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Freie zionistische Blätter · 1921-08-01 · 4 (8.1921) · p. Seite 22

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
4 (8.1921)
Date
1921-08-01
Page
Seite 22 (sequence 24)
Language
German
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Forderungen an den XII. Zionistenkongreß (f iiiiiiiiiiiilitiiitiiiiiiiiiiiiiiiiif iiiiiiiiilitttiiiiiiliiriiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiBtt iiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiitiiiiiinuuB ausliefert, ist jenes Gerede nur Lüge. Hier wird es sich zeigen, ob wir die Kraft haben, fest zu bleiben; ob unser Glaube stark genug ist, um uns vor den Lockungen der großen Zahlen und der hohen Valuta zu bewahren. Nur wenn wir den Glauben an die jüdischen Massen haben, werden wir stark genug sein, uns von den verführerischen Irrlichtern der jüdischen Finanziers nicht verleiten zu lassen. Der Erfolg, den Weizmann in Amerika hatte, mag uns in diesem Glauben bestärken. Der Maaßegedanke muß das vornehmste Instrument der Finanzierung werden. Die Reichen werden uns folgen; sie sind noch immer gefolgt, wenn die Armen den Erfolg hatten. Mit den Pfennigen der jüdischen Massen haben wir bisher all das erreicht, was wir erreichten; mit den Pfennigen der jüdischen Massen werden wir auch Palästina bauen. Die jüdische Großfinanz soll nicht fehlen, sie wird nicht fehlen und wird um so schneller kommen, je fester, konsequenter, gläubiger wir sind und bleiben. V. Im Hinblicken und Hinzielen auf unsere nationale Zukunft müssen wir die Gegenwartsarbeit im Gallith mit dem Zionismus innigst verknüpfen. Die Galuthaufgaben sind uns Aufgaben des Unterwegs; vernachlässigen wir sie, gefährden wir auch unser Endziel. Stärkung unseres nationalen Bewußtseins und unseres nationalen Seins in den Diasporaländern muß vornehmste Sorge des Zionismus sein. Neben der organisatorisch sehr wichtigen Frage, in welcher Weise die Scheidung der beiden Sphären unserer Wirksamkeit vorzunehmen wäre, und wie die Galutharbeit in den einzelnen Ländern zentral geregelt und geleitet werden soll, bedürfen die Richtlinien der Arbeit selbst ei- 22

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