Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 11 (1911)
- Issue
- Heft 4 (April 1911)
- Article
- Schach
- Date
- 1911-04-01
- Page
- Seite 383 - 384 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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383 Dr. Emanuel Lasker: Schach. 384 4) 0-0 5) Shl—<tf 0) Ll)5xoG| 7) d2—d'i LfS-e7 (17—clß i)7xcr. (*5 X (1 i lliot' liiitlo Schwarz sich dun Bauern cr> durdi Sl'6—(17 ducken können, um den weissen. Figuren das wichtige Feld d4 zu versperren. 8) 9) 10) 11) 12) 13) Sf3xd4 Lci-g5; Tfl-cl Lg5—li4 Lh4xe7 Ddl— d3 Lc8—d7 0-0 li7-hö Sf6—h7 Dd8xo7 Ta8—b8 Wichtiger erscheint Tf8—c8, damit der Springer von li7 sich nach f8 begeben könne, von wo er die beiden ausgezeichneten fügung hat. 1 ■ 14) b2-b3 15) Tal—dl 16) Dd3—c3 Felder g6 wie oß zur Vcr- Sh7—g-5 De7—e5 Sg5—c6' 17) Sr,3—e2 Dr5—a5 18) Sd4—f5 .... Beabsichtigt, Da5xa2 mit Be.°>—c3 zu hnnulwurten, was sowohl Tdl—al wifi So2—f4 droht. 18) .... Sc6—c5 19) Sc2—d4 KgS—h7 20) g2— g4 Tb8—c8 21) f2—f3 Sc5—c6 22) Sd4—c2 Da5xa2 23) Sc2—g3 Da2xc2 Hier geht er fehl. Er musstc schleimigst f7—16 nebst Tf8—f7 ziehen, um seinen Königsflügel zu sichern. Nun führt Weiss den Angriff in prächtigem Stile durch. 24) Tdl—cl Dc2—b2 25) Sg3—h5 .... Droht Tel— c3 nebst Sii5xg7. 25) ... . TfS—h8 26) Tel— e2 Db2—c5 27) f3—f4 De5—b5 28) Sf5xg7 Sc6—c5 DIE QUALEN EINES NERVOESEN. Ein nervöser Mensch ist ein unglücklicher Mensch. Kleine Widerwärtigkeiten, welche andere kaum bemerken, können ihn zur Verzweiflung bringen, jede Aufregung verursacht ihm tagelang Kopfschmerzen oder Uebelkeit, jode Reise bildet für ihn eine Quelle der Aufregung. Ihn ärgert die Fliege an der Wand, und er ärgert sich wiederum darüber, dass er sich so ärgert. Das ist es, was man im gewöhnlichen Leben unter Nervosität versteht. Der Arzt fasst aber diesen Begriff viel weiter. Er begreift darunter alle Leiden, die vom Zentralnervensystem, d. h. vom Gehirn oder Rückenmark ausgehen — und das sind ihrer viel mehr, als der Laie ahnt. Nervenleiden sind Gehirnleiden — und Geisteskrankheit, unbewussto Handlungen, Rückenmarkslähmungen usw. sind nur besonders schwere Formen desselben. In leichteren Fällen äussert sich Nervosität durch: Kopfschmerzen, Gliederreissen, Zuckungen, Rückenschmerzen, Gesichtsschmerzen, Schmerzen im Hals, Armen und Gelenken, Augcnflimmern, Blutwallungen, Herzklopfen, Schlaflosigkeit, schwere oder schreckliche Träume, Beklemmungen, Schwindelanfälle, Angstgefühle, übermässige Empfindlichkeit gegen Geräusche, Reizbarkeit, besonders früh nach dem Aufstehen, Unruhe, Launenhaftigkeit, Versagen des Gedächtnisses, gelbe Hautflocke, Klopfen in den Adern, Gefühl von Taubheit in den Gliedern, Zittern der Hände und Knicen bei Erregungen, blaue Ringe um die Augen, Ohrensausen, sonderbare Gelüste und Abneigungen, Impotenz, Schreckhaftigkeit, Neigung zu Trunksucht und andere Ausschweifungen. Viele weniger auffällige Erscheinungen treten einzeln oder zusammen auf und sind sichere Zeichen dafür, dass die Nerven angegriffen sind. Ueborarbeitung, Aufregung, Sorgen, Schreck, Angst, aber auch Unregelmässigkeiten aller Art können das Nervensystem derart angreifen, dass einzelne oder mehrere der oben angeführten Symptome auftreten. Zeigen sie sich, so sollte unbedingt sofort etwas geschehen. Aber nicht allerlei giftige Keiz- oder Betäubungsmittel sollte man anwenden, das einzig richtige ist, den erschöpfton Nerven diejenigen Stoffe zuzuführen, die sie hei der übermässigen Anstrengung verbraucht haben und die ihnen nun fehlen. Diese Stoffe bestellen vorwiegend aus organischen Phosphorsiiureverbindungen und es ist der Wissenschaft gelungen, sie aus organischen Substanzen in sehr starker Konzentration in dem bekannten für die Ncrvcnnährung so überaus wichtigen Lecithin zu gewinnen. In zweckmässiger Zusammensetzung bilden sie das bekannte, sehr empfohlene gesetzlich geschützte Dr. E r h a r d - sehe V i s n e r v i n. Es liegt nicht ein teures Kunstprodukt von mehr oder minder zweifelhafter Herkunft vor, sondern trotz seiner Billigkeit enthält „Visnervin" reinstes erstklassiges Lecithin in hohem Prozentsatz und ist von staatlich angestellten Sachverständigen glänzend begutachtet. Es ist auch kein Gcheimmittel, die Analysen sind vielmehr in einer besonderen Broschüre, welche an jeden gratis versandt wird, bekannt gegeben. Ueber die erstaunlichen Wirkungen des „Visnervin" mögen aus der grossen Anzahl anerkennender Zuschriften die beiden nachfolgenden sprechen: Ich kann nur bestätigen, dass mir Ihr „Visnervin" sehr gut hilft, und sind die Kopfschmerzen, hauptsächlich im Genick, ebenfalls die Gedächtnisschwäche, Sprachstörung, an denen ich litt, fast ganz verschwunden. Ich habe wieder Lebensfreudigkeit und Mut, wo ich schon verzagen wollte, da ich vorher viele andere Mittel vergeblich gebraucht habe. Ich kann Ihr herrliches „Visnervin" nur allen Ncrvenleidcnden empfehlen. Sage Ihnen hiermit meinen wärmsten Dank. F. E. H., Reinickendorf. Ich leide schon seit 3 Jahren an heftigen Rücken- und Kopfschmerzen, unruhigem und teilweise gar keinem Schlaf, beim Aufstehen heftigen Schmerzen in der Magen- und Herzgegend. Ich schrieb Ihnen um die Pastillen und siehe da, schon als ich die zweite Dose genommen hatte, verspürte ich Besserung. Konnte gleich besser schlafen, die Schmerzen in der Magen- und Herzgegend waren wie weggeblasen. Ich fühle mich um 20 Jahre jünger. Ich habe nun Schaffensfreude und Lebenslust und alles durch Ihr lobenswertes Tonikum „Visnervin". Schon jetzt herzlichen Dank, Herr Doktor! Es wäre mir am liebsten, wenn ich allen Nerven - leidenden auf der ganzen Welt zurufen könnte: „Geht hin zu Dr. Erhard und holt seine Nervcnpastillcn." Sophie Spring, Pfaffenhausen. " Den Rat, den die Schreiberin des zweiten Briefes gibt, sollte jeder Nervenleidende befolgen. Wenn man sich nämlich unter Berufung auf diese Zeitung an Dr. Arthur Erhard G. m. b. H., Berlin 35/J. 7C>0. wendet, so erhält man vollständig kostenlos und portofrei eine Probeschachtel dieser nervenkräftigenden Pastillen zugesandt, ausserdem auch noch ein Buch, in welchem die Ursachen und die Heilung der Nervenleiden so klar und verständlich geschildert sind, dass auch der einfachste Mann den Inhalt völlig versteht. Ein Mittel, welches vielen Tausenden geholfen hat, sollte man mindestens versuchen, besonders wenn dieser Versuch nichts weiter kostet als eine Postkarte.'