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Ost und West · 1904-08-01 · Heft 8-9 (August-September 1904) · p. Seite 639 - 640

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Journal
Ost und West
Volume
4 (1904)
Issue
Heft 8-9 (August-September 1904)
Article
Judentum und Nationalität
Date
1904-08-01
Page
Seite 639 - 640 (sequence 2)
Language
German
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639 Aphorismen und Miscellen. 640 eine neue Religion, und bildeten sich nicht ein, die historische Basis unseres Kultus reformieren zu können. — Sadia und Maimuni, Spinoza und Mendelsohn sind, trotz ihrer fortgeschrittenen geistigen Entwickelung, keine Apostaten geworden, obgleich es nicht an dogmatischen Ketzerrichtern fehlte, die sie ausstossen wollten oder wirklich ausgestosscn hatten. — Auch unsere modernen rationalistischen Dogmatiker würden schon Juden, die sich für Spinoza ausgesprochen haben, als Ketzer aus der Synagoge entfernt haben, wenn sie noch die Macht gehabt hätten, das Horn zu blasen, welches ehemals in Israel eine ganz andere Wirkung hervorbrachte, als die Lärmtrompete eines Frankfurter Rabbiners in einer Frankfurter jüdisch-theologischen Zeitschrift. Moses Hess. Zum Bilde ,»Theodor Herzl an der Rheinbrücke.4' Die beiden auf Seite 509/10 und 601/2 gebrachten interessanten Bildnisse Herzls sind nach den von E. M. Lilien gemachten Amateur- Aufnahmen vom Kunstverlag Phönix hergestellt. Nachstehendes an E. M. Lilien gerichtetes Dankschreiben Herzls bezieht sich auf die erste Aufnahme auf Seite 509/10. J?ie#Wdr RedactioH und Administration Wien, IX.. Türketntrasse 9den SC £ 190 Zu^u *2f 6-*Ur oo^,i ÜW{^ /vi^We Jik ja. n&vwui; ^ki^L ^#w**v«t4^, -ruat dZuiy Wvr?*<l^+H^ O^jQyr dAL+jJUsUiA^ fl^tyi* yn -P^'/^u^. fiuZr oLus) ^U^iuUU^rJ^^ h^ticAAl^ ti^UU iteJL, u^a. o^jz^^vw^m. 'nl^R^ «sr^^, AI» y^ZU^^ K^süteA^ -x^^^lM^ Ct^C k^UUüLCy^^^jQx^y "hltln^r G^&JLaa- / I^W^U^. 4ao~,Oi£ / J/^r feJ-r^ ^ry^L^uur 4<^£ Ä^L <L™ty r>xM^K, C>pA^ f^r *^<lZvxj<l ^^6f^r- (J.*. ks~Uyt ^T^y £ j *^4L ^cUt IXsuUr Mju Neue Schreibmaschinensysteme. Bei den vielen, fortwährend auftauchenden neuen Schreibmascbinensystenxen durfte es am Platze sein, darauf hinzuweisen, dass der Käufer einer Schreibmaschine neuen Systems ein besonderes Risiko eingeht. Jede neue Maschine, auch wenn sie noch so sorgfältig durchdacht und konstruiert ist, hat sogenannte Kinderkrankheiten durchzumachen, d. h. es stellen sich bei längerem Gebrauch stets eine Anzahl schwacher Punkte heraus. Dabei hat bisher noch keine neue Maschine in den Grundprinzipien der Konstruktion etwas Neues gebracht; alle neuen Systeme stellen sich in der Hauptsache als Nachahmungen dar. Ganz besonders aber sind die alten erprobten Systeme vorzuziehen, wenn deren Erfinder bezw. Fabrikanten unausgesetzt an der Vervollkommnung der Maschine gearbeitet haben, wie dies in so hohem Masse bei der nunmehr seit 20 Jahren erprobten Hammond-Schreibmaschine der Fall ist. Ein Vergleich des letzten Modells mit dem ersten zeigt einen gewaltigen Fortschritt; man kann von demselben fast sagen, dass es kaum noch eine Anforderung unbefriedigt lässt. Die Leichtigkeit des Anschlags, die Sicherheit und Gleichmässigkeit des Druckes sind in einem Grade gesteigert, dass sich in dieser Beziehung keine andere Maschine annähernd mit der Hammond vergleichen kann. Insbesondere ist das neuste Modell gleichzeitig eine vorzügliche Vervielfältigungsmaschine, sowohl für Kohlendurchdruckwie mineographische Kopien. Die alten Vorzüge: Sichtbarkeit der Schrift, Auswechselbarkeit des gesamten Schriftsatzes in wenigen Sekunden (100 verschiedene Schriften der meisten Sprachen auf einer Maschine verwendbar), automatischer Abdruck (daher leichtester Anschlag, gleichmässigste Schrift) sind noch vergrössert, so dass die Hammond Maschine nach wie vor als die vollkommenste Maschine bezeichnet werden und die Behauptung aufgestellt werden kann, dass die Hammond-Schreibmaschine mit demselben Recht in jede Schreibstube des Kaufmanns und Anwalts, des Gelehrten, ja selbst in jedes Privathaus gehört, wie die Nähmaschine in jec|e Familie. Ausführliche Prospekte usw. versendet der Alleinvertreter Ferdinand Schrey, Berlin SW. 19, gratis (siehe Inserat). Abonnementspreis für das Halbjahr in Deutschland und Oesterreich Mark 3,50 (Luxusausgabe Mark 7,—), für das Ausland Mark 4,— Luxusausgabe Mark 8,—). für Russland ganz jährlich 4 Rubel, halbjährlich 2 Rubel. Einzelhefte ä 35 Kop. ._____ Zu beziehen durch alle Buchhandlungen des In- und Auslandes, durch alle Postämter des Deutschen______ Reiches unter No. 5785 a der Post2eitungsliste und durch die Expedition dieser Zeitschrift. " Anzeigen 50 Pfennig die vier gespaltene Petitzeile, grössere Anzeigen nach Tarif, bei Wiederholungen Rabatt. Stellen-Gesuche und -Angebote zum halben Preise, Adresse für die gesamte Korrespondenz: Verlag „Ost und West", G. m. b. H., Berlin NW. 23, Altonaerstr. 36. Verantwortlicher Redakteur: Leo Winz, Berlin, Altonaerstr. 36. — Verlag Ost und West, G.m.b.H., Berlin NW. 23 Druck von Pass & Garleb, Berlin W. 35.

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