Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, vierter Jahrgang 5618 (1857-1858) (1857-1858)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 262 (sequence 303)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2609281-2609288--3524-2610869- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
262 titeln. vom Schreiber dieses u. s. w. — Im »Jeschurun« von R. Hirsch (in Frankfurt) ist von historischem Interesse, die »Gallerte jüdischer dramatischer Dichter in Spanien« von Kaiserling, und im »israelitischen Volkslehrer« von Stein, »die jüdischenAerzte aus Frankfurts Vergangenheit« von Carmoly. — Das »Univers israelite« gab eingehende Literaturberichte von dem erudirten Kirchheim, und die »Archive« israelit.« dergleichen von Levisohn (in Worms), sowie interessante Aufsätze von Isidor Cahen und Gerson Levi. — Ein neues »Berliner Wochenblatt« hat auf locale jüdische Angelegenheit meist fich beschränkt. — Jüdische Jahrbücher und Lolkskalender, außer dem vom Herausgeber des gegenwärtigen, erschienen auch »och von Klein, Liebermann u. A.—Nächstdem brachten auch die »Zeitschriften der deutschen morgenländischen Gesellschaft,« Zarnke's »literarisches Centrälblatt,« Ewald's »biblisches Jahrbuch« 8. Bd., und andere Zeitblätter, Aufsätze und kritische Anzeigen über Erzeugnisse jüdischer Wissenschaft. Bald zu erwarten ist die zweite Auslage von Philippson's Bibelwerk, ein größeres Werk von Geiger, die Fortsetzung der Makamen des Tachkemoni von Kämpf, und hossentlich wohl auch in nicht gar zu ferner Zeit Frankls »hebräische Einleitung in die. Mischna,« in 3 Bänden. Werfen wir noch einen flüchtigen Blick aus die vorzüglicheren Werke nichtjüdischer Autoren, die über Bibelkunde und damit verwandte wissenschaftliche Fächer sich verbreiten, so begegnen wir Bunsen's »Gott in der Geschichte« und »Aegyptens Stelle in der Weltgeschichte,« 4. und 5. Buch, erstens theologisch und letzteres archäologisch, auch für die Bekenner des Judenthums von hohem Interesse. — Roskost (Professor der evangelischen Theologie in Wien) beschrieb »die hebräischen Alterthümer« in faßlichen Briefen, aus deren Schlußbetrachtungen man jedoch mit Bedauern ersieht.