und ergeben. „Wenn es der Wille des Gottes unserer Väter wäre, was könnten wir tun?*' „Nein, nein," rief er laut und ungestüm, „ich könnte es nicht ertragen." Sie blickte ihn groß und voll an, ein Lächeln des Glücks über seine Worte verklärte ihr Kindergesicht, aber sie sagte: „Auch du könntest dich nicht widersetzen, —- du, — der du das Werkzeug des Gottes unsrer Väter bist." „Ich? Wer sagt dir das, Naemi?" fragte er erstaunt. „Die Mutter sagt es," flüsterte sie geheimnisvoll und mit scheuen Augen, — „deiner würde der Herr sich einst bedienen zur Rettung seines Volkes, denn du seist einst wunderbar vom sichern Tode errettet worden." — „Sprich, Naemi, weißt du mehr von mir? Ich fühle ein Geheimnis um mich, niemand will es mir erklären"- Die Kleine schüttelte langsam den Kopf. „Mehr weiß ich auch nicht, aber die Mutter weiß vieles, was andere Menschen nicht wissen, oft spricht sie Dinge, die sein werden in späterer Zeit, wie die Propheten." „Hat sie dir sonst nichts gesagt?" „Nein, nur ehren soll man deine Eltern, die den Sohn gezeugt haben, der einst der Retter des Volkes Israel sein wird.'-- Sie waren inzwischen zum Nahal hinabgeschritten, die Augen des Jünglings hatten wieder den träumerischen Glanz angenommen, — fast schien* es, er habe seine Begleiterin vergessen, die still und bescheiden, ohne ihn in seinen Gedanken zu stören, neben ihm herging. Als sie am Flusse anlangten, war es, als erwache er aus einem Traum. „Du bist so still, Naemi,“ sagte er verwirrt, „warum sprichst du nicht?" „Du warst so tief in Gedanken, — deine Gedanken sind wohl größer und reichen höher hinauf, als wir andern Menschen es zu fassen vermögen." Sie war niedergekniet und langte nach dem Kruge, um Wasser zu schöpfen, er schob ihre Hand leicht zurück — „laß, Naemi, ich tue das für dich." — Als sic den Krug vollgeschöpft hatten, gingen sie langsam Seite an Seite wieder zurück- „Ich werde Miriam fragen," sagte er da aus seinen Gedanken heraus,, mehr zu sich selbst als zu dem Mädchen. „Ich bin alt genug, daß man mir endlich die Wahrheit sagt, und wenn keiner zu Hause reden will, komme ich zu deiner Mutter, Naemi."- „Ja, komm'," sagte sie, „unsere Hütte wird geschmückt sein, wenn ein Auserwählter des Herrn kommt."- Inzwischen waren sie bis in die Nähe des Tempels ge*, langt, und das Mädchen blieb stehen, „gehe nicht weiter mit mir," sagte es und blickte zu ihm auf, „der Fronknecht könnte dich sehen und glauben, ich hätte mich auf meinem Wege aufgehalten." Er setzte den Krug auf ihre Schulter, ganz behutsam, „ist er dir nicht zu schwer, Naemi?" Sie lächelte — „danach fragt man uns ebräische Mädchen nicht,-wann kommst du zu uns?" Ein zärtlich bittender Blick lag in den scheuen Kinderaugen. Er sah sie an-„heute Abend, wenn es dunkelt — ich wollte, deine Mutter hätte Recht, ich könnte mein Volk aus dieser elenden Knechtschaft erlösen, und wäre es nur um deinetwillen, Naemi," — er beugte sich tief zu ihr herab und küßte sie wieder auf die Stirn — sie schloß die Augen und ließ die zarte Liebkosung über sich ergehen, wie einen warmen Strom- „Ich werde auf dich warten" — sagte sie leise, und dann ging sie ihres Weges, aufrecht und grade, schlank wie ein Schmalreh, mit ihrer schweren Last auf der Schulter, ohne sich noch einmal zu wenden. Eine Weile noch blickte er ihr in tiefes Sinnen verloren nach,-dann wendete er sich langsam um und ging der Hütte seines Vaters zu.-Sein Vater aber war Amram, der Ebräer. II. Da, wo die Ebräer zusammengedrängt in ihren elenden Hütten hausten, geknechtet, gepfercht wie die Tiere, saß um diese Zeit Miriam, des Amram und der Jochebet Tochter und nähte an einem Gewände für den Bruder. Reich geschwungene Arabesken und Verzierungen hatte sie mit kunstfertiger Hand in den Saum des Rockes und in die weiten Aermel gestickt. Sie war ein großes kräftiges Mädchen, nicht mehr jung, schon halb verblüht, aber in der Reinheit der Züge an den bedeutend jüngeren Bruder erinnernd. Ihre Mutter trat aus der Hütte heraus. Ihre hohe, leicht gebeugte Gestalt und das hagere, von Sorgen und Arbeit gezeichnete Antlitz sprachen von einstiger Schönheit, ja von der Schönheit und Rasse eines ganzen Geschlechts. Ein dichtes, dunkles Tuch verbarg das schon ergraute Haar. „Was tust du, Miriam?", fragte sie, und trat näher zu der Tochter heran. Die schob das Gewand mit beiden Armen hoch, damit die Mutter es besser sehen könnte.- „Ich nähe das Festgewand für den Bruder, darin er vor Salamba stehen soll, Mutter Jochebet, damit ihre Augen mit Wohlgefallen auf ihm ruhen mögen und sie sich seiner erbarmt und ihn liebt." Der Mund der Frau verzog sich zu einem bittem Lächeln.- „Was redest du da, Miriam," sagte sie, und strich mit den magern, verarbeiteten Händen über das fast fertige Gewand. — „Salamba und Erbarmen! Wie magst du zwei Worte zugleich im Munde führen, so verschieden wie der lichte Tag und die finstere Nacht des Todes, so ungleich der Mann dem Weibe, so weltenweit einander unähnlich wie ein Aegypter dem Ebräer ist." Miriam ließ einen Augenblick die Hände im Schoße ruhen und blickte die Mutter halb mitleidig, halb verweisend an.-„Du bist ungerecht, Mutter Jochebet," sagte sie dann, „warum redest du so harte Worte von Salamba? Uns hat sie einmal doch schon Gutes angetan, damals, als alle junge Knäblein der Ebräer sterben müßten, da rettete sie dir, Mutter, deinen Sohn und mir den Bruder, darum liebe ich sie, Mutter Jochebet, was das Volk auch von ihr sagen mag." Jochebet machte eine heftig abwehrende Bewegung mit der Hand. „Die Augenblickslust eines jungen Weibes an einem nackten kleinen Knäblein wars, die sie das Kind vom Tode rejtten ließ," sagte sie böse, — aber Miriam schüttelte lebhaft den Kopf mit den breiten, braunen Zöpfen. „Nein, nein, Mutter Jochebet, hättest du damals sie gesehen, du würdest heute sanfter von ihr reden." Die beiden Frauen hatten, in ihre Unterhaltung vertieft, nicht bemerkt, daß der Jüngling neben der Hütte aufgetaucht war. Er hatte sich gerade zu ihnen gesellen wollen, als er ein paar Worte der Mutter auffing, —"das ließ ihn aufhorchen, — — langsam zog er sich wieder zurück und lehnte sich, halb verdeckt von einem dichten Vorhang, an den Eingang der Tür und lauschte aufmerksam, was zwischen Mutter und Schwester gesprochen wurde, ihm ahnte) hier würde ihm Klarheit werden über das Geheimnis, das ihn umgab, jene Klarheit, die er so sehr ersehnte. . Miriam aber fuhr fort, in einer lebhaften Erinnerung redend, „da der König alle seinem Volke geboten hatte, daß alle Söhne der Ebräer, die geboren werden, ins Wasser sollten geworfen werden und alle Töchter man solle leben lassen, da waren wir wohl in großer Not um den schönen starken Knaben, den du geboren hattest, Mutter Jochebet; du weintest damals Tag und Nacht, und ich selbst, ein halbes Kind noch, ich weinte mit dir, weil ich den schönen kleinen Bruder zärtlich liebte. — — Das Knäblein aber trank deine salzigen Tropfen zusammen mit der weißen Milch, die deine Brust ihm spendete. Doch Muttertränen sind süß, das Kind gedieh in wenig Tagen prächtig und schon wagten wir s nicht mehr im Hause zu halten, aus Furcht, des Königs Knechte möchten forschen und es finden, und dich und Vater Amram und uns alle zu Tode bringen, weil wir Pharaos Gebot getrotzt. Da erzähltest du uns eines Morgens einen seltsamen Traum, den du in der Nacht gehabt hattest,-Der Erzengel sei an dein Bett getreten, sagtest du, und habe das Kind, das du gerade säugtest, aus deinen Armen genommen und sei damit fortgegangen, und du selbst seist aufgestanden in großer Angst und seist dem Engel und dem Kinde nachgegangen, und bald habe sich alles Volk dir angeschlossen« alle Söhne und Töchter Israels seien den gleichen Weg mit dir gegangen, dem Engel und Kinde nach. Der Engel aber sei ans Wasser gegangen und dort mit dem Kindlein verschwunden, du selbst und alles Volk der Ebäer aber seien an des Wassers Ufer niedergesunken, und in allen war ein Gefühl von großer Freude, und du und alle wußten, daß der Herr nahe war, und daß das Kincflem gerettet sei." Jochebet hatte sich neben der Tochter niedergelassen und sinnend wie in Erinnerung an vergangene Zeiten den Kopf iit die Hand gestützt, nachdenklich sagte sie jetzt: „Ich erinnere mich wohl des Traumes, es war in jener Nacht, ehe mein Sohn errettet ward vom sichern Tode"- Miriam nickte lebhaft und fuhr dann eifrig' fort: „Am Morgen schienst du weniger traurig als sonst, Mutter Jochebet, du hieltest das Knäblein, als du's getränkt, einen Augenblick still an deinem Herzen und blicktest zärtlich ihm in das Gesicht. Dann hießest du mich ein Körbchen aus Weiden bringen, das verklebtest du mit Erdharz und Pech; dahinein legtest du ein paar weiche Windeln und das Knäblein darauf. „Gehe nun", sagtest du zu mir, „ans Wasser und stoß den Korb hinein." Ich zitterte vor Entsetzen und Schmerz, aber du streicheltest noch einmal das Köpfchen deines Sohnes, bevor du leicht den Deckel des Korbes schlossest, „geh," sagtest du hoffnungsvoll, „der Herr wird helfen."- Ich nahm zitternd das Körblein und drückt' es weinend fest an meine Brust; dann lief ich hin zum Wasser, wie du mich geheißen.-7 Wohl eine Stunde stand ich dort und wagt' es nicht, das Kindlein auszusetzen; überall am Rande sah ich Wassergetier, das flink und fraßbegierig hin und her huschte und mich aus großen Augen beutelüstern und böse anstarrte, als warte es nur auf das Opfer in meinen Armen. Da hob ich den Deckel des Körbchens hoch, mein Bruder lag nichts ahnend da und schlief, vom Trinken satt, als wie an deiner Brust. Leise schloß ich den Korb wieder, raffte allen Mut zusammen, kroch an den Rand des Wassers und ließ ihn hineingleiten, dann gab ich ihm einen sanften Stoß und die leise Wellenbewegung schaukelte das Kind, wie in Mutterarmen. — Ich aber konnte mich nicht trennen von der Stelle, ich mußte sehen, was mit dem Körblein geschehen würde. Ich lief zu einem nahen Gesträuch und verbarg mich darin, es war, als banne mich ein Gebot an diese Stelle, starr und fest hielt ich den Blick auf das schaukelnde Körblein gerichtet. Wie ein Schifflein trieb es dahin, einmal klammerte sich ein Molch daran, da begann es heftiger zu schaukeln; ich schrie auf vor Schreck und Angst, das Knäblein aber mochte erwacht sein, es schien sich zu bewegen, denn der erschreckte Molch verschwand; — nun aber begann das Kindlein zu schreien, — — kläglich, als ob es hungere. Die Jammertöne schnitten mir ins Herz. Ich sah mich um nach einem Weidenrohre, ich hatte nur den einen Wunsch, das Körblein wieder an des Ufers Rand zu ziehen und dir das Kind zum Tränken heimzubringen, Mutter Jochebet. Da plötzlich, als ich das Gesträuch verlassen will, da naht sich von der Stadt her ein Zug von schönen Weibern — — und ich erkannte, es war Salamba, die Tochter Pharaos, die hemiederging und baden wollte im Wasser. Und ihre Jungfrauen gingen mit ihr am Rande des Wassers. (Fortsetzung folgt.)

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