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Freie zionistische Blätter · 1921-07-01 · 3 (7.1921) · p. Seite 61

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
3 (7.1921)
Date
1921-07-01
Page
Seite 61 (sequence 63)
Language
German
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Der Wille zum Frieden etiiiiiiitiiiiuiiiHiimmuniuimiiiiMiiiiiiuiiiiiiiniiiiiiiiinm entgegengesetzten Theorie erschweren werde: da ja in Dingen dieser Art die subjektiven Faktoren ebenso wichtig sin)d wie die objektiven; und die Weigerung der Araber, an die Möglichkeit der Errichtung eines jüdisch-nationalen Heimes zu glauben, das sie selbst nicht schädigen würde, ist an und für sich ein Hindernis zur Schaffung jener äußeren Bedingungen, die allein die Aralber davon überzeugen könnten, daß sie im Unrecht sind. Aber nichtsdestoweniger glaubten wir, auf dem richtigen Wege zu sein, glaubten wir, daß die Araber bald einsehen würden, daß die Politik der Balfourdeklaration das Beste für Palästina insgesamt sei wie auch für sie selbst, als einen integrierenden Teil der Bevölkerung. Wir sahen, wie die Araber den weitaus größten Teil der Vorteile einheimsten, die die Errichtung einer aufgeklärten und energischen englischen Verwaltung zur Folge hatte; wie Schulen für sie eingerichtet wurden aus den Einkünften des Landes, während wir die Lasten unseres Erziehungssystems selbst zu tragen hatten; daß sie weitaus mehr Vertreter als wir in der Verwaltung hatten; daß die Entwicklung des Landes, vor allem durch jüdisches Kapital befördert, den Wert des arabischen Landes und die Aussichten des arabischen Handels vergrößern würden. Und wir sahen schon im Geiste Juden und Araber auf freundschaftlichem Fuße leben, sich in gemeinsame Gesellschaften vereinigen zum Wohle der Gesamtheit, sich in freundschaftlicher Rivalität in den Ausstellungen und auf den Sportplätzen treffen. Wir dachten, daß die Tatsachen genügend stark sein müßten, um Vorurteile zu überwinden, daß wir ein Recht hätten, einer nicht allzu fernen Zeit entgegenzusehen, da Juden und Araber einträchtig und solidarisch zum Besten Palästinas arbeiten würden; wo- 61

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