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Ost und West · 1922-01-01 · Heft 1-2 (Januar-Februar 1922) · p. Seite 47 - 48

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ost und West
Volume
22 (1922)
Issue
Heft 1-2 (Januar-Februar 1922)
Article
Maser
Date
1922-01-01
Page
Seite 47 - 48 (sequence 1)
Language
German
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47 Maser 48 MASER. Erzählung Meier Aaron Goldschmi (Aus dem Dänischen) d t IV. „Sooo, ein Zeichen im Namen Ihres Gottes, . . . Herr Professor," sagte Simon in einem Ton, der dem Arzt wie eine dumme Höflichkeit vorkam. „Wollen Sie nicht warten einen Augenblick, Herr Professor? "Wollen Sie nicht so liebenswürdig sein und warten einen Augenblick?" fügte er gleich darauf hinzu und ging in sein Zimmer. Er begann das Zimmer mit einer Unruhe zu durchqueren, als suche er ein Versteck, während er zu sich selber sagte: „Was ist do mehr? Was ist los? Simon sei kein Narr! Nichts ist los. Er ist ein tüchtiger Mann. Stuß, — ich kann ruhig sein, ich habe das Meinige getan. Also er hat ein Zeichen gemacht! Was ist ein Zeichen? Ein Zeichen kann man schon machen; das kostet nichts! Könnten Kranke durch Zeichen geheilt werden, dann gäbe es nicht viele Apotheker. Und was geht das mich an? Das Zeichen schmattet (tauft) nicht. — Aber es hat .mir nicht gefallen, daß ich es habe gesehen, — es gefällt mir nicht; es macht mich benommen, — ich bin benommen. . . . Als ob noch jemand ins Zimmer gekommen ist! Und wer ist das? Er sagt, es ist sein Gott. Kemech! (Narr!) Wenn es der richtige Gott ist, so ist es mein Gott,-- Adaunai Elauheinu (unser Herr, unser Gott), wenn du es wärst und ständest da und sähest zu, wie sie zögen und zerrten und schnitten herum in meiner Schwester Gidel, um sie gesund zu machen, und Bai Hamoves (der Engel des Todes) draußen stände und du dann sagtest: „Warum bezahlt dein Bruder Simon mir nicht das Geld, das er mir schuldig ist? ... Schema Jisroel („Höre Israel,*' der große Angst* und Hilferuf der Juden), ich kann es nicht länger ertragen, es dreht sich alles vor mir. . . . Wieviel bin ich ihm schuldig? Stuß mit dem Legat nach meinem Tode! Wenn er sein Geld haben und Gidel will gesund machen, muß ich bei lebendigem Leibe bezahlen, — wieviel macht es?" Er öffnete einen Kasten, holte Papier hervor und begann mit großer Sorgfalt zu rechnen, aller* lllliriIIIIII3IIIEllfIii■■HilllllllllIIIllfII II IIfllllllllll-IIIIIlfllllllllllllllllllllflllflllllflttlllieilllllllllllllllllfllllllllllllllllllTIlllIIIlllllTIfIITI!II1IIllfll11111II11I1111IlflTlllIlllIIIIIlIlllllIlIlllllllJJJXLill1^^ Zs£kt\r\ um X£kl\n gehf Ihnen verloren, wenn Sie eine geregelte Mundhygiene versäumen. Sie erhallen Ihre Zähne gesund und schneeweiß durch regelmäßige Benutzung der echten Zahnpasta tK'aßftfera Wählen Sie gegen spröde und aufgesprungene Haut v£c?vran-Cr&me QUEISSER & Co. G. M. B. Hv HAMBURG IQ amiiimiiimiiimiiiiiiMmiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiimiiim

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