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Ost und West · 1911-01-01 · Heft 1 (Januar 1911) · p. Seite 87 - 88

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Journal
Ost und West
Volume
11 (1911)
Issue
Heft 1 (Januar 1911)
Article
Sinai-Briefe [Rezension]
Date
1911-01-01
Page
Seite 87 - 88 (sequence 2)
Language
German
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95 Literarisches. 06 Das RassenproMcm. Im Verlage von Wilhelm Braumüller in Wien und Leipzig ist soeben in zweiter, vermehrter und verbesserter Auflage Dr. Jg. Zollschans ausgezeichnetes Buch „Das Rassenproblem unter besonderer Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen der jüdischen Rissenfrage" (Preis brosch. 6 Mk. — 7 K. 20 h. gebunden 7,40 Mk. — 8 K. 80 h.) erschienen. — Dass von einem Buche wie dem Zollschanschen nach kaum Jahresfrist die erste starke Auflage vergriffen und eine zweite notwendig geworden ist, darf kaum erstaunlich erscheinen. Ist doch das Rassenproblem eines derjenigen, die in der neuesten Zeit den grössten Einfluss auf Denken und Fühlen, auf Politik und Volkswirtschaft, auf das ganze soziale Leben genommen haben. Die glänzende Aufnahme der ersten Auflage, welche durch die — in allen Buchhandlungen erhältlichen — Prospekte bekundet wird, beweist, dass der Erfolg ein wohlverdienter ist. (Schluss des redaktionellen Teils.) Geschäftliche Ankündigungen. (Fortsetzung von Seite 93/94.) Um den Erfolg einer Bade-Kur zu fördern, ist der fortgesetzte Gebrauch des Fachinger Wassers besonders in den Frühjahrs-Monaten empfehlenswert. Wir erlauben uns hierdurch, unsere geehrten Leser auf das soeben eröffnete Restaurant Rubinstein in der Mittel-Strasse 24 ergebenst aufmerksam zu machen. — Das Restaurant ist das einzige in der Friedrichstadt, das unter Aufsicht des Rabbinals der Jüdischen Gemeinde'* steht. — Wohnlich eingerichtete Räume, sowie vorzüglich zubeieiteie Speisen — unter ausschliesslicher Verwendung von Geflügelfett — sind dazu angetan, den Aufenthalt in diesem Lokal so angenehm als nur möglich zu gestalten. — Wir können daher unseren Lesern das Restaurant aufs angelegentlichste empfehlen. Wie ein Fe's im Meer, umwogt von hundert Konkurrenzfabrikaten, von Puder, von Cremes, von Wässern aller Art, steht „Leichner's Feftpuder" da! Unerreichbar! Jedes Jahr seit 30 Jahren erhöhter Umsatz, laut notarieller Uikunde; verbreitet über die ganze Erde, verwendet von allen Damen, die sich Schönheit erwetben oder Schönheit erhalten wollen, oder denen es um einen guten Teint zu tun ist. Damen, welche gewöhnt sind, Creme anzuwenden, denen sei „Leicnner's Bananen-Cienie" empfohlen. — Eben wieder hat Leichner's Fettpuder den „Grossen Preis'- auf der Mailänder Weltausstellung erhalten. Keine Dame versäume es, Leichner's Fettpuder und die anderen Fabrikate der Firma Leichner in Berlin zu gebrauchen, die von einer Paiti, einer Sembrich, einer Sarah Bernhard und vielen anderen ersten Künstlerinnen empfohlen werden. 3ur ^Bertling beö §ee$ unb ^efcung feinet ^onfuntS. gär einen roofilfdjmedenben, qualitätreidjen unb faltbaren See rtutft mau minbeftenS SJlf. 3 — Bis Wll 4.50 pro Sßfunb anlegen. 3u biefen greifen fami man bie Beften $oulinm"oitcn berlangen, bie aud) bie im (Sebraucö tatfädjlidi BiQigften £eeS finb. 507an fommt ja freiließ mit Wll 4.50 nod) ntdjt an bie atterfeinften ©orten, aber bereit (Senufj ift fcniiefstitf) aurl) nur als gait3 befonbere SMifateffe 311 ßetradjten. @3 ift ein großer Irrtum 31t glauBrn, bafj ein £ee 31t etwa Tit. 2.—, ober biel* leitet nodi rüeniger, in SBirflidjteit Billig ift. Gin foltfjcr See gibt nicht auS unb ift teurer, toeit man mcljr babon Braudjt. SltS Bittige (Sorten merben nicE)t bie 301 ten, ftifetjen ©proffen bcS STeeftrnitdjeS. fonbem bie älteren bcrfjoi3ten Glätterin ben &anbel gebradjt. S5aljer finb fie aud) oft fo rtoü bon Statt. 2Ber ba weint, im großen S3Intt öorteiltjaft 3U taufen, ift toirflid) am bem •goMluege. ©agegen probiere man 3. 33. SftefjmerS ©nglifdic a»ifd)img a Wlt 3 20 pro $fimt>, aus roeldjent man üBer 200 Soffen guten See Bereiten fann. S3ei 93erit>enbung bott 2V2 g (gekaufter Seelöffel) pro Saffe fteüt fidj olio etuc Saffc auf faum üBer l\'> ^fg. S3ei größeren Portionen hrirb bieSeredfnturtg iogar nod) ßünfiiget, rocit man bann mit nod) lucttiger als 2'2 g pro Saffe auSfommt unb bod) ein fraftigeS. luolitfdnnedenbcS ©e* trän! erjiclt. £er ^etBraudj bott guder 31t See fann als Verteuerung niü)t in 23etract)t f'onunen, benn 10 ©türf?ccprrüdim SSürfct^tder toften nur 3 Sjjfg., bnbon öraudjt mntt nur 1 Bis 2 ©tüd pro Saffe. — SDurdjimS uidjt jebe, unb mag eS bie teuetfte ©orte fein, eignet fidj für eine gute 9Wifdjung. ©arauS geo,t tjerbor, bap bie Sftifdjungen ber* jenigen gtrnteit am meiften gefallen, bie in ber Sage finb, bon allen ©raten ber berfefciebenert SßrobuftionSlänber bie geeignetften Partien Billig auSflufudjen. SMdjt Sljina allein gibt ben SluSjdjIag, aud) nidjt ßctjlon, $nbten ober ^aba, fonbem eine fadjßeir.äfee Sufaromenfekuug fidj ergängenber ©orten aller biefer Sauber. fflan roivb bon 2ftef$mer§ See faum eine einsige ©orte in bie £anb Bctommen, roeldje ben gefieilten Sin* forberungen nid)t 31t neuügen betmag, benn bie Sitma Sftefemer ift burd) tljre einsigartige örpanifaiion auf bie £erftellung urirtüdj feiner, aus* gieBiger, atfo im ©ebrauer) Billiger 3Jcifdt)ungen feit Sauren in muflcr* gültiger SBeife eingeridjtet; i£)r 9?nme ift eine Garantie! ^ür Slnl)änger eines guten, boflcit SeeS finb STct-femerS Bonbon* See ä SJJt 2.6o ober bie feinere englifdjc SKifdiung k Wll 3.20 pro qSfunb (100 Reifet 55 Bsm. 70 5ßfg.) bor^ügltd) geeignet. SÖer milbe, Blumige ©orten bor* ftieHjt, finb et in STZcüineiS ruififdjcr gjtifdnmg unb .^otelice a Wd. 3.90 unb WIL 4 40 pro unb (100 g ^atet 90 <ßfp unb 1 Wt) girei in biefer Sltt befonberS empfef)IenSiDertc atfiftöungen. EieBöabcr ber fröftigen unb rafft* gen ^nbifdien SDiifdiungeu lneröcu bon sJJ(eBmetS^6etdon^ubian h Tit. 2.80 unb ff- GctiToti'Snbtan a mt 3.50 pro ^funb (100 g*^afct 60 ^fg. B^io. 80 5ßfg0 öoü unb gan3 ßefricbtgt fein. (Scfjiufs fofot.) Verantwortlich für die Redaktion: Chefredakteur Leo Winz, Berlin W. 15, Knesebeckstr. 48/49; für den Inseratenteil: E. Jacoby, Berlin. — Verlag „Ost und West1', Leo Winz, Berlin S. 42. Druck von Beyer & Boehine G. m. b. H., Berlin S.42, Wassertorstr. £.0.

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