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Ost und West · 1923-03-01 · Heft 3-4 (März-April 1923) · p. Seite 105 - 106

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Journal
Ost und West
Volume
23 (1923)
Issue
Heft 3-4 (März-April 1923)
Article
Aus der philosophischen Literatur [Rezension]
Date
1923-03-01
Page
Seite 105 - 106 (sequence 2)
Language
German
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105 Aus der philosophischen Literatur 106 Experimentaluntersuchungen.'' Wer sich aus diesem wilden Chaos der Meinungen einen Ausweg zu einer gesunden Weltanschauung sucht, tut am besten, nach dem vorliegenden Buch zu greifen. „Wenn die angebliche naturwissenschaftliche Weltanschauung der Materialisten ein Phantom war und ist, so ist eine Weltanschauung ohne Naturwissenschaften erst recht eine völlige Unmöglichkeit/' Der erkenntnistheoretische Standpunkt Bawinks ist der kritische Realismus. Recht unklar und ein wenig gekünstelt ist seine Unterscheidung zwischen Deismus und Theismus, in Wirklichkeit unterscheiden sie sich voneinander nur dadurch, daß erstere Bezeichnung — vom Lateinischen, letztere vom Griechischen sich herleitet. Es gibt aber nur drei Grundtypen für die Weltanschauung: Theismus, Pantheismus; und'Atheismus. Dem Pantheismus ist die Welt als Ganzes genommen ein großer Organismus, den sich die einen, wie Spinoza und Fechner, bewußt, andere, wie z. B. Hartmann, halb oder ganz unbewußt denken; die ersteren nähern sich dem Theismus oder bekennen sich ganz zu ihm, die letzteren gehen bis hart an den Atheismus heran. Der landläufige Theismus, das heißt die Gottesvorstellung des „Mannes aus dem Volke" — worunter bisweilen .auch hervorragende Gelehrte gemeint sein können, insofern sie in ihrem Spezialgebiete steckengeblieben und nicht dazu gekommen sind, über die letzten Fragen nachzudenken — stellt sich Gott als den Konstrukteur, Mechaniker und Aufzieher der großen Weltenuhr vor. Zu dem Gedanken der Immanenz Gottes kann sich die Denkkraft des Durchschnittsmenschen nicht leicht emporschwingen, denn dazu gehört eine gründliche wissenschaftliche und logische Schulung. Es ist sehr erstaunlich und .ärgerlich, daß Bawink diesen Mechaniker- und Uhrenaufzieher - Standpunkt als ,,echt jüdisch-materialistischen Deismus", bezeichnet, „der freilich einen unverkennbaren Einschlag auch im Christentum bildet, aber von diesem doch immer wieder zugunsten eines dem Pantheismus verwandten; Immanenzgedankens zurückgedrängt worden ist, vor allem da, wo der Einfluß des-germanischen Elementes in der christlichen Religiosität zur Geltunggekommen ist". Erst vorkurzem hat ein sehr bedeutender Bonner Kunstverlag Phönix Leo Winz, CharlöttenDurg 2 '" . Khesebeckstraße' 32 Hervorragende Auswahl in und Postkarten nach; jüdiscnen Kunstwerken . Man - verlange Prospekte eooo •ufHSrendt «Arifttn groti», P»rt* ttwünpM, f«*o* nIAt ttateftlngt »«langt. flufMo» ttnO« 6r»r4firt gegen nt. tnttarrtn o&trpaplerge!» fei». KadVJo »erföndgefeUföaf* f «Biburg M + *aoj»p»)tW Haft'?» in «r&fil«IA ' In Ttpetyefeir, Progerien, ftc form»«, eanltätcg* ftfffttn, ^*SOENWA»^> ttc"Mesiutht bei*"

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