Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 21 (1921)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli-August 1921)
- Article
- Maser
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 221 - 222 (sequence 7)
- Language
- German
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221 Maser 222 Simon vor Gott mit viel, viel mehr bei ihm in Schuld stand. Das waren also 1500 Taler, und außerdem hatte Simon im stillen hie und da einige Summen ge* geben, zusammen ein paar hundert Taler, die er kaum übers Herz brachte, dem Herrgott anzurechnen, weil diese Wohltätigkeit ihm selber Ver* gnügen bereitet hatte; aber er buchte sie doch. Alles in allem zirka 1700 Taler. Wenn man nun Geduld hat, eine Zahlenbe* rechnung aufzustellen, so sieht man, — Levis An* gäbe der Erbschaft zu 20000 Talern als richtig an* genommen, —. daß sein Jahreseinkommen von der Erbschaft, mit 4 % verzinst, 800 Taler betrug; er hatte also laut dieser Rechnung einen Vorschuß beim Herrgott von nicht weniger als 900 Talern. Würden auch die Zinsen von den 20 000 Talern unerhört hoch, mit 7 % berechnet, also mit 1400 Talern, so hatte er immer noch einen Vorschuß von 300 Talern. Und das einzige Unangenehme bei dieser günstigen Bilanz war, daß sie nur offiziell war, daß das Gewissen eine andere Rechnung aufstel* len konnte. Die Unruhe, zwei verschiedene Rechnungen mit sich herumzutragen, die gar nicht übereinstim* men wollten, blieb in Levis Gemüt haften und brachte ihn manchmal dazu, Dinge zu unternehmen die nicht zu verstehen waren. So kam er einmal auf eine Gemäldeauktion, nicht um etwas zu kaufen, sondern um unter Leuten zu sein und etwas plaudern zu können, weil er nun so häufig Langeweile hatte. 'Beratung, Sntwurftu /eitung. in cJfen fragen des Baiifacfis. (^raSrnciCer Z.%t. Gip^B' Kijfinff&i, Srfurt. icgereß runden: TKrteaem nHo(zi/yfei 'idininge-n, 6srfur& inBronze: Harburg, Zittau in Stein: Dresden, riarj^ur^ &ßrerfriedfcofsantag4 /jeipzig. isjuCtusBauten JCeipxig. KriegQrBeirnftä tten: z.~Z?t Stenda£tCoßurg,jQipzzff. CVtCCenum9auten, Sim-icßtungcn~->t (^efcfiäfhifiaus* undFctBri^peiibauten. Greift in vieCenArcfjitefaunvettSewerSen. ARCHir LEIPZIG WILHELM HALLER jKjaiferin Außußra Str 6f Wie ich meinen Zucker los wurde und wieder arbeitsfähig bin, teile ichaus Dankbarkeit unentgeltlich jedem Zuckerkranken mit Fr. Hessel I, Rheinooeilen F15 Um uns vor minderwertigen Erzeugnissen zu schützen, die in letzterZeit auch unter dem Namen „Menisken-* massenhaft in den Handel gekommen sind, verwenden wir diese Bezeichnung nicht mehr, sondern bitten, nur noch auf das in jedes Glas geätzte Markenzeichenzu achten. Deutsche Hausfrauen! Kauft nie wieder das englische Mondamin. Besser ist Di\ Getker's Güstin zur Bereitung von Suppen, Mehlspeisen und Puddings. Überall zu haben in Paketen zu 1/4t 1/2, Vi Pfund. tttilcbbrei für Kinder« 3utaten: 3/4 Ctfer 9ttitdv 3 (Sglöffel öoH fcon 2>r« Oetfer'3 tttoa* @ciS%. * •»»*", 1 e§»ffel »oU 3ucf er, Subereitung: SMe 90lild> läßt man mit Surfer unb etmaS 6alj fodjen, unferbeä rü^tt man ©uftin mit 6 (Sglöffel t>olt falten 2öaffer$ glatt, gibt e£ ttorftcfytig in fodjenbe 9Kild) unb lägt ben 93ret 5 Minuten unter öfterem Hmrityren focfyen. Udiiillc-rnilcb^Suppc. 2«aKfUs^ ©r. Ocffer*« «aniOinaudfec unb etn>a* r,©«frn"r 2 ßter, 1 ^aefc^en ^on 3uberettung: ©ie 93?ild) bringt man mit bem 93anUlin5ucfer unb etroa£ <5al$ &um i^ocfyen unb rü^rt unterbes ba3 ©uftin mit 3 (Sfjtöffet soll falten QÖßafferS glatt, SMefe 93ttfd)ung gibt man in bie focfyenbe 9flttd) unb lägt bie 6uppe einigemal auffod)en; bie (Sier 5erfd)lägt man mit etttmS focfyenber ^ilc^ unb gibt fie in bie fertige (Suppe.