Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 3 (7.1921)
- Date
- 1921-07-01
- Page
- Seite 54 (sequence 56)
- Language
- German
- Belongs to
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Eugen H o e f 1 i c h iiiiiiimiiiiiiiimiiiiiifiiiiiiMiiiiiHiiiimiiiuiiiiiiimmiiimiiiiiii^^ altersher erbitterte, gehässige und verlogene Feinde des Judentums waren, weil sie französische Priester im Auftrage der französischen Regierung dazu erzogen und weil sie die Konkurrenz der jüdischen Kommerzianten fürchten; die wir lieben, sind nicht jene Effendis, die den Juden hassen, weil er ihnen vielleicht einmal die Möglichkeit, den konnationalen Fellachen auszubeuten, beschränken wird; und die wir lieben, sind auch nicht die verlevantinerten Kompraderos Jaffas und Jerusalems, die — zufällig arabischer Nationalität — bereit sind, ihr Volk, ihre Sprache und ihr Land zu verkaufen. Wir lieben das große arabische Volk, Fellachen, Beduinen und Stadtbewohner, die ihre große Tradition festhalten und die, einmal in die Möglichkeit versetzt, bereit sein werden, semitische Kulturkraft wieder aufblühen zu lassen. Wir werden auch versuchen, unser Volk dahin zu bringen, dieses Volk zu lieben und zu achten, mit oder gegen den Willen sämtlicher französischer oder englischer Regierungen und der von ihnen abhängigen zionistischen Politiker. Agenten Europas zu sein, lehnen wir ab; Keil zwischen dem großarabischen und dem ägyptischen Arabertum zu sein, lehnen wir gleichfalls ab, und wenn wir, die wir die Gründung jüdischer Legionen stets als verwerflich bezeichneten, heute für die momentane Selbstwehr eintreten, geben wir keinen Punkt unseres Programmes preis, denn diese Selbstwehren schützen das Leben von Menschen gegen Angriffe von Menschen, die von Agenten des westlichen, um seine Vormachtstellung besorgten Kapitals, verhetzt und verwirrt sind. Wir wissen aber, daß diese Verwirrung einmal einem großen Verstehen und Erkennen weichen wird, wenn nur einmal die unlauteren Elemente auf beiden Seiten ausgeschieden sein werden.