Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 17 (1917)
- Issue
- Heft 11-12 (November-Dezember 1917)
- Article
- Mann und Frau [Illustration]
- Date
- 1917-11-01
- Page
- Seite 543 - 544 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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543 Henryk Glicenstein. 544 H. GLICENSTEIN Mann und Frau BLEISTIFTZEICHNUNG HENRYK GLICENSTEIN ALS ZEICHNER. Von S. S c h n e u r. Prof. Henryk Glicen? stein, der Bildhauer, ist den Lesern dieser Zeit? schrift*) aus den ver? schiedentlich hier über ihn erschienenen Arti? kein, die von den Repro? duktionen seiner besten Werke begleitet waren, wohl bekannt. Er sei diesmal in seiner Eigen? Schaft als Zeichner vor? geführt. Im allgemeinen er? blickt man im Bildhauer einen Zeichner nur, in? sofern seine Hantierung dieses erfordert. Ihn *) Jg. III, Heft 3, Jg. V, Heft 9, Jg. VII, Heft 3, Jg. IX, Heft 3. H. GLICENSTEIN In Gedanken Federzeichnung interessieren bloß jene Linien, die seine Schöp? fungen vom Urstoff* scheiden. Der Pias? tiker schneidet, wie mit einem Messer, seine Gedanken oder sein Mo? dell aus dem Weltchaos heraus. Dazu dient ihm zuerst der Kohlestift, so* dann sein Modellierholz und endlich der Meißel. Was nun der Bild? hauermit seinem scharfen Auge durchdringt, sei es ein schwerer Haufe grauen Tons, ein wildes Stück weißen Marmors, eine ziegelrote Terrakot? tamasse, der durchsieht tige, schneeweiße Alaba? ster, das warme, ein?