Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 13 (1913)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1913)
- Article
- Hagada [Rezension]
- Date
- 1913-05-01
- Page
- Seite 423 - 424 (sequence 1)
- Language
- German
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423 424 Literarische (Fortsetzung vo Hagada, Liturgie für die hiiuslichc Feier der Sederabende in deutscher Sprache neu bearbeitet von Rabbiner Dr. C. Scligmann. Kurz vor dein Pessachfeste ist ijn Verlage von J. Kauffmann in Frankfurt a. eine moderne Mngada erschienen. Es ist cia Büchlein in geschmackvollem Einband und .schöner .Ausstattung, das textlich allerdings vollkommen bearbeitet und nur unter Zngrvnulelegen dos althergebrachten hebräischen Textos — einige hebräische Ansätze sind nur geblieben — von Dr. C. Seliginann zu einer modernen Neuschöpfung gestaltet worden ist. Die Liturgie ist ganz bedeutend gekürzt, viele Stellen poetisch übertragen, mehrere Gesänge mit Notenbcilagen, versehen worden. [Jeher den textlichen Wert dieser Hagada möge von berufenerer Seite' das Urteil, gefällt werden. Was den Referenten votf allen .Dingen interessiert, ist die Ausstattung des Buche's mit Bildern einer 'handschriftlichen Amsterdamer Ji.igada vom -Jahre 17,38, die sich in Frankfurter Privatbesitz befindet. Rundschau. Seite 405/406). Die rege Forschung der Kunsthistoriker auf allen Gebieten der Kunst hat sich bisher fast ganz von den illustrierten jüdischen Manuskripten ferngehalten. Das ungeheure Material läuft noch ungeordnet und oft wenig beachtet in der Welt umher und harrt noch der wissenschaftlichen .Bearbeitung. David Kaufmann hat in dem stattlichen Werke „Die Haggadah von Serajcyo". Wien 1898. zum ersten Male einen Versuch einer solchen Zusammenstellung gegeben, bezeichnet aber seine Schrift selbst- „als eine Reise nach Nirgendheim, in ein Gebiet, von dein bislang keine Landkarte existiert". Die grosse Schwierigkeit einer Bearbeitung dieses Themas liegt auch darin, dass nur wenige Reproduktionen bisher vorliegen. Daher ist jede neue. A'eröffcntlichung, wie auch die vorliegende, mit Freuden zu begrüssen. Unter den illustrierten Kitualsrhriften wurde schon von jeher die Hagada ganz besonders zu künstlerischer Ausgestaltung bevorzugt. Schon früh finden wir illuminierte .Handschriften,, dann, nach der Erfindung der Buchdrucker- Eine Teint-Auffrischungskur von wunderbarer Wirkung 3)ic <jerätc5u üerbü'iffcnbc QBirfung »wt SDtoufon'S Jgemo-Seife ift, mSbcfonbcrc bei ^cefonen mit empfihblidjcr Soaut tmb bei fe^>v jorfen ^inbern, fo "augenfällig, Fabrikanten: J.g.JYfouson^Co Frankfurt a.ß. baf$ fcf)on ber ©cbraitd) eines emsigen GtüctcS in bei* 9vcgcl ganft ungernöfouftcfo günfttge 9\cfntfafc seifigt"— ~~ " 9Dcctff ffctft ftd) infolge bei* Ijettmbcn unb fräffigenben Qßirtimg fd;on nad> furaev 3ctf eine ungcjlövfc joaufgefäjjftmftioti ein, bic ftd> in einer ftänbig 5unc(;mcnbcn 5\!(av(;cit unb $rif<$rbcc &aut4}bcrfläd)c bcutlid; äußert 3Roufon*£ Jgemo-Sefje imtcrftfi$t ba£ ^Birten unb Serben ber 9tafur in toafcr&aft ibealfter Qöcife, inbem fic ba$ bei* S>aut mit jebem 3ßaf$cn endogene <od)u#tetb, ben uncntbcl>rlid)cn feinen <5etd;aud;, ber bic &aut u>cid; unb gcfd;meibig maö)t, loicbcr ergäbt, burd; Äinterlaffung einer inifri>ffoptfd) feinen, faff.unmcrf« liefen, aber überaus moblütenben 6d)itl3fd)id)t ®icfc ptäferoatioe, mit jebem Qffiafdjcn aufs neue ftd) mieberbofenbe, oon bett Dermatologen fo überaus gcfc&äfjte ©nh>irfimg ift e$, bic allein bic Erlangung einer gefunben, e(aftifd)cn, auf einfad>ffcm aber natürlichem QStege geträftigfen, l;mrcid)cnb tmrcfyblttfcfcn &auf »erbürgt 93ct banernbem ©ebraud; oon SDloitfon'ä Jgemo-Seife ift benn and) bie (grbatfung einer oollenbct fd)öncn, ftlcnbenb loctjjcn, flecfcntofcn £>aut oon munbeebar Javiern gcjnnelg mit Gicfoerfreif 51t ettnartetu 3gemo-©rfin 30 <X>f. 3gemo*93lau 50 <£f. 3gemo-©otb 80 «=Pf.