Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 7 (1907)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1907)
- Article
- Grabmal "Auferstehung" [Illustration]
- Date
- 1907-06-01
- Page
- Seite 363 - 364 (sequence 1)
- Language
- German
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363 364 B. ELKAN Grabmal „Auferstehung". Detail. DORTMUND. BENNO ELKAN. Von Dr. Philidor Leven. Nachdruck verboten. Eine eigenartige Erscheinung unter den jüngeren auf dem Gebiete schaffen, das er bald ganz erobern jüdischen Künstlern ist Benno Elkan. Eigensollte. Als Bildhauer ist Elkan Autodidakt; allein artig besonders darum, weil bei ihm sich an seinem nicht in dem Sinne, daß er ohne eindringliches Studium Leben und seinen Werken der Weg des Talentes wie und mit halber Beherrschung der Mittel Aufgaben zu anjeinem Schulbeispiel verfolgen läßt. Beachtungslösen versuchte; sondern so verstanden, daß allein sein würdig auch darum, weil ihm schon in jungen Jahren sicheres Formgefühl ihm den Weg wies, auf dem er — Elkan ist 1878 geboren — Erfolg und Anerkennung vom Kleinsten beginnend immer tiefer in das Gebeschieden wTar wie selten einem Altersgenossen. heimnis der Formsprache einzudringen suchte und Benno Elkan, ein geborener Dortmunder, war für erst mit dem Erstarken seines Könnens zu immer größeren Aufgaben fortschritt. Elkan erregte zunächst Aufsehen als Wiedererwecker einer längst vergessenen Kunst, der Medaillentechnik .altitalienischer Meister. Hier im kleinen Stile gerade schärfte sich sein Formempfinden durch die Notwendigkeit, einen starken konzentrierten Ausdruck mit wenigen einfachen Mitteln zu geben. Für Elkan spielte diese Betätigung dieselbe Rolle wie für die Entwickelung manches Malers das Radieren. Seine Medaillen haben ihm auf sein Gefühl für die Form und B- ELKAN DORTMUND, verschiedenen Ausstellungen Beiließ ihn seine ersten Arbeiten Grabmal „Auferstehung." fall und zahlreiche Aufträge den Kaufmannsberuf bestimmt. Erst nach Überwindung mannigfacher Widerstände konnte er sich der künstlerischen Betätigung widmen. Er studierte zunächst in München als Schüler von Gysis, später in Karlsruhe bei Fehr Malerei „mit heißem Bemühn". Und nach jahrelangen eifrigen Versuchen in der Bewältigung der Farbe und ihrer Technik begann er auf eigne Faust, geleitet von einem beginnenden Erkennen seiner selbst, zu modellieren, ohne jede Unterweisung erwachte;. i -4 § 81 ' 11 M '■J-*& il