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Ost und West · 1921-09-01 · Heft 9-10 (September-Oktober 1921) · p. Seite 281 - 282

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Journal
Ost und West
Volume
21 (1921)
Issue
Heft 9-10 (September-Oktober 1921)
Article
Maser
Date
1921-09-01
Page
Seite 281 - 282 (sequence 7)
Language
German
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281 Maser 282 hinterlassen hat, weiß Gott und jedermann, und eine andere Erbschaft habe ich nicht bekommen." „Das ist es nicht," sagte Simon; „das ist es nicht, daß du ein Dalphen (Vermögensloser) bist; mancher fängt an mit nichts; aber er wartet mit dem Losschlagen, bis er was hat. Als du warst ein kleiner Mann, da mußtest du haben drei große Markisen, und als du bekamst ein bißchen zwischen die Finger, da mußtest du geben Kredit von hier bis nach Ringkjöbing und von Skagen bis Neumünster, —• den Leuten übers ganze Land die Augen aufreißen, — püscht!" „Nu," antwortete der Bruder, „wenn es nach dem Willen des Himmels einem Manne schief geht, muß er sich was sagen lassen. Ich habe mein Bestes getan; aber vielleicht habe ich gefehlt. Oschamti, Bogadni . . . muß ich den ganzen Vers hersagen, Siman?" „Du mußt nicht den ganzen Vers hersagen. Wer bin ich? Ein Sünder vor Gott. Du sollst mir nur zugeben, daß du kein solider Kaufmann bist." „Das habe ich gesagt. Aber jetzt sage ich dir noch etwas, Simon. Ich hatte geglaubt, daß du ein guter Mensch wärst." „ Wenn man den letzten Heller weggibt, ist man ein guter Mensch." „Davon ist keine Rede. Du kannst geben oder das Geben lassen, — trotzdem, wer spricht von geben? Du kannst leihen oder das Leihen lassen. Aber du darfst deinem Bruder keine Vors würfe machen, wenn Gott ihn berührt hat." „Ich mache dir keine Vorwürfe! Ich sage weiter nichts, als was ich kann vor Gott verant* Worten: du bist kein solider Kaufmann. Und was rum sage ich das? Lim es dir vorzuwerfen? Gott behüte! Was kannst du dafür? So bist du mal. Aber wenn du selber kommst und sagst, ich soll dir helfen, dann sage ich: Mortche, ich kenne dich. Was auf der Sollseite steht, siehst du rosenfarben, und was auf der Habenseite steht, siehst du lilien* weiß. Das ist deine Natur; ich mache dir keine Vorwürfe. Ich Vorwürfe machen? — Aber soll 3ö^)treicfte Äranu)eit3 feinte, barunter bie Erreger ber joalSentjünbungen, ©rippe unb bergl. gelangen burd) 9Dtimb unb 9tocfyen in ben äförper. <3d?ufc t>or 3fttffe<fttt!0, fcefimbetä in be? Seit htt &vtäUun$cn, Meten bte altbewährten, fcon me^r als 10000 ^ir^fen in fcfyriftttdjett ©utac&ten al$ S&unb* unb 9?ad)enbeSinfijieng empfohlenen /uwzf Tabletten. (bequemet im ©ebraud) unb nachhaltiger in ber QBtrfung als ©urgelungen.) Slngeblidje „<£rfal*präparafeÄ tt>etfe man aurikf. <£rt>ättlidj in ollen Slpotijefen u. Progerien. (£ine illufrrierte 93rofd)üre „Hnftcfytbare Seinbe" fonne bag ärfcfltdje ^erfblatt „SSerhaltunggmafjregeln bei ©rippe" überfenben auf QBunfcfy foftenloS unb poftfrei 33auer & (Sie., Berlin SW48, ffriebridtftr« 231

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