Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 11 (1911)
- Issue
- Heft 8-9 (August-September 1911)
- Article
- Jozef Israels
- Date
- 1911-08-01
- Page
- Seite 697 - 698 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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697 G. Kutna: Jozef Israels. G98 Jt^§^> \X>**~& -fü^ Korrektheit und exzellente Ausführung, aber er hatte ein Neues, Grosses, Wundersames: er sah allgegenwärtig die Gottesgüte im Dasein. Die fand er allerwege, und er fand die Sprache, sie zu offenbaren. Millet gab ihm den Anstoss, Rembrandt war sein Erleuchter, und der Geist der Bibel deutete ihm die Welt. Wenn er von Rembrandt sprach, JOZEF ISRAELS. Jüdische Hochzeit. ging ein Strahlen von ihm aus, und die Bibel — ihr gehörte er in allergetreuester Kindheit. Es wäre ein Lied zu singen von seiner Treue. Er war so verwachsen mit seinem Judentum, dass er für Programme und Bekenntnisse keinen Sinn hatte, für ihn war es sein eigenes Leben, es war ihm Eigentum und Eigenheit und in aller Lebensäusserung gegenwärtig.