Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 4 (1904)
- Issue
- Heft 8-9 (August-September 1904)
- Article
- Zu den Anfängen der Herzl'schen Tätigkeit
- Date
- 1904-08-01
- Page
- Seite 595 - 596 (sequence 2)
- Language
- German
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595 Gustav G. Cohen: Aus den Anfängen der Herzlichen Tätigkeit. 596 Nachkommen erwecken könnten, wenn das Geahnte, Erhoffte vielleicht wirklich eingetreten. Die wenigen Bekannten, denen ich das Manuskript zeigte, waren entweder gleichgültig oder entschieden gegnerisch. Der Funke wollte nicht zünden. Da kam mir im Jahre 1896 durch einen merkwürdigen Zufall ein in Berlin erscheinendes jüdisches Blatt in die Hände, und gross und freudig war mein Erstaunen, als ich. über dem Leitartikel die Worte „Ein Judenstaat" erblickte, Es war eine Besprechung von Dr.Herzls Broschüre, in wohlwollendem Ton, wenn' auch in gegnerischem Sinn geschrieben. Ich verschaffte mir sofort das Original und las es in freudigster Erregung, war doch so vieles, namentlich der erste Abschnitt, mir ganz aus der Seele gesprochen. Nun Hess ich durch Vermittelung eines .Wiener Herrn, mein Manuskript ohne Namensnennung- Herrn Dr. Herzl zustellen. Mit grosser Spannung und mit einigem Zagen sah ich dem Urteil entgegen. Bald folgte dann der, an jenen Wiener Herrn gerichtete, äusserst ^liebenswürdige Briet vom 8. April: FREIE P**fc Rkdactiom: WIEN Kolc-<yratrlng. Fichtegasw Hx. 11, TT" J v-y n S<yL^ J* y J^ -l^C^ tt<2sl~<Lf . **<-+*^#(,-t?n^ '^WwA-c^ ^6 <'—r k^CL^^X^ a ^<~~'t <A e^^&yjz ^J;,^-a<w o' ^n^t *ix -LS i>~*^-iJf'a'^ii.d&t/hfoCcCstA-tä. « cL^, k<*~J^^r.M*, "L°^> 0k~r -^A^l , ^^a^ ^-^^ tr^ li^C^A*.?-<^4/isA*. -^--vT -£a_^»<^» . J* ^M^^.jU oL<^\L rU^u„ , " Mk^ , w —— ** Cr «v»X- «^.^^tcC+^d&'~< —— "fy-C-U-M. ^) f^~~ ji. . / ". c'-ln &<s£.« t^^a^ t^^'^^m f-^-f * 7 iU^Ar J^°U~ 'U^ä^tt^-U , ^-wt-^ ^.^^^ s J'~~*^~ /V.^.,.~ " - £ ^S^^u, V -^-OL^l , ^o^L,/- .. >^ ^>'^' °- AjtM^to ■ «ü«-« CÄX*L49^4 -"A-JU't &./■ _^t£ .^Ul^.o ^-^tv «^wo.^ f*-*^ v/x-e^-^vU ^-c-C-t^-cu^ <5Lm^^>>-»^V j^tlsi^fi—e^Ui^,n_^ ^m£^J~~sMJ<~. -v^*^; ^-^<—. . Z^-^-^oU "'i -x'c^ 5 r- ■H^tt^&e^, . -*^aU«JUU<t o(XLst* <^ 'u^**<l+<* ■^vtJ- -7*~?y&_+. y^o-4^^oJlJfc<z , <?6Jt (Cf^y^f- 0(^4 ^k^'o-^o^jla*. i--f^<^o<*J^*t^^ «fXJL,j(- . /^"y ~" ■^x'-^ji<*Z+ *6«xc«* «^-c-^e-u. t-du^CeA f -ti*^. -JL-o-^ *-^m ^-*r^<v#^t^Uy / *6e^« -t^^4^^tA^%Jl^^ ojjl^jjh CcUj-*, v^-. ^c^e ^^y^^^Z^^ yX j^«tUc^Jit^Aj^A^K ^i^.^ ■ Al^r —^ Tv^MZ..« * y <^^y>^, *<L? obo^ JJUUM <£^.U^; . iCa/^L /4 <U fo*4*~Z**t;<u+, *L<^ 3t<^ 2^ - * dZ^Y^ «^ff Jjt, T^^-^ f^A^C<^. ^-WLw,; ^6ij<_ <W-M^.«-t* O&^Z'&t -^'<Ak <Ol«tsU H~*<sC~^ + ^^XJL^^S VJtAf. A^tctu.^ -tc'c4 ^^ci / ä^L, , , A 3 f) /Sv, / S.A.* * * -CUl. s^-£J>-4-£-**~-t>t * ^JC^k^*.*^ , "*<-J*L.^U ^lAC^^^L ^of^,f-i Vtc^*«^i^X-K ^tlc. e^.^^.</^<^^\f u4a^IL, c^-^^-d' -?t<JUt ^^Ak A^W^a; L^jA^^oi 9.4^ JL-^*y*f. ■7a.-GJL^ * -l •2^<U*< ^ÜtL ~^<L t^XL JL^^v^T - 'A-^C^-U, ^3Ltf (<£?4L4 /-t^M ^A-<_^^v^c/ / <2-^ *V^l^oC" O^fc^ f^+~k*4iÄ~<sM . J^'U. a-c<-c -^«-.'<^6 (ß*-*<*~ujAjL^4 ^La^J^Jy^^. ^W^i,«^^^, /CL- -p6ü« J&^CLoCo^-Cu** L^ <3<>«^ ^«—C^- «/^Lv V^+^as,** 1 *£tA, "<£<^ £^^jj^r^m^^ Tl c^~p-<u4^ r-^^iA^Ä ^*Ksie~ *~ . H. u^i Während ich noch im Juli 1896 einen sehr hoffnungsvollen Brief erhielt, der nach einem ersten Besuch in Konstantinopel geschrieben war,, folgte gegen Ende des Jahres (eine Reise nach London hatte nicht den erhofften Erfolg gehabt) ein anderer, in welchem viel Enttäuschung zum Ausdruck kam. Mit meiner Antwort sandte ich ihm ein kleines Gedicht von Beranger, welches icht unter Börnes Briefen aus Paris gefunden, und welches mir auch auf die zionistische Idee zu