Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 3 (1903)
- Issue
- Heft 11 (November 1903)
- Article
- An den Wassern
- Date
- 1903-11-01
- Page
- Seite 741 - 742 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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741 742 Hn den Hn Deich und Düne braust die Brandung,. Und es stürmt heran in langen Zügren, endlos lang* Schwarze (Hagen, rosselos, führerlos, Umflattert von weissen deichengewändern, Stossen und stürzen und rennen und rollen Bin er über den andern, Huf und nieder, Vor und zurück — ewiges Kommen und Geben* Und tief unten im ©runde Zieht einer die Glocken, Und schwer und dumpf Schallt es berauf, Sterbeglocken« Uber Crümmer und deichen ziebn wir dabin« Dort liegt ein Hnker, wo treibt sein Schiff? Dort ein Stück flauer, wo blieb das Raus? Dort eine Stadt, wo lag das Hand? Renschen und Städte und Linder und Reiche — Gwiges Kommen und ©eben* Und zwischen Jden dumpfen Sterbeglocken CSnt mir ein Klang von fernen Wassern* Sin Klang, so weich, wie wenn der {Rind jyiit tastenden -fingern die Satte rührt» Bin Klang so bang, wie wenn ein Kind JSacbt verirrt nach Dause sucht* Unendlich weich, unendlich web, Und doch um zittert vom Gwtgkeitsbaucb* Städte und Reiche und Tölker versanken, Dufaberziehst, der einst du geklagt: Hn Babels CClassern sassen wir und weinten, Und unsre Warfen hingen an den Kleiden« % koewenberg*