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Ost und West · 1911-10-01 · Heft 10 (Oktober 1911) · p. Seite 935 - 936

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Journal
Ost und West
Volume
11 (1911)
Issue
Heft 10 (Oktober 1911)
Article
Bücher-Einlauf
Date
1911-10-01
Page
Seite 935 - 936 (sequence 1)
Language
German
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935 93fc Bücher-Einlaut (Besprechungen vorbehalten.) Martin Buber, Drei Reden über das Judentum. Werner Sombart, Die Juden und das Wirtschafts- Literarische Anstalt Riitten &, Loening. Frankfurt a. M. leben. Duncker & Humblot, Leipzig, 1911. 1911. Die Juden in der modernen Rassentheorie. Von Dr. Max Dr. DanielPasm a n i k . Die Seele Israels. Zur Psycho- Besser. Jüdischer Verlag, Köln. 1911. logie des Diasporajudentums. Jüdischer Verlag, Die Sprachen der Juden. Von Heinrich Loewe. Jü- Köln, 1911. disoher Verlag, Köln, 1911. Sefardim in Bosnien. Ein Beitrag zur Geschichte der Juden Die Juden der Gegenwart. Eine sozialwissenschaftliche Stuauf der Balkanhalbinsel. Von Dr. Moriz Levy. die von Dr. Arthur R u p p i n. Zweite Auflage. Daniel A. Kajon, Sarajewo. Jüdischer Verlag, Köln. 1911. Geschäftliche Ankündigungen. Diesem Heft ist ein Lesezeichen der Auergesellschaft, Berlin, über die „Osramlampe" mitgegeben, um dessen besondere Beachtung und Verwendung wir unsere Leser höflichst bitten. Für u»sero L*-ser liegt der heutigen Nummer ein Prospekt, betreffend die Original - Unterrichtsbriefe zur Erlernung der deutschen, englischen, franzö>ischen, italienischen, niederländischen, rumänischen, russischen, spanischen, schwedischen und ungarischen Sprache nach der Methode Toussaint-Langenscheidt bei, worauf wir alle diejenigen aufmerksam machen, welche sich die Kenntnis uieser Sprachen sicher, bequem und ohne grosse Kosten durch Selbststudium (ohne Lehrer) aneignen wollen. — Die Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung (Prof. G. Langenscheidt), Berlin-Schöneberg, Bahnstrasse 29/30, sendet auf Wunsch Probebriefe der einen oder anderen Sprache kostenlos zur Ansicht Bei Benutzung der obigen Prospekte beigefügten Bestell karte bitten wir den Titel unserer Zeitung anzugeben. Der Direktor der in weiten Kreisen rühmlich bekannten Schinkel-Akademie zu Berlin, Neanderstia»se 3 (Polytechnisches Institut zur Ausbildung von Technikern, Architekten, Ingenieuren) wurde zum Königlichen Regierungs-Baumeister ernannt. Und drinnen waltet die züchlige Hausfrau, die Mutter der Kinder. Und herrschet weise im häuslichen Kreise ... — So wie die Nacht dem Tage fol^t so wechseln oft Freuden und Sorgen der Hausfrauen ab. Die Freuden sollen schwerer wiegen wie die Sorgen, das wünscht jede Hausfrau. Wenn es so ist, dann kann sich die Hausfrau glücklich preisen. Sie muss dann aber auch ihre Pflichten gewissenhaft erfüllen.--Nehmen wir gleich einmal die Pflege der Fussböden an. Da kann sich eine intelligente Hausfrau \iel Sorgen ersparen. Gestrichene Fussböden. Parkett oder Linoleumbeläge müssen von Zeit zu Zeit konserviert werden, und dass hierzu ein flüssiges Bohnermittel, wie »Cirine" nur gut genug ist, das wird jede fortschreitende Hausfrau einsehen. Sie können sich nicht vorstellen, welche Vorteile die Verwendung von „ C i r i n e " mit sich bringt. Nein, „Cirine" muss man probiert haben, um sie lieb zu gewinnen. Ein damit gebohnerter Boden fügt sich würdig der Zimmereinrichtung an und so wird die Behaglichkeit des Wohnens gehoben und den Wohnräumen und Salons ein anmutiges, erfreuendes Aussehen verliehen. Dann kann ruhig Fest auf Fest nahen, jeder Besucher wird seine Freude über den sauberen Hochglanz der Fussböden haben. — Dies ist eigentlich noch ein ganz unscheinbarer Fall, aber doch hat ein unschöner und fleckiger Boden schon manches Missvtrgnügen hervorgerufen. Es gibt noch viele Fälle, wo ein richtiges Mittel, am richtigen Ort angewendet, die Hausfrau mancher Sorgen enthebt. Ein kulturhistorisches Dokument. Eine ebenso interessante wie eigenartige und lehrreiche Schrift ist soeben vom Königl. Mineralbrunren zu Fachingen hc-nusgegebtn woiden. — Es handelt sich um eine getreue Wiedergabe der ältesten gedruckten Urkunde, die über die heilwirkenden Vorzüge des Fachinger Brunnens spricht. Das Original der betreffenden Schrift befindet sich in der Stadt-Bibliothek in Diez a. d. Lahn, und stammt aus dem Jahre 1749. - Die Schrift, die den Tittl trägt: „Bedencken von dem Gehalt und denen Kiäfhn des Fachinger Saueiwassers," hat mehrere treffliche Aerzte jener Zeit zum Verfasser, unter anderen auch den durch seine damalige schriftstellerische Tätigkeit bekannten Kmmainzischen Leibarzt Dr. J Phi'. Burggravens. — In welchem Ansehen schon vor-bald 2 Jahrhunderten das Mineralwasser von Fachingen in wissenschaftlichen Kreisen gestanden hat, mag der Schlusssalz eines beigefügten ärztlichen Gutachtens an die Fürstl. Oramen-Nassauische Landesregierung beweisen, in welchem mehrere Aerzte ..den allmächtigen Gott inbrünstig bitten, er wolle den Fachinger Gesundbrunnen zur rechten und beständigen Heyl-Quel'e vieler presthafftenMenschen überschwencklich gesegnet seyn lassen!" — Die Brunneninspektion in Fachingen tReg.-Bez. Wiesbaden) sendet diesen Neudruck kostenlos an alle Interessenten. — Bei dieser Gelegenheit mag noch bemerkt sein, dass der Staatsbrtinnen von Fachingen heute einen Jahresversand von über 7 Millionen Flaschen aufweist, und mit seinem Versand also an der Spitze aller deutschen rein natürlichen Heilquellen steht. Die grossherzogliche Bürgermpisterei in Darmstadt hat auf Veranlassung der Schulärzte jedem Schulkinde einen Hinweis an seine Eltern mitgegeben, worin unter anderem folgendes erwähnt wird: ..Die Eltern werden eindringlichst gemahnt, bei ihren Kindern auf eine tägliche Zahnpflege zu achten, weil schlechte Zähne häufig die Ursache von schweren Magen- und Verdauungsstörungen sind." Am besten zu einer rationellen Reinigung des Mundes und der Zähne ist ein in jeder Hinsicht unschädliches Zahnputzmittel, wie das allseits anerkannte Sargs Kalooont", welches sich durch seine vorzüglichen Eigenschaften, sowie die praktische Verpackung, verbunden mit dem billigem Preise, überall bestens bewährt hat. Zur Mundpflege eignet sich besonders Kalodont-Mundwasser, welches einen angenehmen Geschmack hat. und antiseptisch wirkt. Was soll ich morgen kochen?, so muss sich täglich die Hausfrau fragen. Das Fortuna-Kochbuch der Haushaltslehrerin E. Henneking, sehr handlich, in gutem Einband, 240 Seiten stark, gibt auf diese Frage erschöpfende Antwort und gute Katschläge allen denen, die über die hohen Preise der Lebensmittel zu klagen haben. — Leserinnen dieses Blattes mögen 50 Pfg. in Marken an die durch ihr Backpulver bekannle Finna Dr. A. Oetker in Bielefeld senden. Das Buch wird Ihnen dann franko zugesandt. Diese Firma hat auch ein Haushaltungj-buch zusammenstellen lassen. Es enthält nebst vielen nützlichen Notizen auch eine Anzahl bewährter Rezepte. Manche Frau weiss nicht, wo i hr Ge Id bleibt. Sie muss ihre Ausgaben anschreiben, und diesem Zwecke soll dies Buch dienen. Es ist ihr dann leicht gemacht, eine genaue Kontrolle auszuüben. Auch dieses Buch versendet Dr. A. Oetker, Bielefeld, franko gegen Einsendung von 40 Pfg. in Marken. Unterrichtswesen. Das Technikum Altenburg Sa.-A., welches unTer Staatsaufsicht und der Direktion des Ingenieurs Professor A. Nowak steht, umfasst Ingenieur-Abteilungen für Maschinenbau, Automobilbau und Elektrotechnik sowie Techniker- und Werkmeister-Abteilungen für Maschinenbau und Elektrotechnik. Ferner sind ais besondere Abteilungen angegliedert eine Papiermacherfachschule. eine Gasmeisterschule (Gas- und Wasserfach, "Installationstechnik, Heuung und Lüftung) und eine Chauffeurschule. Eine Lehrwerkstätte, 5 reichhaltige Laboratorien, diverse Sammlungen, eine Bibliotnek pp. dienen den Zwecken des Unterrichts. An der Anstalt wirkt ein aus den tüchtigsten Kräften sich zusammensetzendes Lehrerkollegium. Vorträge über Luftschiffahrt und Flugteehnik sind bereits seit mehreren Semestern in den Lehrplan aufgenommen. Das Technikum Altenburg erfreut sich des besten Rufes sowohl im Inlande als auch im Auslande und zeigt eine Jahresfrequenz von ca. 600 Besuchern. Unentgeltlicher Stellennachweis. Aufnahmen für das am 17. Oktober er. beginnende Wintersemester 1911/12 finden bereits jetzt statt. Interessenten stehen ausführliche Programme und Jahresberichte durch das Sekretariat des Technikums Altenburg Sa.-A. kostenlos zur Verfügung. Die Firma Heinrich Ernemann, Aktiengesellfchaft für Cameratabrikation in Dresden, hat soeben ihren neuen, mit zahlreichen inteiessanten Abbildungen versehenen Hauptkatalog per 1911/12 herausgegeben. — Besondere Aufmerksamkeit dürften eine Reihe darin enthalener neuer, ganz vorzüglicher Modelle, resp. Verbesserungen erregen. Das grössie Interesse beansprucht jedoch zweifellos die neue Em emann--Klapp - Reflex, die ""nach jahrelangen Versuchen der genannien Gesellschaft jetzt der Oefientlichkeit übergeben wird.—Weitere Neuerscheinungen sind: Die E r nera an n-Stereo-Ref lex-Kam e ra, eine kleine Spiegelkamera, die Ernemann-Bob 6, eine ganz billige, aber sehr sorgfältig ausgeführte Rollfilm-Kamera, die Ern em a nn - Bob XV, eine elegant ausgestattete Rollfilm- und Platten-Kamera, die Ernemann-H eag 6 und Haegl, vorzügliche, kleine, billige Hand-und Stativ-Cameras, die Ernemann Heaglla, eine vielseitig verwendbare Hand- und Siativ-Kamera, die Ernemann Luxus-HeagXI , die Emern ann-Haeg IV, die Erneiuann-Stereo-Klapp-Kamera und der Ernemann- Fern aus löser ,.Autex'\ Verschiedene andere Cameras sind in der Konstruktion gegen früher wesentlich verbessert und teilweise durch neue Formate erweitert worden. — Besondere Aufmerksamkeit wendet die Einemann A. G. dem Ausbau ihrer optischen Werkstätten zu. Auch auf der diesjährigen Internationalen Hygiene- Ausstellung ist sie würdig vertrelen. — Eine ganz ausführliche und anschauliche Darstellung, die besonders für den Amateur von grosser Wichtigkeit und ihm sehr gelegen kommen dürfte, enthält der Katalog über allgemeine optische Eigenschaften, Abbildungsfehler phoiograph. Objekie und Objektivfassungen. Die vornehme Ausstattung des Kataloges entspricht seinem Inhalt. Filehne. Am benachbarten Pädagogium Ostiau land am ]9. September und den folgenden Tagen die mündliche Entlassungsprüfung statt. 26 Schüler bestanden dieselbe und eiwaibei, sich dadurch die wissenschaftliche Berechtigung für den einjährig-freiwilligen Dienst. Verantwortlich für die Redaktion: Chefredakteur Leo Winz, Berlin W. 15, Knesebeckstr. 48/49; für den Inseratenteil: E. Jacoby, Berlin. — Verlag „Ost und West", Leo Winz, Berlin-Charlottenburg. Druck von Beyer & Boehm e Gr. m. b. H., Berlin S. 42, Wassortorstr. 50.

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