Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 4 (8.1921)
- Date
- 1921-08-01
- Page
- Seite 3 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Forderungen an den XII. Zionistenkongreß .liiitiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiitiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiifliiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiigaiinn scher Grundlage werden soll. Von diesem Gesichtspunkte aus ist die Nationalisierung des Bodens und der Naturkräfte unbedingtes Erfordernis. Die privatwirtschaftliche Tätigkeit muß beaufsichtigt und kontrolliert werden. Der Träger des Aufbaues muß' der jüdische Arbeiter sein, für den in erster Reihe gesorgt werden muß. Die Arbeiter müssen an den industriellen Unternehmungen, an ihrer Leitung und an ihrem Profit beteiligt sein. Durch Genossenschaften und durch Ermöglichüng der Selbständigwerdung der Arbeiter ist eine ökonomisch und sozial gesunde Basis der Siedlung zu schaffen. Die Chaiuzim als die Pioniere der Aufbauarbeit bedürfen der intensivsten Förderung und Fürsorge. Neben der wirtschaftlichen Aufbauarbeit ist die kulturelle in den Vordergrund zu stellen. Auch hier muß der Gedanke maßgebend sein, daß Palästina das nationale Heim des jüdischen Volkes werden soll, ganz besonders in kultureller und geistiger Hinsicht. Daher ist das Schulwerk in vollem Maße aufrecht zu erhalten und zu erweitern, wobei aber natürlich die palästinensische Judenheit selbst nach ihren Kräften zur Finanzierung heranzuziehen ist. Die Verteidigung der Siedlung muß durch eine jüdische V o 1 k s m i 1 i z gesichert werden, der alle wehrfähigen Männer nach kurzer Vorbereitung angehören sollen, sowie durch, eine ständige, jüdische Polizei. Weder Miliz noch Polizei dürfen außerhalb der jüdischen Siedlung verwandt werden, insbesondere ist jede Verwendung bewaffneter jüdischer Organe außerhalb der Grenzen Palästinas zu verhindern. Eine jüdische Legion wäre politisch eine Gefahr als eine unvermeidliche Provokation der Araber; sie wäre geistig und moralisch 3