Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 3 (1923)
- Issue
- 31 (28.12.1923)
- Date
- 1923-12-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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WWMWWVWWWWffW WWWWW m fcen Wert der religiösen Form nachdrücklicher betonen, Dinge, die in unsrem Kreisen selbstverständlich sein müßten, die zn betonen aber doch nicht überflüssig ist. Einzelne Bemerkungen sind besonderfein, so z. B. die HerauSarbcilung dereligiösen Gehaltes der Stimmung vom August 19H, wie da in einem neuen Gemeinschaftsbewusttsein, dem tnan sich sreiivillig eiiroebnete, der Zwvug der Gruppen aufßehoden schien, der bis dahin das Lehen des Einzelnen mechanisierte »nd entseelte. — Wie erstamtt ist man, in einem Zitat aus Eberhard Arnold als eine Formel für den Sinn der neuen Religiosität genannt I» finden, „die Befreiung der Kraft Gottes im Menschen", ein Satz, den irgend ein Kabbalist öder Chrstid geicau so formuliert haben könnte. Mcht luit allenc wird der Jude sich einverstanden erklären könne«: ein Satz wie der, daß „wirklich' Religion nur gelegen ist an der Menschwerdung Gottes" wird aus jüdischer Religiosität heraus stet- Ablehnung finden. Aber das verschoindet gegenüber der Fülle des Zutcressanten, Anregenden und Auffallenden, und darum sei das Buch jedem, der für religiöse Probleme Interesse hat und der an dem Werden und Sichvandeln des religiösen Gefühls unserer Zeitgenossen teilnimmt, bestens empfohlen. Dr. Dienemann-Offerrbach a. M. Aus der Zugendbewegung. Verantwortlicher Schriftleiter Ernst Heinrich Selig sohn, Berlin-Grunewald. Wünsche der Zugend zur Girttksdienstreform. Vorbemerkung der Schriftleitung. Wir geben hier die beiden ersten Beiträge einer Umfrage ijuiit Abdruck, von der wir hoffen, daß sie Interesse in weitester' Kreisen der Jugend Hervorrufen und manchn Leser unserer Blätter dazu anregen wird, selbst seine Gedanken über dieses Thema kurz zu skizzieren. Wir sind uns bewußt, daß das schwierige Problem einer (Pottesdienstreform nickst in eirrem Aufsatz und auch nicht in einer Kommission gelöst werden wird. Aber wir glauben, daß alle auch noch so anspruchslosen Vor» schlage, unseren Gottesdienst'zu veredeln, den geistigen Boden für die kommende Neugestaltung des Gottesdienstes bereiten. So mögen jene Beitrüge von dem ernsthaften Ringen junger Menschen nach einem geläuterten, roahrhaftigen Gottesdienst zeugen! Weitere Beiträge sind an Ernst Heinrich Seligsohn, Berlin-Grunewald, Douglasstr. 30, zu schicken. Unsere jüdische Jugend sucht jetzt mehr denn je Momente stärksten Erlebens. Stunden, die eine Konzentration, ein In-sich-seldst-Versenken. ein Selbstprüfen und -erkennen bringen; sie kommt in das Gotteshaus mit einer suchenden Inbrunst, sie möchte in all dem Entsetzen, dem Grauenvollen dieser Tage etwas finden, was ihr Ruhe und Kraft gibt, um diese Zeit, die auch für die Jugend nur Arbeit und Hoffnungslosigkeit birgt, überhaupt ertragen zu können. Sie möchte gerade im Gotteshaus fühlen, daß das Judeittmn einen Weg aus all dem Wirrfal weist: der Einzelne soll da ganz stark empfinden, daß er nicht allein den Weg zur Menschlichkeit geht, daß er eine ganze große Gemeinschaft ist, die den Geist des Judentums unter die Völler tragen will. — In unserem Gottesdienst ist da nun noch so manches, was nicht warm werden läßt, da ist eine Schranke, die den einzelnen Beter nicht zum Priester werden, die den einzelnen mit seiner persönlichsten Not sich untätig und fremd fühlen läßt. Bei jahrelangem, ganz regelmäßigem Besuch des Gottesdienstes glaube ich erkannt zu haben, woher dieses Manko stammt. Sei es mir hier gestattet, einige Bttten um Abänderung zur Besprechung zu stellen. Wäre es nicht möglich, den Gesang aller Beter mehr zu pflegen, könnte nicht das Schema, das Waanachnu Kaur'im und ähnliche wichtige Stellen von allen gemeinsam gesungen, dem einzelnen das Gefühl der Lobpreisung aus eigenem Munde gegeben werden? Wäre es nicht gewaltig und ganz selbstverständlich, wenn in den großen Orgelsynagogen mit Chören bei diesen Stellen der geordnete Chor der Beter den Gemeindechor' einfach überflutete? Ist es nicht möglich, in jedem Gottesdienst 1—2 Psalmenstucke (etwa zu Beginn und zum Abschluß) in deutscher Sprache singen zu lassen, um uns ihre (Shönheit recht ver- - stündlich zu machen; haben Beethoven (Pf. 19), Haydn! (Ps. 19). Mendelssohn '(Ps. 121), Bach und Reger Ist die Unruhe während der Thoravorlesung, die gedämpfte Unterhaltung nicht der Beweis des Nichtverstehens? — Unter uns Jungen ist ja schon wieder ein ganz starker Wille zum Erlernen des Hebräischen vorhanden, und spätere Generationen werden vielleicht eine Rücksichtnahme auf die Unkenntnis im Hebräischen nicht mehr zu üben brauchen, in unserer Zeit ist es geboten: eine deutsche Thoravorlesung wird erst den weitesten Kreisen die Augen über Tiefe und Schönheit der hl. Bücher öffnen. Ist das rasende Herunterhaspeln des Thoraabschnittes. das Verlesen der Hastara. während man die Gesetzesrvlle unter Geklirr und Geräusch befleidet. nicht zum wenigsten recht würdelos? Sollten nicht gerade diese Teile des Gottesdienstes im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und des Verständnisses stehen? Ein Schritt soll es ja nur sein» der vom Wort der Propheten zur Predigt führt, beide soll der gleiche Geist durchwehen, stark und lebensvoll mögen die Predigten sein. — Mit welchem seelischen Hunger und welcher Müdigkeit kommt doch heute der Beter ins Gotteshaus, da soll Thoravorlesung, Haftara und Predigt ihn aufzurichten suchen. Eine Klippe bedeuten auch die deutschen Gebete für das Entheben der Thora, für die Totenfeier usw. Sie mögen noch so innig erfühlt, so wundervoll durchdacht sein, die Form, in die sie gekleidet sind, nützt sich unglaublich schnell ab. Wird ein deutsches "Gebet etwa 2 Monate hindurch gebetet (d. h. bei den Sabbathgebeten etwa 6 mal), so ist dem Hörer der Inhalt bekannt, der Satzbau geläufig unwillkürlich wird er nicht mehr den Inhalt des Gebetes '.nilerleben, ihn werden in steigendem Maße die Gleichheit der Worte bei den Wiederholungen ablenken und abstoßen, so daß. ihm zuletzt das erst so seelenvolle Gebet konstruiert, leer und inhaltsarm erscheinen wird. Das Gebetswort ist eben nur lebendig, solange es sich einmal aus dem tiefsten Herzen zu seinem Gotte emporringt, es stirbt gewissermaßen, es wird starr, tot, kalt, wenn es Wochen und Jahre hindurch im selben Wortlaut wiederholt wird. Der Beter mag trotz allem den starken Willen zur Aufmerksamkeit haben, der oben geschilderte Verlauf ist ein ganz natürlicher, dem vielleicht abzuhelfen wäre, wenn man an die Schaffung mehrerer deutschen Gebete für denselben Zweck ginge, die in einem gewissen Turnus einander ablösten; der Gedankeninhall müßte derselbe bleiben, die Form müßte sich ändern dürfen, dem Rabbiner müßte für die Schöpfung solcher Gebete weitester Spielraum gelassen werden. Es würden dann vielleicht kürzere, persönlicher gefärbte, innigere Gebete entstehen. Daß der Freitagabendgottesdienst gleichmäßig das ganze Jahr hindurch zu einer bestimmten Zeit beginne (etwa um 7 Uhr abends), einer Zeit, die es auch dem im Erwerbsleben Stehenden ermöglicht, den Gottesdienst (der unbedingt auch eine kurze Predigt enthalten muß) zu besuchen, ist eine so oft wiederholte Bitte, speziell der liberalen Jugend, daß hier nur noch einmal mit Nachdruck darauf hingewiesen sei, wie wenige Synagogengemeinden sich bisher dazu verstanden haben, die berechtigsten Bitten derjenigen zu berücksichtigen, die jetzt so schwer um ihre Eristenz zu kämvfen haben, die einen Gottesdienst zu anderer Zeit nicht besuchen können. Dies sind die Abänderungsvorschläge, di^ sich mir und dem ganzen Rahmen herausgehoben wird. Es hat doch eine weit liefere Bedeutung. als daß es nur dem Eedächtni»' unserer Toten gilt. er Und zu Zweit etwas anderes. Es handelt sich um . den Freitagadendgottesdienst. Ich möchte hier nicht von der Liturgie sprechen, sondern nur von der äußeren Form des Gottesdienstes. Nichts stört einen gemeinsamen Gottesdienst im Eotteshause mehr, wie eine geringe Beteiligung, und doch ist es gerade jetzt vielen nicht möglich, den frühen „Nachmittagsgottesdienst" aufzusuchen. Wir könnten uns aber einen schönen gefüllten Mittelraum voll von andächtigen Menschen schaffen, wenn wir unseren Frauen und Mädchen Gelegenheit geben würden, unten im Hauptschiff Platz zu nehmen. - Ich hoffe, Pu wirst mir wegen dieser äußerlichen Dinge als Menschen der Jugendbewegung keinen Vorwurf machen, aber ich bin nun einmal der Meinung, daß zum Gemeindegottesdienst auch eine Gemeinde nötig ist, zum Gottesdienst selbst braucht man doch das Gotteshaus allein nicht. Gotteslstlus ist uns doch auch Mittel, unsere Gemeinschaft zu bekennen und zu fördern. Verbands- R.Veremsrmchrichten Tätrgttttlsber^chk des Breslauer Ili. Der Breslauer Jli eröffnete seine diesjährige Wintertätigkeit am 15. Oktober mit einer außerordentlichen Generalversammlung und einem Vortrag von Herm Erich Bayer über: Liberalismus, eine Notwendigkeit. Infolge der ungünstigen Zeitverhältnisse sind wir gezwungen. größere Versammlungen nur einmal im Monat stattfinden zu lassen und die Hauptarbeit im kleinen Kreise in Kursen zu leisten. — Unsere Veranstaltungen sind daher jetzt tu den Räumen der Religionsschule am Anger. Am 22. Oktober begann der Kursus von Dr. Elk: Mesfianische Strömungen im Judetttum. Am 30. Oktober Diskussionsabend über das Heft der Tat. — Außerdem veranstalteten wir zwei Versammlungen, gemeinsam mit dem liberalen Hauptverein, in der Justizrat Heilberg eine kernige Ansprache hielt und Herr Bielschowskv über Gemeindeangelegenheiten referierte. — Am zweiten Abend behandelte Rabbiner Dr. Sänger das Thema: Die Entwicklung des Liberalismus in der Gemeinde Breslau. — Anfang Dezember ist ein zweiter Diskussionsabend über das Thema Religion und Wissenschaft. — Herr Rabbiner Dr. Vogelstein hat auch in diesem Winterhalbjahr wieder die Leitung eines hebräischen Kursus übernommen, in dem unsern Mitgliedem Gelegenheit geboten wird, sich die Kenntnis der Psalmen und anderer Gebete anzueignm. während Herr Rabbiner Dr. Davidsohn uns mit einigen ausgewählteit Stücken in den Pentateuch einführte. — Wie lebhaft bei einem Teil unserer Jugend der Wunsch ist, die Sprache ihrer Väter kennen zu lernen, zeigt die Begeisterung, mit der alle Teilnehmer in die hebe. Kttrse kommen und sich durch die nicht unerl-eblichm Schwierigeiner ganzen An^hl junger Menschen immer stärker auf-! keilen der hebr. Sprache und Grammatik durchkämpfen, drängten. In England und Amerika hat man einen Teil j-~ Wir danken den beiden Herren herzlich, daß sie auch dieses Wunschzettels schon vor langen Jahren in die Praxis! kür das. kommende Halbjahr sich zur Fortführung ihrer umgcsetzt, inwieweit das bei der Struktur unseres deutschen Kurse bereiterllürten. — Judentums, speziell unseres Liberalismus, möglich ist, ent- . Zu unserer Chanukkahfeier stellte uns ein Vereinszieht sich meiner Beurteilung. Lucie Jacobson. , Mitglied seine Räume zur Verfügung. — Der Abend, der _ 1 mit einer religiösen Feier eingeleitet wurde, verlief recht! stimmungsvoll und gemütlich. — > Da cs unser eifriges Bestreben ist, unsere Mitglieder! zu positiver Arbeit heranzustehen, so wurden die Referate Aus einem Brich " Von Amandus A l> r a h a in , Berlin. Du bittest mich (Ps. 100) und andere nicht herrliche Melodien zu diesem! Gottesdienstes von meinem herrlichen Inhalt geschaffen? Sind nicht gerade Beethovens und Mendelssohns Vertonungen der Allgemeinheit so vertraut, daß man sie ohne weiteres zum Gememdegesang wählen könnte? Sollte nicht auch einmal ein jüd. Komponist der Jetztzeit seine Psalmschöpfung im Gotteshaus seiner Glaubensgemeinschaft ertönen hören? Warum treffen wir die Psalmen des jüdischen Schrifttums in solch starkem Maße im christlichen Gottesdienst, während der jüdische Gottesdienst sich aus wenige Psalmen beschränkt und auch der nur winzige Abschnitte gibt? — Nun ein Wort zur Thoravorlesung HAus den Tagen, da Efra den Gottesdienst in Palästina* wiederherstellte, wird uns berichtet, daß das Volk das Hebräische der Gebetssprache nicht mehr verstand, daß man einen Dolmetsch bestellte, der dem lauschenden Volke die Worte ins Aramäische übertrug. — Auch heute versteht die Masse der Gotteshaus besuchet die Sprache der Bibel nur schlecht oder gar nicht, sollen die Kinder einer indifferenten Epoche ganz vom Worte der Thora ausgeschlossen sein? Jugendbewegung aus Plan entwerfen, der in großen Umrissen ben Neuaufbau ZU, eines freien und religiösen Gottesdienstes dar,teilen würde. Das will ich aber an dieser Stelle nicht tun., ich will nur Kurse über Geschichte und Literatur in Aussicht genommen Mitglieder einander trüberzubringen, r das zweite Wintersemester haben wir mehrere auf zwei Dinge in unserem Gottesdienst Hinweisen, deren Aenderung zur Erhöhung der religiösen Stimmung wesentlich beitragen würde. Zuerst das Kaddischgebet. Als eines unserer schönsten und gedankenreichsten Gebete hat der moderne Gottesdienst durch die feierliche deutsche Einleitung, die er ihn gegeben hat, seine Stellung herausgearbeitet und erhöht. Er hat aber vergessen, etwas für die übrigen Kaddifchgebete zu tun, die doch so oft in den Text unseres Gebetbuches eingcstreut sind, und in einer ganz erbärmlichen Art und Weise vom Publikum mitgesagt, ich will hier keinen härteren Busdruck gebrauchen, werden. Dadurch kann der Wert eines Gebetes aber nur verlieren. Ich glaube desbälb. daß wir den Wert dieses einzigartigen Gebetes steigern könnten, wenn es nur einmal gesprochen, aber aus und hoffen, daß unser Streben, in die liberale Jugend jüdisches Wissen hinemzutragen, von Erfolg gekrönt sein wird. Frieda Karger. GeheLmr-rt Dr. Einen Fuchs f. Rach Redaktionsschluß erhalten wir die traurige Nachricht von dem plötzlichen Ableben des Mitbegründers und langjährigen Vorsitzenden des Centralvercins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Herrn Geheimen Iustizrat Dr Eugen Fuchs. Wir werden die Persönlichkeit des Verstorbenen in der nächsten Nummer unserer Zeitung eingehend würdigen. Die Schristteitung der „Jüdisch-liberalen Zeitung". il »I fi Arbeitsgemeinschaft jüdisch-llberaler Jugend-Vereine §i in Deutschland L 3H Berlin. | SB 8, Mauerstr. 22 (Merkur 8725) £ Freitag, den 4. ^anuar 1924, abends 6',« Uhr:; Areiragabendfeier jj? irrj Lo^enhaus Kleiststraße 10. § Donnerstag, den 10. Januar 1924, abends 8'/« Uhr: f* Vortrag de» Herrn Rabbiner Dr. Leo Baeck über ji Gegenwartsfragen* fr in der Faranenstraüe 79-80.!• Ü — »! f« Der Beitrag für das erste Vierteljahr 1924 ist aus 0.50 f« £ Goldmark ikstgesetst worden. Wir bitten olle Mitglieder »J ff rnn umgehende Bezahlung bei den Veranstaltungen oder aus ss, L Postscheckkonto Berlin NW 7 Nr. 7889l, Hans Adam L .K'nnwort Jli-Berlin). A SiiAnjA, i'iC. 'ü'iC.i.. Teilhaber mit größerem Kapital zur Erweiteruug bestehenden, bestrenommierten Unternehmens der Metallbranche gesucht. Fachmann bevorzugt Angebote unter T. Ul. 100 an die Geschäftsstelle der Zeitung 2 tüchtige Verkäufer für erstes Haus.der Galanteriebranche gesucht. Nur Bewerber mit besten Zeugnissen kommen in Frage. Angebote unter I. 71. 312 an die Geschäftsstelle der Zeitung. Dame ersterjüdischer Besellfchaftals Hausdame für Witwer mit 2 erwachsenen Kindern gesucht. 2!ngebote unter 31. 202 an die Geschäftsstelle der Zeitung. uche für meine Tochter, 16 Jahre, Handelsschülerin, gute Pension mit Familienanschluß in guter jüdischer Familie in Stuttgart. Angebote unter 31. 201 an? die Geschäftsstelle der Zta. Liberaier Vereirr füc d-e Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde zu Verim e. V. Bezicksgruppe Weißensee. Versammlung Dienstag, den 15. Januar 1924. abends 8 Ahr. in der israelitischen Taubstummenanstalt, Parkstr. 22 Vortrag des Herrn Joseph Kaufsmann: Die Entstehung der Bibel. Freunds und Anhänger unserer Bewegung sind herzlich willkommen. Nach Inbetriebnahme de» Amtes "Merkur ist das Büro der Vereinigung nur nocki unter Merkur 8725 zu erreichen. li | Haarpflege | Haarfärben » Haararbeiten | Parfümerie | Damen-Salen I Wittchow. H Breslau. Höfchrnstraße 62, Ä an der Schillerstraße. Herausgeber: Vereinigung für das liberale Judentum e. B. Berlin W8. — Verantwortlicher Schriftleiter: i. V. E. Dickmann, Berlin W8. — Druck: R. Lantzsch, Berlin S14, Wallfir. 65,